Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Mit Karacho ins letzte Semester

Was eigentlich ein letztes chilliges, sonniges und entspanntes Sommersemester werden sollte, entpuppte sich schon gleich zu Beginn als Stressmarathon. Warum alle zu belegenden Kurse an zwei Tagen stattfinden und warum im letzten Semester, das ja eigentlich der Niederschrift der Bachelorarbeit gewidmet sein soll, trotzdem noch sieben Pflichtkurse anberaumt sind, bleibt rätselhaft. Aber zum Kopfzerbrechen – und das liegt in der Natur der Sache – hat man als Student keine Zeit.
Nach einigen hartnäckigen Kämpfen um Kursverschiebungen, stellt sich in der zweiten Semesterwoche langsam so etwas wie Normalität ein, fünf Kurse am Dienstag und entsprechend fünf Klausuren am letzten Dienstag des Semesters sind dann wohl ein zu akzeptierendes Übel. Umso geruhsamer sind dafür dann die anderen Wochentage … würde man sich denken. Aber wenn man die Vor- und Nachbereitung der Kurse ebenso ernst nimmt wie die Dozenten, dann sind die beiden freien Tage in der Woche locker ausgelastet. Übersetzungen anfertigen, Recherchearbeit, Paralleltexte lesen, Glossare anfertigen und nebenbei ein Bachelorarbeitsthema finden und Tschechisch lernen – das ist momentan alles ein bisschen viel.
Und irgendwie habe ich es geschafft, schon in der allerersten Semesterwoche alle Wochenenden bis Juli verplant zu haben. Während meine Mitbewohner sich über die vielen Feiertage freuen, an denen Partys ohne Ende steigen, denke ich mir „Juhu, Zeit um Stoff nachzuarbeiten!“ Verrückt. Hoffentlich legt sich das alles, wenn meine Anfangsmotivation wieder gesunken ist und ich das mit der Kursvorbereitung nicht mehr ganz so ernst nehme…

 

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  May 5, 2014
Autor: Inga
Rubrik: studium
May 5, 2014

Studentenleben live

Old school? Ohne mich!

Ich bin wie jeder andere Mensch auch. Ich möchte mich mitteilen und erzählen, was mich momentan beschäftigt. Im positiven wie im negativen Sinne. Und so spreche ich beispielsweise in der Uni von meiner Arbeit und umgekehrt. Aber wer jetzt denkt, dass ich nur genervte Blicke ernte, liegt falsch. Zwei Kolleginnen aus meinem Customer-Relationship-Management-Team zum Beispiel finden meine kleinen Uni-Geschichten äußerst interessant und sind durchaus beeindruckt, wenn sie von den verschiedenen Projekten hören, an denen ich gerade arbeite. Auch die Kurse kommen immer sehr gut an. „Ich finde es super, dass ihr einen Extra-Kurs nur über Online-Marketing habt – das ist heutzutage so wichtig!“ Natürlich darf man nicht vergessen, dass die Vergänglichkeit auch vor Online Marketing keinen Halt macht. Das, was heute brandneu und geradezu revolutionär ist, kann übermorgen schon wieder old school sein. Aber so ist es ja mit allen Dingen im Leben. Es freut mich jedenfalls sehr, dass mein Studiengang bei anderen so gut ankommt. Ich erhalte sehr oft anerkennende Worte, wenn ich erzähle, dass der Studiengang komplett auf Englisch ist.

Das nächste Vorstellungsgespräch kann also kommen. Ich bin wirklich gespannt, wie es bei meinem nächsten Arbeitgeber ankommen wird. Hoffentlich genauso gut! Aber jetzt mal ehrlich: Sollte es nicht eine Selbstverständlichkeit sein, dass Studiengänge relevante und vor allem aktuelle Themeninhalte behandeln? Schließlich sind wir zukünftigen Absolventen die Wirtschaftsdompteure von morgen!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  May 2, 2014
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
May 2, 2014

Studentenleben live

Sechstes Semester - Endspurt

Weil es Seminare und keine Vorlesungen sind, bedeutet das, dass ich auch jede Woche Studienleistungen erbringen muss. So muss ich zum Beispiel im Seminar „Medienaneignung: Mediatisierung des Alltags“ jede Woche Tagebuch über meinen Medienkonsum führen und mein Verhalten reflektieren, werde Interviews führen und eine kleine Feldforschung durchführen. All das muss ich dann auf eine Plattform im Internet hochladen und dort ein Portfolio erstellen. Zudem besuche ich noch die Seminare „Multimodalität“ und „Corporate-Identity-Kommunikation“. Außerdem möchte ich auch nicht nur für die Uni leben und engagiere mich freiwillig bei dem Verein „oikos“, einem Verein für nachhaltiges Wirtschaften. Aktuell planen wir eine Tagung zum Thema Lebensmittelproduktion in Deutschland und ich will voll mitarbeiten. Ich kann euch also nur raten, immer alles pünktlich abzugeben, damit noch Zeit für Herzensangelegenheiten bleibt.

Im sechsten Semester hätte ich eigentlich keine Veranstaltungen mehr gehabt, da ich alles pünktlich abgeschlossen und alle Seminararbeiten abgegeben habe. Mir war überhaupt nicht klar, dass gar nicht so viele in der Regelstudienzeit fertig werden – da merkt man eben doch, dass der Bachelor sehr straff organisiert ist. Der Plan war, erst die Master-Bewerbungen rauszuschicken und dann die Bachelorarbeit zu schreiben. Wie ich schon berichtet habe, brauche ich aber für viele Masterstudiengänge eine gewisse Anzahl an Leistungspunkten im Bereich Medien und Kommunikation. Statt mich also wie vorgesehen voll meiner Bachelorarbeit zu widmen, besuche ich drei Mal die Woche Seminare.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Apr 30, 2014
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Apr 30, 2014