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Studentenleben live

Telefon-Phobie (Teil 2)

Autor:
Janna

Rubrik:
studium

25.09.2014

Mit diesem Vorwissen kann man sich vorstellen, dass ich nicht besonders glücklich darüber war, als ich letzte Woche meinen Rucksack an der Bushaltestelle liegen ließ und ihn eine Viertelstunde später schon nicht mehr dort auffinden konnte. Das Ladekabel für mein Handy den und Laptop sowie meinen Lieblingspulli und zwei Bücher für meine Hausarbeit nicht mehr zur Verfügung zu haben, ist schon ziemlich ärgerlich. Die Tatsache, dass ein Telefonat die schon recht teuren Neuanschaffungskosten verhindern könnte, löste fast eine Panikattacke bei mir aus.

Eine Woche später muss ich jedoch sagen, dass meine Telefon-Phobie fast geheilt ist. Der tägliche Anruf beim Rheinbahn-Fundbüro ist fast schon Routine geworden und mittlerweile bringe ich meinen Namen und die Frage nach dem rot-weiß karierten Rucksack beinahe lässig über die Lippen. Auch wenn ich Telefonate immer noch unglaublich beängstigend finde, musste ich feststellen, dass einem dabei schließlich wenig Schlimmes passieren kann und die Phobie vielleicht ein bisschen übertrieben ist.

Die Anrufe haben – genau wie die täglichen Besuche beim örtlichen Fundbüro (bei denen offenbar niemand ans Telefon geht, das war mir dann doch zu viel nervliche Belastung) und das „Rucksack verloren“-Plakat an der Haltestelle – allerdings bisher leider keinen Rucksack-Fund zu Tage gebracht, sodass ich heute dann doch Ladekabel und Bücher nachbestellen musste, um nicht noch mehr in meinem Zeitplan zurück zu fallen.

Dennoch habe ich immerhin ein bisschen Angst vorm Telefonieren verloren, sodass man der Sache zumindest ein wenig Positives abgewinnen kann. Und vielleicht wartet irgendwann in den nächsten Tagen dann doch noch mein Rucksack im Fundbüro. Noch gebe ich die Hoffnung nicht auf!

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