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Studentenleben live

Europe 14/14 – Geschichte live erleben

Anlässlich des 100. Jahrestags des Beginns des Zweiten Weltkriegs veranstaltete die Bundeszentrale für politische Bildung das Festival „Europe 14/14“. Es waren 400 Teilnehmer aus 40 Ländern und wir waren die Zukunft Europas. So wurde es uns zumindest auf dem History Campus eingebläut, als Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Steinmeier zu den „jungen Historikerinnen und Historikern“ sprachen. Fünf Tage lang sollten sich Jugendliche in verschiedenen Workshops mit unterschiedlichsten Aspekten des Ersten Weltkriegs befassen. Leicht geschichtsaffin, mit einem Faible für Jugendbegegnungen und einer Zusage für den in meinen Augen interessantesten Workshop „Peace renegotiated“ („Frieden, neu verhandelt“) war das genau das Richtige für mich.

Prioritäten setzend, blieb ich am Mittwoch, Donnerstag und Freitag sämtlichen universitären Veranstaltungen fern und tobte stattdessen in Berlin herum. Nach der Eröffnungsparty im Gorki Theater ging es am nächsten Tag mit den Workshops los. Meiner stellte sich als absolut anstrengend und zeitraubend heraus: Man hastete vom Frühstück zum Workshop zum Mittagessen und wieder zum Workshop. Als Abwechslung bot das Gorki Theater ein vielseitiges Abendprogramm, das für uns Teilnehmer natürlich kostenlos war! Ich verhandelte also tagsüber Friedensverträge in meinem Workshop, genoss abends ein fantastisches Theaterprogramm und verbrachte den Rest der Nacht damit, mit Teilnehmern aus aller Welt tiefgreifende Diskussionen zu führen.

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Jun 4, 2014
Autor: Inga
Rubrik: studium
Jun 4, 2014

Studentenleben live

Ausflug nach Rostock

Ich nutzte die Zeit bei meinen Eltern, um einen Abstecher nach Rostock zu meiner ehemaligen Studienstadt zu machen. Das Wetter war super und die Vorfreude stieg mit jedem zurückgelegten Kilometer. Mit zwei Freundinnen war ich am Strand verabredet.

Dort angekommen, tauchte ich ein in die frische Brise und leicht salzige Luft die dem Meer entstieg. Die Möwen kreischten, die Wellen wogten. Wir hatten uns schon seit längerer Zeit nicht mehr gesehen. Es ist auffällig wie wir uns mit dem herannahenden Studienende verändern und wie sich die Themen verändern, über die wir reden. Doch gleich blieb der erste Anlaufpunkt unseres Ausfluges: Die Eisdiele, wo es das beste Eis der Stadt gibt, produziert in einem kleinen Familienbetrieb, der kurz nach dem Krieg eröffnet worden war.

Wieder am Strand war es warm genug, um die Schuhe auszuziehen und den feinkörnigen Sand weich unter den Füßen zu spüren. Auch als wir später zurückfuhren, fanden wir noch jede Menge Sand in den umgeschlagenen Hosen und später in den Schuhen. Ein Stückchen Ostsee, das mitkommen wollte.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Jun 2, 2014
Autor: Anni
Rubrik: studium
Jun 2, 2014

Studentenleben live

Ei, ei, ei, Ostern

Da ich seit Weihnachten nicht zu Hause war, habe ich mich entschieden, über Ostern gleich für eine ganze Woche zu meinen Eltern zu fahren. Sie leben auf dem Land in Mecklenburg. Es ist ein sehr idyllischer Ort, in der Nähe des Biosphärenreservats Schalsee. In den letzten Jahren hatte ich es nie über Ostern zu ihnen geschafft, so war ich ganz gespannt und freute mich sehr auf dieses Fest. Mein Bruder und seine Freundin kamen auch.

Jeder hatte kleine Geschenke dabei und nachdem meine Mutter die für uns wie früher versteckte, taten wir es ihr gleich. Mit Richtungsansage waren sie jedoch schnell wieder gefunden. Später wurden noch Eier „getrudelt“. Das ist ein alter Brauch, bei dem man die Eier einen Hang hinabrollen lässt. Andere Eier haben wir „gepickt“. Das ist eine österreichische Tradition bei der die Eier gegeneinander geschlagen werden. Die Freundin meines Bruders hat das bereits jahrelang praktiziert und war die unschlagbare Meisterin. Fakt ist, dass ich die Tage danach kein Ei mehr sehen konnte.

Nachdem die Festlichkeiten vorbei waren und mein Bruder wieder losfuhr, wurde es sehr viel ruhiger im Haus. Immer wenn meine Mutter von der Arbeit kam, setzten wir uns zusammen zum Kaffee und unternahmen meistens noch einen kleineren Ausflug in die Umgebung. In der restlichen Zeit schrieb ich an der letzten Hausarbeit und besuchte gelegentlich meine Oma.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  May 26, 2014
Autor: Anni
Rubrik: studium
May 26, 2014