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Studentenleben live

Das Leben kann so "schöni" sein

Sommer – ist das nicht einfach die beste Jahreszeit? Jedenfalls in der Theorie. Die Sonne scheint, es ist warm, wird spät dunkel und das Leben findet draußen statt. Und trotz aller Vorurteile ist auch in Hamburg manchmal Sommer. Statt dann in der klimatisierten Bibliothek über den Büchern zu sitzen, schnappe ich mir eine Decke, die immer bereit in meinem Spind liegt, und suche mir ein Ziel aus. Wie wärs mit der Alsterwiese? Umgeben von den weißen Prachtbauten von Rotherbaum auf dem Rasen liegen, den Segelbooten zugucken und zur Abkühlung die Füße ins Wasser tauchen. Oder doch lieber der Elbstrand? Hier schippern die Riesen vorbei auf dem Weg zu den Weltmeeren, vollbeladen mit tonnenschweren Containern und immer einen Hauch von Abenteuer mit an Bord. Gibt es etwas Schöneres, als am nächsten Morgen in der Vorlesung den Sand aus der Tasche zu schütteln? Aber meistens bin ich faul und die Entscheidung fällt auf den Campus. Wieso auch nicht: Der Rasen grenzt direkt an den riesigen Park „Planten un Blomen“ und während ich auf der Decke liege, schauen immer wieder Freunde zum Quatschen vorbei – und meinen „Schöni“ (Schönfelder, die deutsche Gesetzessammlung) muss ich auch nicht so weit tragen. Denn trotz all dem Friede-Freude-Eierkuchen-Sonnenschein wird der Stapel an Skripten durch bloßes Auf-der-Decke-Liegen auch nicht kleiner. Aber bei der Planung unserer Trimester waren die Organisatoren der Stundenpläne gnädig: In den ersten zwei Jahren ist im Sommertrimester nicht so viel los, sodass das Leben trotz Skripten und Schönfelder schön ist. Schöni eben.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  May 26, 2014
Autor: Luisa
Rubrik: studium
May 26, 2014

Studentenleben live

Zeit zu überzeugen

In diesem Semester hatten wir drei Veranstaltungen unter dem Namen „Tutorial Seminar“. So weit, so gut. Diese Bezeichnung ist nicht wirklich sehr präzise. Man könnte sich viele verschiedene Sachen darunter vorstellen. In unserem Fall ging es darum, eine Präsentation über uns selbst zu gestalten, die einen potenziellen Arbeitgeber in einem Vorstellungsgespräch vollends überzeugen würde. Sozusagen ein Bewerbungstraining. Unser Professor ließ uns dabei ziemlich viele Freiheiten. Wir durften über alles sprechen, was wir als aussagekräftig und wichtig erachteten. Als es schließlich Zeit für die ersten Vorträge war, wurden die unterschiedlichsten Präsentationsarten zu Tage gebracht: Prezis, PowerPoint-Präsentationen oder auch einfach nur einstudierte Reden. Jeder aus unserem Kurs hatte acht Minuten, um herauszustellen, warum er genau die richtige Person für die Stellenbesetzung ist.

Anschließend ging es in die Feedbackrunde. Das war wirklich eine sehr hilfreiche Sache! Ich frage mich nur, warum man so etwas Ähnliches nicht auch schon im Bachelorstudium angeboten hat. Denn es gibt doch relativ viele Bachelorabsolventen, die direkt nach ihrem Abschluss ins Berufsleben einsteigen und nicht mehr weiter studieren wollen. Für sie wäre eine solche Veranstaltung sicher auch Gold wert. Ich weiß noch, dass wir ähnliche Bewerbungstrainings in der Schule hatten. Wir durften sogar an einem Assessment-Center-Training teilnehmen. Hat es mir geholfen? Ja, denn so konnte ich mich auf nachfolgende „echte“ Bewerbungsgespräche entsprechend vorbereiten und konnte im Voraus besser abschätzen, was von mir verlangt wird.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  May 23, 2014
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
May 23, 2014

Studentenleben live

Des Rätsels Lösung

Im letzten Blogeintrag fragte ich noch: Wem gehört die Maus? Und machte mich ein bisschen darüber lustig, dass sie vielleicht Tierfutter für einen Aasfresser in unserer netten WG sein könnte (Für alle, die meinen letzten Eintrag nicht gelesen haben: Wir hatten eine tote Maus in unserem Tiefkühlfach entdeckt!). Gestern kam es dann dicke: Mein Mitbewohner, der eigentlich nie mit mir spricht, und nur grüßt, wenn ich zuerst grüße, klopfte an meine Zimmertür. Es musste also etwas sehr Wichtiges passiert sein. „Habt ihr etwas aus dem Kühlschrank genommen?“, fragte er trocken, ohne jegliche Einleitung. Ich wusste natürlich sofort, wovon er sprach, fragte aber etwas naiv: „Meinst du aus dem Tiefkühlfach?“ „Ja, aus dem Tiefkühlfach.“ „Ach, meinst du die Maus? Die haben wir weggeschmissen. Weil wir sie eklig fanden.“ Eigentlich hatte sich mein anderer Mitbewohner erbarmt, die Maus zu beseitigen, bevor sie dort noch weiter vor sich hin frieren konnte. Ich wollte dieses Tier unter keinen Umständen anfassen. „Das war das Futter für meine Schlange, und das ist sehr teuer!“. Deine Schlange, ach so, alles klar, was denn sonst?! Wir haben also doch einen vierten Mitbewohner! Gut zu wissen. Ich hoffe, diese Schlange lebt in einem Terrarium und kriecht nicht irgendwann durch unsere Wohnung! Und warum genau frisst dieses Vieh tote Mäuse? Naja, das hat die Natur wahrscheinlich so eingerichtet, nicht ahnend, dass ihre Schöpfung eines Tages in Mietwohnungen hausen würde. Und wo kriegt man in Ljubljana tote Mäuse her? Bestellt man die im Internet? Oder fährt man aufs Land und sucht in Heuhaufen? Ich habe mir verkniffen, all diese Fragen zu stellen, mein Mitbewohner war offensichtlich stinksauer, dass wir das teure Futter für sein geliebtes Haustier weggeschmissen hatten. Aber ganz ehrlich – ich habe kein schlechtes Gewissen. Schließlich hätte er ja mal mit uns reden können. Wenn einer in einer WG wohnt, dann kann er was erzählen!

Autor: Rose  |  Rubrik: studium  |  May 22, 2014
Autor: Rose
Rubrik: studium
May 22, 2014