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Studentenleben live

Planlos

Manchmal braucht es gar nicht viel, um vollkommen aus der Bahn geworfen zu werden. So geht es sicher nicht nur mir sondern auch zahlreichen anderen Studierende.

Ich glaube, es gibt zwei Arten von Studierenden. Erstere fangen einfach mit dem Studium an, weil sie nicht wissen, was sie sonst machen sollen, und harren der Dinge, die da auf sie zukommen. Aber um diese Sorte geht es mir heute nicht. Ich meine die anderen, die von Anfang an einen ungefähren Plan davon im Kopf haben, wieso sie das studieren, was sie studieren, und wo sie damit hin wollen. Das Problem mit Plänen ist aber, dass sie oft nicht so funktionieren, wie man sich das vorstellt.

Ich kann nicht behaupten, dass mein Studium vom ersten Tag bis jetzt vollkommen geradlinig verlaufen ist, aber ich finde, so lange ich dabei eine Idee im Kopf habe, wie das alles aufgehen kann, ist das auch nicht weiter schlimm. So fing ich zum Beispiel meinen Bachelor mit dem Hauptfach Germanistik und dem Nebenfach Anglistik zum Wintersemester 2012/13 in Bonn an. Aus persönlichen Gründen wechselte ich dann ein Jahr später an die Uni Göttingen. Das Blöde ist nur, dass dieses Fächersystem hier nicht angeboten wird, weshalb ich zum 2-Fach-Bachelor wechselte. Wäre ich in Bonn geblieben, hätte ich nun also vielleicht gar nicht das Problem, vor dem ich nun stehe: der praktischen Prüfung in Englisch. Von Anfang an hatte ich großen Respekt vor dem „Oral Competence Exam“ und trotz wochenlanger Lernerei bin ich durchgefallen. Halb so wild, würde ich mir denken, wenn es einfach daran gelegen hätte, dass ich zu faul zum Lernen war, und außerdem gibt’s ja immer noch den Zweittermin. Doch Pustekuchen! In Wahrheit habe ich nämlich gelernt wie eine Irre und auch einen Nachschreibetermin gibt es in diesem Modul nicht. Das bedeutet, wenn man durchfällt, muss man den ganzen verdammten Kurs noch einmal machen. Herzlichen Glückwunsch, Noelle!

Autor: Noelle  |  Rubrik: studium  |  Aug 27, 2014
Autor: Noelle
Rubrik: studium
Aug 27, 2014

Studentenleben live

Schreiben ist denken

Cogito ergo sum - ich denke, also bin ich, sagte einst der französische Philosoph René Descartes. Meiner Meinung nach hat Herr Descartes dabei ein wichtiges Detail vergessen, das da lautet: Schreiben ist denken. Nun wäre es ein Trugschluss anzunehmen, dass nur existent ist, wer schreibt. Doch es ist sicher kein Trugschluss, dass sich die Masterarbeit nur übers Schreiben ordnet und eben in diesem Prozess der Wortfindung sich auch die Gedanken über die Zusammenhänge ausformen.

Die Masterarbeit drängt mich immer mehr und ich komme leider nicht so recht voran. Ich lese und lese... und lese, lese, lese... bis ich zu dem Schluss kam, dass mir irgendetwas fehlt. Ein Puzzlestein, dessen Fehlen sozusagen ein Hindernis darstellt fürs Vorankommen im Arbeitsprozess. So las ich denn auch über das Schreiben, über das Arbeiten, über deren Hindernisse und über x, y, z. Um zu der banalen Antwort zu gelangen: Schreiben ist denken.

Es ist wohl rechter Unsinn zu erwarten, eine Thematik analytisch bis ins Detail zu durchdringen, bevor auch nur ein Wort die weiße Seite ziert. Mein Thema und wahrscheinlich auch die meisten anderen sind zu komplex und weitläufig dafür. Interessante Gedanken kommen wie sie gehen, werden sie nicht niedergeschrieben, verblassen sie, bevor ihre groben Konturen an Gestalt gewinnen.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Aug 26, 2014
Autor: Anni
Rubrik: studium
Aug 26, 2014

Studentenleben live

Übergang in den Master

Eine Weile habe ich nicht gebloggt – das Ende de Bachelors war echt hart. Ich wusste nicht, wo mir der Kopf steht, war angesichts des Bergs an Arbeit und Zeitdruck verzweifelt. Auch meine Freunde merkten schon an, dass ich mich nicht genügend um sie kümmere. Mittlerweile hab ich es überstanden und möchte euch folgenden Tipp geben: Augen auf bei der Themenwahl für die Bachelorarbeit. Ich hatte meinen Professor nach einem Thema gefragt, fand dass sein Vorschlag interessant klang und habe es genommen. Ich hatte ja keine Ahnung, was das Thema alles umfasste. Ich habe es letztendlich über die Bühne gebracht, aber ich hätte mir viel Stress ersparen können.

Neben der Bachelorarbeit habe ich viele Bewerbungen für einen Masterstudienplatz geschrieben. Nach und nach trudelten dann die Zu- und Absagen ein. Wie schon befürchtet, war das Problem, dass manche Unis bis Anfang August eine definitive Zusage haben wollten, andere da aber noch die Unterlagen prüften und mir erst viel später Bescheid gaben. Ich habe mich dann Anfang August für den Masterstudiengang Medienwissenschaften in Tübingen entschieden. Es war mir zu riskant, zu warten, ob da noch etwas Besseres kommt. Und mit Tübingen bin ich auch voll zufrieden. Die Uni wurde sogar als Elite-Uni ausgezeichnet, was insofern toll ist, als dass Fördermittel zur Verfügung stehen.

Da es kaum freie Wohnungen in Tübingen gibt, machte ich mich über WG-gesucht.de sofort auf die Suche. Zwei Tage lang habe ich mir WGs angesehen. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwierig wird, schließlich komme ich eigentlich mit den meisten Leuten gut aus. Das Zimmer selbst war mir dabei gar nicht so wichtig. Aber man muss mit seinen Mitbewohnern lachen können. Daran merkt man, ob man sich wohlfühlt und ob man zusammenpasst. Die letzte von insgesamt sieben Wohnungen hat mir dann gefallen und ich bekam die Zusage. In einem Monat geht’s also auf nach Tübingen!

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Aug 25, 2014
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Aug 25, 2014