Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Südafrika

In zehn Tagen bin ich auf der anderen Erdhalbkugel, in Kapstadt, Südafrika. Kaum vorstellbar – dort werde ich vier Monate lang studieren. Grade kam eine E-Mail von meiner künftigen Vermieterin: „Bring warm clothes, it’s freezing cold here – about 15 degrees.“ Hmm, deren Winter sieht auch nicht so anders aus als unser Sommer.

Ich habe Glück, zwischen meinem Abflug und der letzten Klausur liegen fünf Tage. Bei manchen meiner Kommilitonen dagegen nur fünf Stunden. Und trotzdem reicht mir die Zeit nicht. Denn wie ich nun mal bin, habe ich während des Trimesters immer viel zu tun (mit Freizeit). Das heißt, dass ich während des Trimesters nicht viel zum Lernen komme und mir die Zeit vor den Klausuren dann das ganze Zeugs ohne große Pausen um die Ohren schlage. Wofür da keine Zeit bleibt, ist Abschied nehmen und die Vorfreude genießen. Wie gerne würde ich die letzte Woche mit meinen Freunden verbringen, durch diese wunderbare Stadt schlendern, noch mehr Cafés und kleine Läden kennenlernen und mich einfach nur treiben lassen. Meine Reiseapotheke in Ruhe zusammenstellen, mich impfen lassen und schon mal im Reiseführer blättern. Naja, verschiebe ich halt dieses mentale Abschied nehmen nach Südafrika. Wenn es wirklich stimmt, dass da der Winter auch mal kühler sein kann, habe ich endlich mal wieder ganz viel Zeit zum Nichtstun und nachdenken.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Jul 22, 2014
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Jul 22, 2014

Studentenleben live

Life at Law School

Ich glaube, wir Juristen neigen zum Jammern. Ach, ist das alles schwer und viel Arbeit ... Immer wenn ich mit Freunden telefoniere, sind sie erstaunt darüber, wie viel Zeit ich in der Uni verbringe. Und es hört sich vielleicht wirklich so an, als hätte ich ein unglaublich anstrengendes Leben ohne jegliche Freizeit. Okay, es gibt schon stressige Phasen. Aber oft verbringe ich auch einfach meine Freizeit in der Uni. Wenn ich an einem lauen Sommerabend mal schon am frühen Abend nach Hause komme, springe ich auf mein Rad und fahre zum Campus. Da findet sich bestimmt jemand, der nach dem Lernen noch ein bisschen auf dem Rasen sitzt, vielleicht einen Einweggrill mitgenommen hat und den Tag gemütlich ausklingen lässt. Wenn ich in meinem Zimmer mal wieder unter den Lernsachen eingehe, düse ich in die Bib und quatsche mit meinen Freunden. Im Auditorium steht ein Klavier, auf dem man spielen kann, wenn das Auditorium nicht gerade besetzt ist. Und in den vergangenen fünf Wochen ist das WM-Fieber ausgebrochen. Studierende wie Professoren packten ihre Trikots und Deutschland-Fanartikel aus, setzten sich in den großen Hörsaal und feuerten das deutsche Team an. In den Prüfungsphasen hoffe ich immer auf schlechtes Wetter, sonst würde ich die Zeit vor den Klausuren bestimmt auf der Decke in der Sonne statt über meiner Gesetzessammlung verbringen.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Jul 18, 2014
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Jul 18, 2014

Studentenleben live

Hürden bei der Bachelorarbeit – Die Technik

Es war wie ein Albtraum, nur ein bisschen schlimmer. Wie damals beim Abiball: Alle reden davon, sich vor dem Saal auf den Hosenboden zu setzen, Inga tut es. Alle reden vom worst case, vom GAU beim Schreiben der Bachelorarbeit, Inga passiert es wirklich. Plötzlich fuhr der Laptop einfach nicht mehr hoch. Er wollte nicht mehr. Windows startete nicht mehr, mit meinen lächerlichen PC-Kenntnissen war es mir unmöglich, das Ding in Gang zu bekommen.
Was hatte ich natürlich nicht gemacht? Richtig, den kümmerlichen, (aber immerhin!) Anfang meiner Arbeit gesichert, geschweige denn meine kompletten anderen Daten aus dem Studium, von Stammdatenblättern über Scheine und BAföG-Unterlagen. Es war zum Haare raufen.
Ein fachkundiger Freund rettete mich: Er bestätigte mir, dass ich meine Festplatte erfolgreich ausgeknockt hatte, schaffte es aber, mir all meine Daten auf eine externe Festplatte zu kopieren. Seltenst (hier ist ein Ausnahmesuperlativ durchaus angebracht) war ich so erleichtert! Ein großes Dankeschnön gebührt an dieser Stelle meinem gütigen Datenretter und ein Hinweis an die Weltgemeinschaft: Sichert eure Daten rechtzeitig!
Ein kleines Problem tat sich mir dennoch auf: Ich hatte ja nun keinen Laptop mehr! Womit sollte ich meine Arbeit schreiben? Als meine wahnwitzigen Horrorvorstellungen ihren Höhepunkt in Form von „handschriftlich“ und „Schreibmaschine“ annahmen, hatte ich nochmal ein bisschen Glück. Zufällig war meine Mutti in der Gegend und konnte mir am Bahnhof kurz den alten Laptop meiner Schwester übergeben. Glück im Unglück.

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Jul 16, 2014
Autor: Inga
Rubrik: studium
Jul 16, 2014