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Studentenleben live

Hürden bei der Bachelorarbeit - Der Studi-Ausweis

Wer es nicht im Kopf hat, der muss es halt in den Beinen haben. Wie wahr. Die Bachelorarbeit, die Vorbereitungen für meinen Auslandsaufenthalt, meine Sommerpläne, den Umzug, und ich weiß nicht was noch alles, begleiten mich Tag für Tag und Minute für Minute. Mein Kopf ist so voll, dass ich denke, er muss bald platzen. Dazu kommen eine fast chronische Müdigkeit und Kopfschmerzen von der schlechten Bibliotheksluft. Mission impossible für mich, unter solchen Umständen an alles zu denken. Schon zum zweiten Mal in diesem Monat heißt es: Wo ist mein Studi-Ausweis?! Das letzte Mal hatte ich ihn auf dem Tablett in der Mensa liegen gelassen (ich zweifle an meiner Intelligenz …), da hatte er sich aber immerhin schnell wieder angefunden. Jetzt zermartere ich mir schon stundenlang den Kopf, wo diese kleine viereckige Karte sein könnte – erfolglos. Mensa, Bibliothek, Univerwaltung, Studentenwerk, nirgendwo ist dieser Ausweis aufgetaucht! Und ich fühle mich ohnmächtig! Wie soll ich denn bitte mit meiner Arbeit vorankommen, wenn ich nichts scannen, kopieren, ausleihen, nicht einmal essen oder waschen kann?! Mal ganz abgesehen davon, dass ich heute den zweiten Tag damit verbringe, durch die ganze Stadt zu laufen und überall nach meinem Ausweis zu fragen. Womit wir beim Problem der Zeit wären …

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Jul 7, 2014
Autor: Inga
Rubrik: studium
Jul 7, 2014

Studentenleben live

Ausblick und Rückblick

Es ist soweit: Nach einigem Suchen hab ich nun endlich ein Thema für meine Bachelorarbeit gefunden. In den nächsten Monaten werde ich mich sehr viel mit Biogas beschäftigen, denn in meiner Bachelorarbeit geht es um Zwerg-Holunder, eine strauchige Pflanze, die vielleicht eines Tages als Alternative zum Mais angebaut werden kann, um damit Biogasanlagen zu füttern. Ich freue mich, dass ich endlich ein Thema gefunden habe, das mich interessiert. Ein kleinwenig unsicher bin ich noch, da der leitende Dozent, ein sehr sympathischer Pflanzenökologe, einen so beiläufigen Eindruck vermittelt, dass ich noch ein bisschen bange, ob das alles wirklich so sicher ist mit dieser Bachelorarbeit. Was auch schwierig ist, ist die Tatsache, dass ich noch nie eine Bachelorarbeit geschrieben habe. Gut, vor diesem Problem stehen alle zukünftigen Bachelorabsolventen. Aber mit einem so lässigen Betreuer weiß ich gar nicht, wo ich überhaupt anfangen soll. Wenn ich mich an meinen Kommilitonen orientiere, die meisten stecken schon in der Schlussphase ihrer Arbeiten, dann ist es kein Fehler, mich jetzt schon kräftig in das Thema einzulesen, auch wenn die eigentliche Arbeit wohl erst Ende September mit dem Ernten der Pflänzchen beginnt.

Unterdessen tröpfelt dieses Semester langsam aus. Die Luft ist ziemlich raus. Für mich war dieses Semester in Bezug auf mein Studium relativ entspannt. Geprägt hat es vor allem die Mitarbeit in einer christlichen Hochschulgruppe (Studenten Mission Deutschland), die ich dieses Jahr mit zwei Jungs geleitet habe. Da gab es viel zu organisieren, zu besprechen, zu bangen und zu beten. Am Ende kamen viele geniale gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen zustande. Nervenaufreibend war für mich zu erleben, wie schwierig es manchmal ist, andere von einer Idee zu begeistern oder auch feststellen zu müssen, dass manche schöne Ideen wegen mangelnder Helfer nicht umgesetzt werden können. Ich durfte viel lernen und denke, dass ich vor allem in meiner Beziehung zu Gott wachsen durfte.

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Jun 30, 2014
Autor: Mia
Rubrik: studium
Jun 30, 2014

Studentenleben live

"Ahoj.info"

Zunächst hatte ich starke Zweifel ob des Sinns dieses Unterfangens: zwölf Stunden Fahrt, ein Workshop zu einem Thema, das ich eigentlich schon kannte, hohe Fahrtkosten. Aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Und überhaupt fällte ich diese Entscheidung mal wieder mit dem Bauch und weniger mit dem Kopf. Ich nahm also teil, am „ahoj.info“-Seminar zum Thema „Identität unter der Lupe“ – und bereute es nicht eine Minute. Seminarort war eine Unterkunft im Nichts hinter Bayerisch Eisenstein. Schon als ich in München in die Regionalbahn nach Passau stieg, fühlte ich mich sprachlich im Ausland. Es regnete das ganze Wochenende, das tat dem Spaß aber keinen Abbruch, denn auch im Regen ließ es sich durch das kleine tschechische Dorf und den Böhmerwald laufen. Die Kulturmodelle, denen wir uns während der Workshopzeit widmeten, kannte ich größtenteils schon. Aber eine nette Auffrischung war es allemal. Kleiner Höhepunkt der Veranstaltung, bei der es um interkulturelles Lernen ging, waren die mitgebrachten Kinderfotos und natürlich jede Menge kleiner Spielchen, verbunden mit Sprachanimation. Aber es war auch schwierig in einer Gruppe mit so unterschiedlichen Vorkenntnissen. Aber eigentlich war ich ja auch wegen des Drumherums da – und wurde nicht enttäuscht. Ich traf coole Leute, genoss das eine oder andere Pivo bei einem großzügigen Barkeeper und nahm an einem tschechischen Musikabend teil. Als Michaela dann noch ihre Geige holte und die tschechischen Stimmen begleitete, war das Seminar perfekt. Pampa, Knödel, Pivo, Musik – so muss das Leben sein!

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Jun 25, 2014
Autor: Inga
Rubrik: studium
Jun 25, 2014