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Studentenleben live

Zwischenmieten in Berlin

Meine Planung für diesen Spätsommer ist etwas konfus. Eigentlich hatte ich auch gehofft, bereits im August mit der Masterarbeit fertig zu sein und habe mir deshalb ab September ein Praktikum für sechs Wochen organisiert.

Dieses Praktikum fällt in einen Bereich, der mir bisher noch fehlt: eine staatliche Abteilung. Ich hatte mich riesig gefreut, als ich für einen Platz im Arbeitskreis Menschenrechte und humanitäre Hilfe des Bundestages akzeptiert wurde. Um dieses Praktikum machen zu können, hatte ich zuvor mit sehr vielen Menschen telefoniert und mich über Wochen mit Anrufen immer wieder in Erinnerung gerufen.

Da ich in Berlin viele Freunde habe, wovon ich viele seit längerem nicht mehr gesehen hatte, habe ich mir überlegt, mich bei ihnen einzumieten und ihre Gastfreundschaft in Anspruch zu nehmen. Die sechs Wochen verteilen sich nun auf fünf WGs und sieben Freunde. Einige andere kann ich in diesen Tagen dann hoffentlich noch auf einen Kaffee treffen.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Oct 2, 2014
Autor: Anni
Rubrik: studium
Oct 2, 2014

Studentenleben live

Vom Leben lernen

Eins der spannendsten Themen ist und bleibt die Rassendiskriminierung, die sich durch so viele Länder dieser Welt zieht, in Südafrika aber ein besonderes Ausmaß erfahren hat. Ich habe mich durch die 600-seitige Autobiographie von Nelson Mandela gewälzt, kurz darauf einen Ausflug nach Robben Island gemacht und den Film „Long Walk to Freedom“ gesehen. Das war ein kurzer Abstecher in die junge Geschichte des Landes und eine beeindruckende Demonstration der Ereignisse, die die Stimmung im Land auch heute noch prägen.

Ich bin unglaublich beeindruckt von Mandelas Weitsichtigkeit und seiner Fähigkeit zu vergeben. Sein andauernder Glaube an das Gute im Menschen fasziniert mich. Die Tatsache, dass er sein Leben dem Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit gewidmet hat, inspiriert mich. Die ersten freien Wahlen fanden 1994 in Südafrika statt, also genau vor 20 Jahren. Die Szenen aus „Long Walk to Freedom“, die ein Südafrika vor der Schwelle zum Bürgerkrieg zeigen, schockieren mich. Wahnsinn, was für eine Entwicklung dieses Land in so kurzer Zeit durchgemacht hat. Die Menschen, die auf der Straße um Geld betteln, sind hier oftmals das Produkt eines unterdrückerischen Systems und nicht so sehr nur Folgen “unglücklicher Umstände”. Wie auch in Botswana und Namibia werde ich mir des Privilegs bewusst, einfach in ein Auto oder Flugzeug steigen und der Armut entfliehen zu können.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Sep 29, 2014
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Sep 29, 2014

Studentenleben live

Kommunikations-Overkill

Wenn Gruppen effektiv zusammenarbeiten wollen, aber geografisch weit voneinander entfernt leben, dann müssen sie auf Kommunikationsmittel zurückgreifen, die zumeist digitaler Art sind. Da braucht man ein Mittel, sich mündlich abzusprechen, sich formell abzusprechen, informell etwas anzubieten, gemeinsam ein Dokument zu verfassen etc. pp. Meistens ist es da mit Skype allein nicht getan. Facebook hat sowieso jeder, aber schließlich soll das Kommunikationsmedium dem Kommunikationszweck angepasst sein und alles geht dann doch nicht über Facebook. Und wehe dem, der kein Facebook hat, er wird zum Buhmann der ganzen Gruppe und das will ja im Grunde auch keiner sein. Man weicht also aus. Und da geht’s schon wieder los. Bei Google geht ohne passenden Account gar nichts und den hat auch nicht jeder. Wenn man dann noch einen Datenschützer der besonders hartnäckigen Sorte in seiner Gruppe hat, dann ist quasi jegliche Kommunikation über das Internet zum Scheitern verurteilt und man ist beinah auf den postalischen (das war dieses schwarze Horn auf Gelb, wisst ihr noch?) Weg angewiesen. Das ist natürlich völliger Blödsinn, also einigt man sich und findet (faule) Kompromisse, die letztendlich dazu führen, dass zumindest ich gefühlt dreihundert Passwörter für dreimal so viele Kommunikationsangebote habe und schlichtweg völlig durcheinanderwerfe, welche Arbeitsgruppe jetzt wie kommuniziert. Irgendwie müsste das doch einfacher gehen, oder?!

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Sep 26, 2014
Autor: Inga
Rubrik: studium
Sep 26, 2014