interaktiv

Studentenleben live

JuFo

Autor:
Inga

Rubrik:
studium

07.05.2014

Der Eintritt in das deutsch-tschechische Universum scheint das JuFo zu sein. JuFo, das ist die Kurzform für „deutsch-tschechisches Jugendforum“. Und was das genau ist, konnte ich lange Zeit nicht sagen. Die Neugier überwog wieder einmal, und so schrieb ich eilends und eher wenig überlegt meine Motivation nieder, legte mein Interesse zum Thema des JuFos („Welche Bildung brauchen wir?“) dar und harrte der Dinge, die da kommen würden.
Ich war ehrlich gesagt nicht groß überrascht, als bald eine Zusage und damit verbunden eine Einladung zum ersten Plenartreffen nach Prag eintrudelte – so immens ist die Nachfrage bei deutsch-tschechischen Projekten meist nicht.
Mit tausend Fragezeichen, aber hochmotiviert machte ich mich morgens um halb vier auf und war mittags um zwei am Ziel. Mich erwarteten lauter junge Leute aus Tschechien und aus Deutschland (damit hatte ich gerechnet) und ein Wochenende vollgestopft mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops (auch damit hatte ich gerechnet), an dessen Ende der Auftrag stand, Arbeitsgruppen für den weiteren Verlauf der immerhin 16-monatigen Amtszeit zu finden. Auch das hätte ich wissen müssen, es warf mich allerdings völlig aus der Bahn. 16 Monate?! Arbeitsgruppen?! Leicht panisch fragte ich mich, worauf um Himmels Willen ich mich da eigentlich eingelassen hatte, zumal ich schockiert auf die Terminplanung schaute: sechs Treffen in 16 Monaten? Plus Studium und diversen anderen Verpflichtungen bedeutet das: Ich hatte keine Freizeit mehr! So schien es jedenfalls anfangs. Als ich coole Leute in meiner Gruppe hatte und das abstrakte Ziel feststand, beruhigte ich mich jedoch wieder. 16 Monate, in denen man sich ausgiebig mit dem Thema Bildung beschäftigt, nach Gutdünken Referenten einlädt und im Idealfall ein Projekt mit Multiplikatorfunktion entwickelt. Klingt doch eigentlich gut, oder? Mal schauen, was daraus wird!

 

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