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Studentenleben live

Sechstes Semester - Endspurt

Weil es Seminare und keine Vorlesungen sind, bedeutet das, dass ich auch jede Woche Studienleistungen erbringen muss. So muss ich zum Beispiel im Seminar „Medienaneignung: Mediatisierung des Alltags“ jede Woche Tagebuch über meinen Medienkonsum führen und mein Verhalten reflektieren, werde Interviews führen und eine kleine Feldforschung durchführen. All das muss ich dann auf eine Plattform im Internet hochladen und dort ein Portfolio erstellen. Zudem besuche ich noch die Seminare „Multimodalität“ und „Corporate-Identity-Kommunikation“. Außerdem möchte ich auch nicht nur für die Uni leben und engagiere mich freiwillig bei dem Verein „oikos“, einem Verein für nachhaltiges Wirtschaften. Aktuell planen wir eine Tagung zum Thema Lebensmittelproduktion in Deutschland und ich will voll mitarbeiten. Ich kann euch also nur raten, immer alles pünktlich abzugeben, damit noch Zeit für Herzensangelegenheiten bleibt.

Im sechsten Semester hätte ich eigentlich keine Veranstaltungen mehr gehabt, da ich alles pünktlich abgeschlossen und alle Seminararbeiten abgegeben habe. Mir war überhaupt nicht klar, dass gar nicht so viele in der Regelstudienzeit fertig werden – da merkt man eben doch, dass der Bachelor sehr straff organisiert ist. Der Plan war, erst die Master-Bewerbungen rauszuschicken und dann die Bachelorarbeit zu schreiben. Wie ich schon berichtet habe, brauche ich aber für viele Masterstudiengänge eine gewisse Anzahl an Leistungspunkten im Bereich Medien und Kommunikation. Statt mich also wie vorgesehen voll meiner Bachelorarbeit zu widmen, besuche ich drei Mal die Woche Seminare.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Apr 30, 2014
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Apr 30, 2014

Studentenleben live

Wem gehört die Maus?

Das ist die Frage, die mich und meinen Mitbewohner seit ein paar Tagen beschäftigt. Nein, es ist nicht so, dass wir nachts ein Fiepen und Trippelschrittchen hören würden, oder dass wir Nagespuren an unseren Lebensmitteln gefunden hätten. Man hört ja alles Mögliche aus WGs und ist bereit. alles zu glauben. Vom verrückten Mitbewohner, der unbedingt seine Kleidung in der Küche ausbreiten muss, weil er sonst nicht schlafen kann, über völlig vermoderte Buden, in denen alles verfällt. Unsere Wohnung ist allerdings sehr gut in Schuss und meine Mitbewohner ganz normal. Mein einziger Fehler war, dass ich völlig verzweifelt auf der Suche nach einem Kühlpad in unserem Tiefkühlfach war – und ein tote Maus fand. Säuberlich verpackt in einer Fischfutterdose, innen auf eine Serviette gebettet. Wie kommt man dazu, einen Mäusekadaver neben Gemüse und Pizza im Tiefkühler zu konservieren? Nach dem Motto: eine Maus sollte man immer da haben, es könnten ja schlimme Zeiten kommen? Oder als Futter für ein anderes Haustier? Soweit ich weiß, wohnt in unserer Wohnung kein Aasfresser. Aber was weiß ich schon, schließlich ahnte ich auch nichts von Minimaus' Existenz. Bei einem toten Fisch oder einem Stück Fleisch hätte ich mir wahrscheinlich weiter nichts gedacht, aber die Maus beschäftigt mich. Ich kann kaum noch zum Kühlschrank gehen, ohne dass sich ein Brechreiz bemerkbar macht. Die Vorstellung, dass jemand diese Maus vielleicht essen wollte, ist einfach zu eklig. Wir warten jetzt noch, bis unser dritter Mitbewohner nach Hause kommt, vielleicht kann er ja die Geschichte aufklären und es löst sich alles ganz logisch auf. Danach sollten wir die Maus aber schnellstmöglich beseitigen und ihr ein würdigeres Grab als unser Tiefkühlfach gewähren.

Autor: Rose  |  Rubrik: studium  |  Apr 29, 2014
Autor: Rose
Rubrik: studium
Apr 29, 2014

Studentenleben live

Kinder, wie die Zeit vergeht!

Noch vorgestern paukte ich für eine der größten Klausuren in meinem Bachelorstudium und heute stelle ich mit verwirrtem Entzücken fest, dass diese Prüfung, die ich da gerade abgelegt habe, die letzte Prüfung vor meiner Bachelorarbeit war, die ernsthaft etwas zählt. Meine Pflicht ist getan. Alles, was jetzt noch kommt, ist mehr oder weniger die Kür. So schnell geht’s. Ich bin heilfroh, dass es soweit ist. Ich empfand dieses naturwissenschaftliche Bachelorstudium vor allem in den ersten drei Semestern als sehr anstrengend. Irgendwie hatte ich immer so viel zu tun, dass ich mit dem Lernstoff gerade so über die Runden kam. Und jetzt? Jetzt hab ich das Gefühl, doch schon so einiges zu wissen. Ich fühle mich sicherer in meinem Fach und in meinen Fähigkeiten und erkenne, dass sogar die Professoren die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen haben. Ich kann auch was! Zu meinem Glück fehlt mir nur noch, dass man mich nach meiner Meinung fragt. Aber bis das passiert, wird wohl noch etwas Zeit vergehen. Ich schätze mal, zumindest die Zeit, die es noch braucht, bis ich auch die Bachelorarbeit gemeistert habe. Das Bachelor-/Mastersystem hat, wie ich selber erfahren musste, doch ein paar Schwächen, aber etwas, was ich gut finde, ist, dass man nach drei Jahren die Möglichkeit hat, mit einem anerkannten Abschluss von der Uni zu gehen. Beim Diplom musste man da fünf Jahre durchhalten. Wer damals nach zwei Jahren feststellte, dass das Studium doch nicht der richtige Weg ist, musste in den sauren Apfel beißen, weil ein Abschluss dann noch in weiter Ferne lag.
Nach zweieinhalb Jahren Geoökologiestudium darf ich Gott sei Dank feststellen, dass dieses Studium das richtige für mich ist. Es macht mir immer mehr Spaß. Wie gut, dass ich in diesem Semester nicht mehr so viel Druck habe und mich deshalb, so hoffe ich, entspannt und freudig an die Bachelorarbeit heranwagen kann.

 

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Apr 23, 2014
Autor: Mia
Rubrik: studium
Apr 23, 2014