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Studentenleben live

Oikos

Vergangenen Sommer war ich einmal in einem Freilichtkino, das, wie ich im Laufe des Abends erfuhr, von „Oikos“, einem studentischen Verein für nachhaltiges Wirtschaften, organisiert worden war. Im Anschluss an den Film haben alle, die noch Lust hatten, darüber diskutiert, wie wichtig uns Konsum und Akkumulation von Kapital ist, ob es immer um Wachstum gehen muss, oder ob auch andere Konzepte funktionieren könnten. Die Themen interessierten mich und so ging ich zum nächsten Treffen der Gruppe. Dort erfuhr ich, das „Oikos“ auf der ganzen Welt vertreten ist und auch in Deutschland gibt es schon einige Ausläufer. „Oikos Koblenz“ wurde jedoch erst kürzlich gegründet und zwar unüblicherweise von Mitgliedern von gleich drei Hochschulen: der Uni Koblenz, der WHU in Vallendar (Otto Beisheim School of Management) und der FH Koblenz – und von mir.

Um „Oikos“ als richtigen Verein eintragen zu können, erstellten wir auf einem Strategiewochenende unsere Satzung und überlegten, welchen Schwerpunkt unsere Gruppe verfolgen solltee. Wichtig sind für uns vor allem reduzierter und bewusster Konsum sowie Ressourcenschutz. Wir haben beispielsweise schon zwei Veranstaltungen organisiert, bei denen ungebrauchte Kleider getauscht werden konnten. Gerade konzipieren wir einen Tag zum Thema Lebensmittelproduktion in Deutschland. Aktuell wollen wir auch einen Stadtrundgang zum Thema kritischer Konsum auf die Beine stellen und über die Hintergründe der Produktionsbedingungen bekannter Unternehmen berichten

Wer jetzt denkt, dass sich bei „Oikos“ nur Ökos treffen, der täuscht sich. Es sind Studenten aller Studienrichtungen vertreten (bei uns hauptsächlich BWL, Bio-Geo-Wissenschaften, Informationsmanagement und Kulturwissenschaft). Und wir haben immer viel Spaß.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  May 16, 2014
Autor: Miriam
Rubrik: studium
May 16, 2014

Studentenleben live

Ein Projekt nach dem anderen

In diesem Semester hagelt es ständig praktische Aufgaben. In jedem Kurs gibt es eine kombinierte Prüfungsleistung. Das bedeutet, dass am Ende nicht nur die Klausur für die Endnote ausschlaggebend ist, sondern auch entweder eine Präsentation oder ein Projekt mit in die Benotung einfließen. Die Fächer, in denen wir ein Projekt ausarbeiten sind „Marketing Project“ und „Online Marketing Project“ – hört sich ziemlich ähnlich an, aber beide Projekte sind von Grund auf verschieden. Dennoch gibt es eine entscheidende Gemeinsamkeit: In beiden Fällen arbeiten wir jeweils in Studentengruppen von vier Leuten mit einem echten Unternehmen beziehungsweise einer Agentur zusammen. Von wegen Fake-Projekt – wir arbeiten wie eine kleine, eigenständige Marketing-Beratung, und zwar mit dem Ziel, dass unsere Projekte eins zu eins nach unseren Konzepten implementiert werden. Wenn das mal kein Ansporn ist! Natürlich erfordern diese Projekte viel Arbeit und Engagement.

Es ist so, wie es nachher auch im Berufsalltag sein wird: Zeitmanagement, Organisation, Kreativität, analytisches Denken, Koordination und Teamfähigkeit – all diese Komponenten entscheiden über den Erfolg unserer Projekte. Spannung hoch zehn! Und vor allem tausend Mal besser als die starren Theoriebeispiele! Meiner Meinung nach ein Must-have für jedes Studium, denn wie könnte man sich besser auf die Berufswelt vorbereiten?!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  May 15, 2014
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
May 15, 2014

Studentenleben live

Monument Men

Im Nebenjob arbeite ich bei einer politischen Stiftung als Seminarassistentin. Dies ist eine wirklich gute Sache, da ich auf diese Art und Weise öfter zu interessanten Veranstaltungen mitgehen kann.

Letzten Donnerstag ging es in das Örtchen Burg in ein kleines Theater, das hier als Kino dient. Es ist sogar der älteste Kinozweckbau Deutschlands. Der Direktor berichtete uns ganz stolz, dass gerade erst auf digitale Technik umgestellt wurde. Angesichts des Umstands, dass Bestellungen auf Bandtechnik kaum noch möglich sind das Theater beinahe hätte schließen müssen, ist das wirklich eine gute Nachricht!

Gezeigt wurde der Film „Monuments Men“ von George Cloonley. Es ist eine sehr amerikanische Geschichte über eine Gruppe von Männern, die sich gegen Ende des zweiten Weltkriegs für die Rettung und Rückgabe von gestohlener Kunst einsetzten. Dabei sind Museumsdirektoren, Kuratoren und Kunsthistoriker.

Das Filmgespräch nach der Veranstaltung erweiterte nochmals die Perspektive und beleuchtete auch Aspekte, die der Hollywoodstreifen nicht aufgegriffen hatte. Besonders interessant war, dass wohl einige Lutherrollen im Zuge des zweiten Weltkriegs in eine evangelische Kirche nach Amerika gelangten. Der Kirchenvorstand beschloss, dass sie zurückgegeben werden sollten, wenn der Osten nicht mehr unter russischer Kontrolle steht. Nach der Wende wurden dann die nötigen Schritte eingeleitet und der hiesige Museumsdirektor reiste zur feierlichen Übergabe nach Philadelphia. Sicher nicht die unangenehmste Reise.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  May 13, 2014
Autor: Anni
Rubrik: studium
May 13, 2014