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Studentenleben live

Word Choir Games

Einmal jährlich strömen Jugend- und Erwachsenenchöre aus aller Welt zusammen, um gemeinsam an den „World Choir Games“ teilzunehmen. Es handelt sich dabei um einen internationalen Chorwettbewerb, bei dem die Champions in Jazz, Gospel und 27 weiteren Kategorien ermittelt werden. Dieses Jahr war Riga, die Hauptstadt Lettlands, zum Austragungsort erwählt worden. Beim Umzug der Nationen bekamen wir einen Eindruck davon, wie viele Länder und Chöre sich beteiligten. Am zahlreichsten waren chinesische Chöre vertreten. Meine Reisebegleiter und ich besorgten uns im Vorfeld bereits Karten für einige Konzerte. Zudem konnten wir zahlreiche Auftritte kostenfrei besuchen.

Auch Riga selbst ist einen Besuch wert. Wir blieben eine Woche dort. Die Stadt ist größtenteils durch Jugendstilarchitektur geprägt. Die Ostsee ist gerade einmal eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt. Zahlreiche Lokale und Restaurants locken mit gutem Essen. Erstaunt hat uns, dass die Stadt trotz des Großereignisses einen sehr ruhigen Eindruck machte. Sie wirkt tagsüber sogar etwas verschlafen und wie in Sommertrance. Erst mit den Insidertipps einer lettischen Bekannten entdeckten wir am letzten Abend die pulsierenden Adern des Nachtlebens.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Sep 17, 2014
Autor: Anni
Rubrik: studium
Sep 17, 2014

Studentenleben live

Endspurt im Masterstudium

Die Semesterferien neigen sich dem Ende zu und mein letztes Semester steht vor der Tür. Meine Mission heißt Masterarbeit. Das Thema steht schon. Mit der Anmeldung muss ich zwar noch bis Anfang Oktober warten, doch das hindert mich nicht daran, mich bereits jetzt mit den ersten Literaturrecherchen und Gliederungsentwürfen auseinanderzusetzen. Schließlich muss ich meine vier Wände ja für die nächsten fünf Monate in eine kleine Bibliothek verwandeln. Bücher, Fachzeitschriften, Journale, e-Books – ich werde ALLES in meiner temporären Sammlung vorweisen können. Und da ich dem Sprichwort „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“ mehr abgewinnen kann als „Besser spät als nie“, beginne ich eben jetzt schon nach brauchbaren Büchern & Co. Ausschau zu halten. Ihr glaubt nicht, wie gespannt ich bin! Es ist meine erste Arbeit, die ich in einem Unternehmen schreibe. Für meine Bachelorarbeit hatte ich ja ein Theorie-Thema gewählt. Doch jetzt freue ich mich sehr darauf, eine praktische Arbeit (natürlich auch mit Theorie-Teil, denn ohne geht es ja nicht) zu verfassen. Ich hoffe, dass ihr mich deswegen jetzt nicht für verrückt haltet, aber ich finde mein Thema wirklich spannend und habe schon viele Ideen! Projektarbeit macht mir einfach unglaublich viel Spaß! Ihr müsst euch aber noch gedulden, denn ich werde es jetzt und hier (noch) nicht verraten. Aber eins steht fest: Es wird etwas mit Marketing zu tun haben.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Sep 17, 2014
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Sep 17, 2014

Studentenleben live

Langstreckenverkehrsmittel

Da ich noch immer keinen Führerschein besitze und nun sogar erfahren musste, wie es sich anfühlt, wenn der kleine Bruder Auto fahren darf und man selbst immer noch nur maximal auf dem Beifahrersitz Platz nehmen kann (und auch das selten, ich bin eine sehr unaufmerksame Beifahrerin), benutze ich sehr häufig die öffentlichen Verkehrsmittel.

Seit Anbieter von Fernbus-Reisen ihre Streckennetze ein bisschen ausgebaut haben und ich komfortabel, ohne Umstiege und in sieben Stunden von Stuttgart nach Hannover reisen kann, hat sich das mit der Bahn auch erledigt. Ich meine, 110 Euro gegen 25 – das ist in studentischen Köpfen eine ganz klare Sache. Neuerdings bietet das Busunternehmen mit den quietschgrünen Bussen auch Nachtfahrten an, also beschloss ich kurzerhand, dass es sich sehr wohl lohnt, die heimischen Gefilde für ein einziges Wochenende aufzusuchen und beim ersten Treffen meines Abiturjahrgangs nach drei Jahren vorbeizuschauen. Gesagt, getan. Nur leider kam ich dort nie an. Ich musste schmerzlich feststellen, dass auch die neumodische Erfindung des Fernbusses ein klares Manko hat – die Pausenzeiten der Fahrer lassen teilweise zu wünschen übrig. Und so kam es, dass wir schon in Hessen nicht mehr weiterfahren konnten, weil wir (vermutlich der Müdigkeit unseres Busfahrers geschuldet, es läuft zumindest ein Verfahren gegen ihn) kurzerhand mit einem Lkw kollidierten. Es ist glücklicherweise nichts Schlimmes passiert. 13 von den 72 Mitfahrern wurden verletzt, soweit mir bekannt allerdings schlimmstenfalls mit Platzwunden und Gehirnerschütterungen. Ich gehörte natürlich zu einer der Glücklichen und durfte dann frisch genäht zusammen mit einem Leidensgenossen die Reise mit dem PKW fortsetzen. Sein Vater holte uns nämlich aus dem Krankenhaus ab. Und so befand ich mich schnell wieder in einer Mitfahrgelegenheitssituation, aber dieses Mal verband uns immerhin ein bisschen mehr als der Zielort. Meinem Klassentreffen konnte ich dann natürlich nicht beiwohnen, was aber weniger an meiner physischen Verfassung lag, sondern vielmehr an der Meinung meiner Mutter – und der furchtbar hässlichen Netzmütze auf meinem Kopf, die die Kompressen auf der Wunde halten sollte.

Was mich nun noch ein bisschen ärgert ist, dass mein Gepäck mich leider eine Woche nach dem Unfall noch immer nicht erreicht hat und ich ohne Kalender und Laptop schrecklich unorganisiert bin.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Sep 16, 2014
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Sep 16, 2014