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Studentenleben live

Schwächen der Kulturwissenschaftler

Autor:
Miriam

Rubrik:
studium

19.08.2014

BWL, Marketing oder rechtliche Grundlagen werden bei uns nicht thematisiert. Es gibt zwar ein Modul zu Organisationskulturen, da geht es aber darum, dass jede Institution eine Kultur hat, die das Handeln der Mitwirkenden prägt. Wir hatten auch ein Modul zum Kulturmanagement, haben uns da aber eher ausprobiert. Fachliches Wissen wurde mir dabei leider nicht vermittelt.

Obwohl wir uns im Studium mit fremden Kulturen befassen, werden meines Wissens keine Sprachkurse angeboten. Das ist vor allem für diejenigen ein Problem, die beruflich später in die interkulturelle Kommunikation oder in einen transkulturellen Bereich gehen wollen, da sind Sprachen unumgänglich.

Den kompetenten Umgang mit Computern, Medienprogrammen oder Präsentationsprogrammen muss man auch weitgehend eigenverantwortlich lernen. Ich hatte in den drei Jahren meines Studiums nur zwei Tage lang einen Workshop zum Erstellen eines Imagefilms.

Für besonders wichtig halte ich es, das man Kontakte in die Arbeitswelt knüpft, denn oft sind Beziehungen alles. Zudem ist es natürlich immer gut, sich durch Praktika auszuzeichnen (aber auch nicht wahllos und ewig unbezahlt). Auch Fortbildungen schärfen das Profil. Man kann beispielsweise ein Bewerbungstraining machen und sich auf Assessment-Center vorbereiten. Ganz wichtig ist auch die mentale Einstellung. Es wird nicht leicht werden, denn gerade für Kulturwissenschaftler gibt es äußerst selten Stellen, auf die sie genau passen. Also heißt es durchhalten, selbstbewusst und flexibel sein. 

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