Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Endspurt im Masterstudium

Die Semesterferien neigen sich dem Ende zu und mein letztes Semester steht vor der Tür. Meine Mission heißt Masterarbeit. Das Thema steht schon. Mit der Anmeldung muss ich zwar noch bis Anfang Oktober warten, doch das hindert mich nicht daran, mich bereits jetzt mit den ersten Literaturrecherchen und Gliederungsentwürfen auseinanderzusetzen. Schließlich muss ich meine vier Wände ja für die nächsten fünf Monate in eine kleine Bibliothek verwandeln. Bücher, Fachzeitschriften, Journale, e-Books – ich werde ALLES in meiner temporären Sammlung vorweisen können. Und da ich dem Sprichwort „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“ mehr abgewinnen kann als „Besser spät als nie“, beginne ich eben jetzt schon nach brauchbaren Büchern & Co. Ausschau zu halten. Ihr glaubt nicht, wie gespannt ich bin! Es ist meine erste Arbeit, die ich in einem Unternehmen schreibe. Für meine Bachelorarbeit hatte ich ja ein Theorie-Thema gewählt. Doch jetzt freue ich mich sehr darauf, eine praktische Arbeit (natürlich auch mit Theorie-Teil, denn ohne geht es ja nicht) zu verfassen. Ich hoffe, dass ihr mich deswegen jetzt nicht für verrückt haltet, aber ich finde mein Thema wirklich spannend und habe schon viele Ideen! Projektarbeit macht mir einfach unglaublich viel Spaß! Ihr müsst euch aber noch gedulden, denn ich werde es jetzt und hier (noch) nicht verraten. Aber eins steht fest: Es wird etwas mit Marketing zu tun haben.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Sep 17, 2014
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Sep 17, 2014

Studentenleben live

Langstreckenverkehrsmittel

Da ich noch immer keinen Führerschein besitze und nun sogar erfahren musste, wie es sich anfühlt, wenn der kleine Bruder Auto fahren darf und man selbst immer noch nur maximal auf dem Beifahrersitz Platz nehmen kann (und auch das selten, ich bin eine sehr unaufmerksame Beifahrerin), benutze ich sehr häufig die öffentlichen Verkehrsmittel.

Seit Anbieter von Fernbus-Reisen ihre Streckennetze ein bisschen ausgebaut haben und ich komfortabel, ohne Umstiege und in sieben Stunden von Stuttgart nach Hannover reisen kann, hat sich das mit der Bahn auch erledigt. Ich meine, 110 Euro gegen 25 – das ist in studentischen Köpfen eine ganz klare Sache. Neuerdings bietet das Busunternehmen mit den quietschgrünen Bussen auch Nachtfahrten an, also beschloss ich kurzerhand, dass es sich sehr wohl lohnt, die heimischen Gefilde für ein einziges Wochenende aufzusuchen und beim ersten Treffen meines Abiturjahrgangs nach drei Jahren vorbeizuschauen. Gesagt, getan. Nur leider kam ich dort nie an. Ich musste schmerzlich feststellen, dass auch die neumodische Erfindung des Fernbusses ein klares Manko hat – die Pausenzeiten der Fahrer lassen teilweise zu wünschen übrig. Und so kam es, dass wir schon in Hessen nicht mehr weiterfahren konnten, weil wir (vermutlich der Müdigkeit unseres Busfahrers geschuldet, es läuft zumindest ein Verfahren gegen ihn) kurzerhand mit einem Lkw kollidierten. Es ist glücklicherweise nichts Schlimmes passiert. 13 von den 72 Mitfahrern wurden verletzt, soweit mir bekannt allerdings schlimmstenfalls mit Platzwunden und Gehirnerschütterungen. Ich gehörte natürlich zu einer der Glücklichen und durfte dann frisch genäht zusammen mit einem Leidensgenossen die Reise mit dem PKW fortsetzen. Sein Vater holte uns nämlich aus dem Krankenhaus ab. Und so befand ich mich schnell wieder in einer Mitfahrgelegenheitssituation, aber dieses Mal verband uns immerhin ein bisschen mehr als der Zielort. Meinem Klassentreffen konnte ich dann natürlich nicht beiwohnen, was aber weniger an meiner physischen Verfassung lag, sondern vielmehr an der Meinung meiner Mutter – und der furchtbar hässlichen Netzmütze auf meinem Kopf, die die Kompressen auf der Wunde halten sollte.

Was mich nun noch ein bisschen ärgert ist, dass mein Gepäck mich leider eine Woche nach dem Unfall noch immer nicht erreicht hat und ich ohne Kalender und Laptop schrecklich unorganisiert bin.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Sep 16, 2014
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Sep 16, 2014

Studentenleben live

Auf dem OP-Tisch

Die Kommunikation in französischen Krankenhäusern (oder sagen wir besser in diesem einen) ist genauso simpel wie verstörend: nämlich nicht existent. Ich befand mich eine gefühlte Ewigkeit im Ungewissen in der Notaufnahme und wartete. Irgendwann wurde ich zum Röntgen bugsiert, dann wartete ich wieder stundenlang, ohne den geringsten Hauch einer Ahnung zu haben, ob meine Selbstdiagnose des Mittelhandbruchs der Wahrheit nahe kam.
Die Untersuchung des Arztes bestand darin, an meiner Hand herumzudrücken, was mich fast in die Decke fahren ließ. Einem mehrminütigen latein-französischen Monolog seinerseits folgte ein „Ich bin gleich wieder da“, woraufhin er verschwand und ich ihn nie wiedersah. Sämtliche – zwar mit deutschem Akzent, aber doch korrekt ausgedrückten – Fragen nach meinem Zustand und den nötigen Heilverfahren wurden ignoriert oder mit einem Achselzucken beantwortet. Das linderte meine Nervosität nicht gerade. Eine Krankenschwester legte mir einen Gips an und gab mir zu verstehen, dass ich morgen um acht operiert werden sollte.
Eine schlaflose Nacht, zwei Selbstdesinfektionen und eine viel zu teure Taxifahrt später lag ich ziemlich verstört in blauem OP-Hemd auf dem Tisch, der mir vorkam als würde er mein Ende bedeuten. Zunächst fragte ich noch auf Französisch nach, wo, warum und wie ich operiert werden sollte, aber als mir keine Antwort zuteil wurde, gab ich resigniert auf und fügte mich in mein Schicksal. Als ich einige Stunden später aus der Benebelung aufwachte, hatte ich noch zwei Arme und zwei Hände und konnte auch fast alles bewegen. Das Schlimmste war vorbei – ich war erleichtert!

 

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Sep 15, 2014
Autor: Inga
Rubrik: studium
Sep 15, 2014