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Studentenleben live

Oikos

Autor:
Miriam

Rubrik:
studium

16.05.2014

Vergangenen Sommer war ich einmal in einem Freilichtkino, das, wie ich im Laufe des Abends erfuhr, von „Oikos“, einem studentischen Verein für nachhaltiges Wirtschaften, organisiert worden war. Im Anschluss an den Film haben alle, die noch Lust hatten, darüber diskutiert, wie wichtig uns Konsum und Akkumulation von Kapital ist, ob es immer um Wachstum gehen muss, oder ob auch andere Konzepte funktionieren könnten. Die Themen interessierten mich und so ging ich zum nächsten Treffen der Gruppe. Dort erfuhr ich, das „Oikos“ auf der ganzen Welt vertreten ist und auch in Deutschland gibt es schon einige Ausläufer. „Oikos Koblenz“ wurde jedoch erst kürzlich gegründet und zwar unüblicherweise von Mitgliedern von gleich drei Hochschulen: der Uni Koblenz, der WHU in Vallendar (Otto Beisheim School of Management) und der FH Koblenz – und von mir.

Um „Oikos“ als richtigen Verein eintragen zu können, erstellten wir auf einem Strategiewochenende unsere Satzung und überlegten, welchen Schwerpunkt unsere Gruppe verfolgen solltee. Wichtig sind für uns vor allem reduzierter und bewusster Konsum sowie Ressourcenschutz. Wir haben beispielsweise schon zwei Veranstaltungen organisiert, bei denen ungebrauchte Kleider getauscht werden konnten. Gerade konzipieren wir einen Tag zum Thema Lebensmittelproduktion in Deutschland. Aktuell wollen wir auch einen Stadtrundgang zum Thema kritischer Konsum auf die Beine stellen und über die Hintergründe der Produktionsbedingungen bekannter Unternehmen berichten

Wer jetzt denkt, dass sich bei „Oikos“ nur Ökos treffen, der täuscht sich. Es sind Studenten aller Studienrichtungen vertreten (bei uns hauptsächlich BWL, Bio-Geo-Wissenschaften, Informationsmanagement und Kulturwissenschaft). Und wir haben immer viel Spaß.

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