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Studentenleben live

Mit Karacho ins letzte Semester

Autor:
Inga

Rubrik:
studium

05.05.2014

Was eigentlich ein letztes chilliges, sonniges und entspanntes Sommersemester werden sollte, entpuppte sich schon gleich zu Beginn als Stressmarathon. Warum alle zu belegenden Kurse an zwei Tagen stattfinden und warum im letzten Semester, das ja eigentlich der Niederschrift der Bachelorarbeit gewidmet sein soll, trotzdem noch sieben Pflichtkurse anberaumt sind, bleibt rätselhaft. Aber zum Kopfzerbrechen – und das liegt in der Natur der Sache – hat man als Student keine Zeit.
Nach einigen hartnäckigen Kämpfen um Kursverschiebungen, stellt sich in der zweiten Semesterwoche langsam so etwas wie Normalität ein, fünf Kurse am Dienstag und entsprechend fünf Klausuren am letzten Dienstag des Semesters sind dann wohl ein zu akzeptierendes Übel. Umso geruhsamer sind dafür dann die anderen Wochentage … würde man sich denken. Aber wenn man die Vor- und Nachbereitung der Kurse ebenso ernst nimmt wie die Dozenten, dann sind die beiden freien Tage in der Woche locker ausgelastet. Übersetzungen anfertigen, Recherchearbeit, Paralleltexte lesen, Glossare anfertigen und nebenbei ein Bachelorarbeitsthema finden und Tschechisch lernen – das ist momentan alles ein bisschen viel.
Und irgendwie habe ich es geschafft, schon in der allerersten Semesterwoche alle Wochenenden bis Juli verplant zu haben. Während meine Mitbewohner sich über die vielen Feiertage freuen, an denen Partys ohne Ende steigen, denke ich mir „Juhu, Zeit um Stoff nachzuarbeiten!“ Verrückt. Hoffentlich legt sich das alles, wenn meine Anfangsmotivation wieder gesunken ist und ich das mit der Kursvorbereitung nicht mehr ganz so ernst nehme…

 

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