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Studentenleben live

Ich packe meinen Umzugswagen

In einer Woche ist es endlich soweit: Ich ziehe nach Tübingen, um dort meinen Master zu machen. Obwohl ich am liebsten direkt losstürmen würde, gilt es, den Umzug sorgfältig zu planen, damit am Ende alles klappt und die Lust nicht zu Frust wird.

Zunächst einmal stellte ich mir die Frage, wer mir beim Umzug hilft. In meinem Bekanntenkreis sind das fast immer die Eltern, seltener auch Freunde. Dann stellt sich die Frage, wie man die Kisten und Möbel transportieren will. Manche haben Eltern ein großes Auto. Ich habe einen Transporter gemietet. Das kostet mich für zwei Tage 150 Euro, aber ich denke, das Geld ist gut investiert, wenn man dafür nicht so oft hin und her fahren muss. Damit wir vor dem Haus, in dem meine neue Wohnung liegt, parken können, musste ich eine Sondergenehmigung beim Bürgeramt einholen. Das kostet 15 Euro. Damit meine Post auch an der neuen Adresse ankommt, musste einen Nachsendeantrag stellen. Das kostet 20 Euro.

Ich musste Übergabetermine mit den Vermietern ausmachen und die alte Wohnung davor in Schuss bringen. Dann musste geklärt werden, wie ich an den Schlüssel für die neue Wohnung komme, wenn niemand daheim ist. Und ich muss unbedingt daran denken, eventuell vorhandene Mängel direkt schriftlich festzuhalten, damit ich nicht nachher dafür hafte. Außerdem muss ich klären, ob die erste Miete bereits im Voraus überwiesen sein muss. Noch habe ich ein bisschen Zeit und werde das alles schaffen. Und wenn dann die letzte Kiste hochgetragen und ausgeräumt ist, kann ich mit meinen neuen Mitbewohnern den Einzug feiern.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Oct 6, 2014
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Oct 6, 2014

Studentenleben live

ELiSe

Nein, ich teste gerade nicht neue Groß- und Kleinschreibregeln, diese Abkürzung steht für „Eignung für den Lehrerberuf in Schule erproben“ und bezeichnet Nordrhein-Westfalens Online-Portal, über das man sich für Eignungspraktika bewerben kann, die hier Voraussetzung für das Lehramtsstudium sind.

Mit den Filtereinstellungen Ort: Düsseldorf, Schulart: Gymnasium und Praktikumszeitraum: Februar und/oder März 2015 wurden mir Praktikumsplätze bei rund 20 Schulen aufgelistet. Nachdem ich alle Schulen in einzelnen Tabs nebeneinander aufgereiht hatte, begann ich mit dem Aussortieren.

Zuerst schloss ich die Tabs von Schulen, die definitiv zu weit vom Wohnheim entfernt liegen. Jede Schule hat bei ELiSe die Möglichkeit, in der Ausschreibung den Praktikumsplatz und die Schule zu beschreiben. Daher schloss ich als zweites die Schulen aus, die das Textfeld leer ließen oder ihren Anzeigentext für meinen Geschmack zu überkandidelt gestalteten. Eine Schule, die in einer Praktikumsausschreibung direkt betont, dass sie besonderen Wert auf Traditionen legt, zusätzlich natürlich die Naturwissenschaften und altgermanische Sprachen für wichtig hält und anschließend sämtliche Preise und Titel aufzählt, die sie in den vergangenen Jahren für ihre exorbitanten Leistungen erhalten hat, schreckt mich ein wenig ab. Bestimmt handelt es sich um eine gute Lehranstalt, aber zum einen frage ich mich, ob ich überhaupt leisten kann, was eine solche Schule von einer Eignungspraktikantin erwartet, zum anderen erschlägt eine solche Vielfalt an „guckt mal, wie toll wir sind“ ein wenig.

Zu guter Letzt strich ich von den übrig gebliebenen Schulen noch die in privater Trägerschaft. Obwohl ich weiß, dass die Unterschiede zu „normalen“ Schulen doch eher marginal sind, finde ich es nicht richtig, Geld für etwas zu zahlen, das zu den Grundrechten gehört.

Aus den verbliebenen Stellen entschied ich mich nach Sichtung der Schul-Websites für das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium bei mir um die Ecke. Die Bewerbung ist schon in Arbeit.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Oct 2, 2014
Autor: Janna
Rubrik: studium
Oct 2, 2014

Studentenleben live

Zwischenmieten in Berlin

Meine Planung für diesen Spätsommer ist etwas konfus. Eigentlich hatte ich auch gehofft, bereits im August mit der Masterarbeit fertig zu sein und habe mir deshalb ab September ein Praktikum für sechs Wochen organisiert.

Dieses Praktikum fällt in einen Bereich, der mir bisher noch fehlt: eine staatliche Abteilung. Ich hatte mich riesig gefreut, als ich für einen Platz im Arbeitskreis Menschenrechte und humanitäre Hilfe des Bundestages akzeptiert wurde. Um dieses Praktikum machen zu können, hatte ich zuvor mit sehr vielen Menschen telefoniert und mich über Wochen mit Anrufen immer wieder in Erinnerung gerufen.

Da ich in Berlin viele Freunde habe, wovon ich viele seit längerem nicht mehr gesehen hatte, habe ich mir überlegt, mich bei ihnen einzumieten und ihre Gastfreundschaft in Anspruch zu nehmen. Die sechs Wochen verteilen sich nun auf fünf WGs und sieben Freunde. Einige andere kann ich in diesen Tagen dann hoffentlich noch auf einen Kaffee treffen.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Oct 2, 2014
Autor: Anni
Rubrik: studium
Oct 2, 2014