Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Im Praktikum

Eigentlich wollte ich diesen Sommer endlich mal wieder als Betreuerin auf eine Jugendfreizeit mitfahren. Auf so einer hatte ich damals meinen Mann kennengelernt und schon allein deswegen sind mir diese Wochen als absolutes Highlight im Jahr in guter Erinnerung.
Aber in diesem Jahr haben wir vergeblich nach einer geeigneten Gruppe gesucht, der wir uns hätten anschließen können. Oft passte schon der Termin nicht und schließlich wurde es dann doch nichts mit den zwei abenteuerlichen Wochen mit einer Horde unbändiger aber liebenswerter Jugendlicher.
Stattdessen steht dieser Sommer ganz unter dem Motto Berufspraktikum. Mein Mann hat gleich zwei Praktika hintereinander absolviert und insgesamt mehr als vier Monate darauf verwendet.
Mein verpflichtendes Berufspraktikum stand bei der Planung des Sommers aber noch aus. Nach einigem Suchen war ich überglücklich, dass ich den Praktikantenplatz bei der Bioenergieregion Bayreuth bekommen habe. Genial ist, dass ich während des Praktikums auch bei dem Projekt „energy-in-art“ mitarbeiten werde. Dabei geht es darum, die Energiewende in der Region durch Kunstwerke und Kunstprojekte kreativ zu gestalten. Da ich auch mal ernsthaft Kunst studieren wollte, war ich Feuer und Flamme für dieses Praktikum. Hier kann ich mein Studium mit meinem Hobby verbinden. Als mir dann auch noch eine kleine Bezahlung für das Praktikum in Aussicht gestellt wurde, war klar, dass es wohl eine Fügung war, dass dieser Sommer nicht mit Freizeiten terminlich blockiert war. Mit großer Freude habe ich die Praktikumsstelle also angenommen.

 

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Aug 29, 2014
Autor: Mia
Rubrik: studium
Aug 29, 2014

Studentenleben live

Harzwanderung

Der Harz ist nur einen Katzensprung von Magdeburg entfernt. Für mich war es von Anbeginn klar, dass ich Deutschlands nördlichstes Gebirge unbedingt besuchen möchte. Nun ja, ein früherer Versuch den Brocken zu besteigen, ist am Regen gescheitert. Auch jeder folgende Versuch dies nachzuholen, ist buchstäblich den Bach hinuntergegangen. Sieben Termine brauchte es, bis meine Freunde und ich uns nicht mehr vom Wetterbericht abschrecken ließen und beschlossen, dass sich die Kleidung anpassen müsse, wenn es das Wetter denn nicht macht.

Auf dem Harz regnet oder schneit es an über 140 Tagen im Jahr – so auch an dem Tag, an dem wir dort waren. Dennoch gut gelaunt, nahmen wir von Thale aus die Seilbahn zum Hexentanzplatz, um von dort aus eine etwa 18 Kilometer lange Route über Treseburg einzuschlagen und wieder zurück nach Thale.

Ausgestattet mit Wein, Baguette und Käse ließ sich die Tour sehr gut meistern. Der erste Teil der Strecke ist etwas langweilig. Man sieht nur Wald. Doch der zweite Teil ist landschaftlich wunderschön. Ein schlanker Pfad schlängelt sich zwischen Gebirgsbächen und zerklüfteten Felsen hindurch. Ein urwüchsiger Ort, wie er in den kultivierten Landschaften hierzulande doch eher selten zu finden ist.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Aug 29, 2014
Autor: Anni
Rubrik: studium
Aug 29, 2014

Studentenleben live

Der letzte Monat in Koblenz

Während ich an meiner Bachelorarbeit geschrieben habe, habe ich mich immer auf die freie Zeit danach gefreut. Jetzt ist es soweit! Ich habe noch fünf Wochen, bis ich ins schöne Tübingen ziehen darf. Doch im Moment weiß ich nichts mit mir anzufangen. Kennt ihr das? Wenn ihr lange und intensiv an einem Projekt gearbeitet habt und das dann auf einmal beendet ist? Man fällt in ein Loch und fragt sich, was man denn sonst immer getan hat. Meine Freunde sind größtenteils auch schon weitergezogen – entweder ins Praktikum oder auf Reisen. Und so wird es still in Koblenz. Aber da ich ja weiß, dass die erste Zeit in Tübingen recht turbulent werden wird (es gibt viel zu entdecken, viel zu erledigen usw.), sollte ich es jetzt genießen, mit einem Buch im Bett zu liegen oder einfach nur Musik zu hören. Oft gehe ich durch die Stadt, lasse mich treiben und setze mich ins Café, bummle durch Geschäfte und so weiter. Immer mal wieder schreibe ich mit meinen zukünftigen Mitbewohnerinnen – das ist irgendwie seltsam, weil sie mir jetzt noch so fremd sind, ich aber weiß, dass wir vermutlich einmal recht eng sein werden.

Nein, Abschiede liegen mir nicht, so sehr ich das Neue auch liebe. Ich habe mir hier was aufgebaut, meine Freunde waren praktisch meine Familie, und jetzt ist diese Zeit vorbei. Tröstende Worte helfen da nur bedingt, weil es meiner Meinung auch wichtig ist, den Gedanken, dass das jetzt zu Ende ist, an sich ranzulassen und loszulassen (auch wenn die Freundschaften bestehen bleiben werden und mir die Erinnerung niemand nehmen kann, ich weiß). Manche Menschen werden auch nur für diese Zeit hier in meinem Leben gewesen sein und verschwinden bald wieder. Das muss man auch akzeptieren und eben nicht den Verlust sehen, sondern die Erfahrungen, die es einem gebracht hat.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Aug 28, 2014
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Aug 28, 2014