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Studentenleben live

Praktikum (Teil 2)

Autor:
Mia

Rubrik:
studium

02.09.2014

Jetzt bin ich also für zwei Monate Praktikantin bei der Bioenergieregion Bayreuth.
Ich muss gestehen, dass ich vor dem Praktikum sehr euphorisch war und große Vorstellung von meiner Arbeit dort hatte. Ich sah mich schon eigene Kunstworkshops veranstalten und als Botschafterin für Kunst und Energiewende mit Landwirten sprechen. Ganz so sensationell ist meine Arbeit dann aber doch wieder nicht. Ich erlebe, wie viel Organisation hinter jeder kleinen Aktion steckt und dass es einer Kaskade von kleinen und großen Absprachen, Änderungen und Nachfragen bedarf, bis ein Vorhaben gelingt.
Etwas eingeschüchtert bin ich auch von der ständigen Aufgabe, die finanzielle Förderung fortzuführen. Nicht genug, dass man seinen Förderern mit ständiger Dokumentation seiner Arbeit zeigen muss, dass die Mittel nicht in den Sand gesetzt werden. Gleichzeitig hängt wie ein Damoklesschwert auch das Ende der Förderperiode über dem Projekt und ruft dazu auf, sich immerfort und nebenher um neue Fördermöglichkeiten zu bemühen.
Ich bin gespannt, wie es in meinem Praktikum weiter geht. Man ist ja auch Praktikant, um Fehler zu machen, aber im Moment bin ich in meiner Arbeit noch etwas eingeschüchtert. Hoffentlich finde ich noch so weit rein, dass ich danach sagen kann; Ich habe viel gelernt und das Projekt bereichert.

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