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Studentenleben live

Wo geht's hin mit den Kuwis?

Auf Facebook haben wir eine Gruppe für die Kulturwissenschaftler meines Studiengangjahres. Jetzt, wo das sechste Semester dem Ende zugeht, haben wir einmal gefragt, wer denn was macht. Die Antworten möchte ich hier wiedergeben:

  • Ich bleibe noch etwas länger. Bin noch den Winter in Koblenz.
  • Ich mache ab September meinen Master Kulturpädagogik und Kulturmanagement in Mönchengladbach.
  • Ich mache Medienwissenschaften in Tübingen.
  • Ich studiere Friedens- und Konfliktforschung in Magdeburg.
  • Ich fang im Oktober an mit „Interkulturelle Personalentwicklung und Kommunikationsmanagement“ in Jena. Passau hat ja leider die Zulassungsvoraussetzungen geändert, sodass man 40 ECTS in Wirtschaft bräuchte und das war beim besten Willen jetzt nicht mehr zu machen.
  • Kulturmanagement in Ludwigsburg hat mich abgelehnt, da brauchte man nicht mal BWL-Punkte.
  • Ich mache über den Winter ein Praktikum auf den Philippinen bei einer NGO im „Disaster Risk Management“.
  • Ich bleibe noch etwas länger. Mastertechnisch favorisiere ich Kultur- und Medienmanagement in Hamburg, habe aber noch wenig Infos zum Thema „geht das auch als simpler Kuwi“.
  • Ich überwintere auch noch in Koblenz. Habe jetzt einen Job in einer Marketingagentur und mache dann in Ruhe den Bachelor fertig.
  • Ich bleibe auch noch ein Semester zwecks Bachelorarbeit. Danach vielleicht Kulturanthropologie in Bonn?
  • Ich bleib auch erst mal noch ein Semester länger.
  • Ich bin ab Oktober für den Master Denkmalpflege/Heritage Conservation in Bamberg.
  • Haha, super! Und ich dachte immer, ich würde zur losen Minderheit zählen, die noch ein Semester dranhängen muss. Aber scheinbar ist das ja relativ üblich für Kulturwissenschaftler.
  • Ich mach den Master in „Transcultural Studies“ in Heidelberg.
  • Bin in Berlin und hab ein italienisches Film/Kunstfestival mitorganisiert, das dieses Wochenende war, bin über den Winter aber auch noch in Koblenz.
Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Sep 1, 2014
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Sep 1, 2014

Studentenleben live

Im Praktikum

Eigentlich wollte ich diesen Sommer endlich mal wieder als Betreuerin auf eine Jugendfreizeit mitfahren. Auf so einer hatte ich damals meinen Mann kennengelernt und schon allein deswegen sind mir diese Wochen als absolutes Highlight im Jahr in guter Erinnerung.
Aber in diesem Jahr haben wir vergeblich nach einer geeigneten Gruppe gesucht, der wir uns hätten anschließen können. Oft passte schon der Termin nicht und schließlich wurde es dann doch nichts mit den zwei abenteuerlichen Wochen mit einer Horde unbändiger aber liebenswerter Jugendlicher.
Stattdessen steht dieser Sommer ganz unter dem Motto Berufspraktikum. Mein Mann hat gleich zwei Praktika hintereinander absolviert und insgesamt mehr als vier Monate darauf verwendet.
Mein verpflichtendes Berufspraktikum stand bei der Planung des Sommers aber noch aus. Nach einigem Suchen war ich überglücklich, dass ich den Praktikantenplatz bei der Bioenergieregion Bayreuth bekommen habe. Genial ist, dass ich während des Praktikums auch bei dem Projekt „energy-in-art“ mitarbeiten werde. Dabei geht es darum, die Energiewende in der Region durch Kunstwerke und Kunstprojekte kreativ zu gestalten. Da ich auch mal ernsthaft Kunst studieren wollte, war ich Feuer und Flamme für dieses Praktikum. Hier kann ich mein Studium mit meinem Hobby verbinden. Als mir dann auch noch eine kleine Bezahlung für das Praktikum in Aussicht gestellt wurde, war klar, dass es wohl eine Fügung war, dass dieser Sommer nicht mit Freizeiten terminlich blockiert war. Mit großer Freude habe ich die Praktikumsstelle also angenommen.

 

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Aug 29, 2014
Autor: Mia
Rubrik: studium
Aug 29, 2014

Studentenleben live

Harzwanderung

Der Harz ist nur einen Katzensprung von Magdeburg entfernt. Für mich war es von Anbeginn klar, dass ich Deutschlands nördlichstes Gebirge unbedingt besuchen möchte. Nun ja, ein früherer Versuch den Brocken zu besteigen, ist am Regen gescheitert. Auch jeder folgende Versuch dies nachzuholen, ist buchstäblich den Bach hinuntergegangen. Sieben Termine brauchte es, bis meine Freunde und ich uns nicht mehr vom Wetterbericht abschrecken ließen und beschlossen, dass sich die Kleidung anpassen müsse, wenn es das Wetter denn nicht macht.

Auf dem Harz regnet oder schneit es an über 140 Tagen im Jahr – so auch an dem Tag, an dem wir dort waren. Dennoch gut gelaunt, nahmen wir von Thale aus die Seilbahn zum Hexentanzplatz, um von dort aus eine etwa 18 Kilometer lange Route über Treseburg einzuschlagen und wieder zurück nach Thale.

Ausgestattet mit Wein, Baguette und Käse ließ sich die Tour sehr gut meistern. Der erste Teil der Strecke ist etwas langweilig. Man sieht nur Wald. Doch der zweite Teil ist landschaftlich wunderschön. Ein schlanker Pfad schlängelt sich zwischen Gebirgsbächen und zerklüfteten Felsen hindurch. Ein urwüchsiger Ort, wie er in den kultivierten Landschaften hierzulande doch eher selten zu finden ist.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Aug 29, 2014
Autor: Anni
Rubrik: studium
Aug 29, 2014