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Studentenleben live

Mein eigenes Start-up-Unternehmen

Diese Bezeichnung höre ich in meinem engeren Umfeld immer häufiger. Ein ehemaliger Kommilitone aus meinem Bachelorstudium hat dies schon Wirklichkeit werden lassen. Er hat sich nun selbstständig gemacht und zieht gerade sein eigenes kleines Unternehmen hoch – sein Baby sozusagen. Der Mann von einer Arbeitskollegin hat sogar gleich Drillinge! Er ist ein sehr kreativer Mensch und voller Tatendrang. Eine gewisse Neigung zur Risikobereitschaft muss er auch haben. Anders könnte ich es mir nicht erklären. Ich frage mich, ob dieser Gedanke bei ihm auch schon im Rahmen seines Studiums gereift ist? In meinem Bachelorstudium hatten wir nämlich die Möglichkeit, das Modul „Entrepreneurship“ (Unternehmertum) zu belegen. Perfekt für all diejenigen, die davon träumen, nach dem Studium selbst mit im Haifischbecken der Wirtschaft umherzuschwimmen – hoffentlich ohne unterzugehen. Man muss nur eine zündende Idee haben.

Apropos: Gestern fand ich einen Glückskeksspruch im Büro: „Ihre Ideen zünden. Sie sind nicht aufzuhalten.“ Na, wenn das mal kein gutes Omen ist, könnte man denken. Aber so interessant ich Entrepreneurship auch finde, für mich ist es nach meinem Studium keine Option. Zumindest nicht direkt im Anschluss. Ich sehe mich zunächst einmal als Angestellte durch die Wirtschaftswelt kraxeln. Möglichst noch viel Berufserfahrung auf verschiedenen Ebenen sammeln – auch im Ausland – und so auf der Karriereleiter weiter nach oben steigen. Der Glückskeksspruch passt aber auch hier perfekt. Als Schlachtruf sozusagen. Im Sinne von „Nehmt euch in Acht, jetzt komme ich!“. Ohne Start-up, aber dafür mit viel Kreativität und Tatendrang, um meinen zukünftigen Arbeitgeber mit erfolgreichen Marketing-Strategien zu versorgen. Das mit dem Start-up kann ja später noch kommen. Vielleicht.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Oct 13, 2014
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Oct 13, 2014

Studentenleben live

Der zweittiefste Canyon der Welt

Bittet man Leute darum, eine bekannte, tiefe Felsschlucht zu nennen, fällt beim Gros der Menschen die Wahl wohl auf den Grand Canyon in den USA. Weniger bekannt dagegen ist der „Cañon del Colca“ im Süden Perus. Dabei ist das der zweittiefste Canyon der Welt und sogar doppelt so tief wie der Grand Canyon!

Von Arequipa aus ist es dorthin ein Katzensprung – und es gibt gefühlt 100 Reiseagenturen, die geführte Touren anbieten. Unterschiede im Angebot existieren kaum. Es ist sogar so, dass Gruppen verschiedener Agenturen zusammengelegt werden, wenn sie nicht ganz ausgebucht sind. Man kann sich also tatsächlich einfach einen der günstigeren Anbieter aussuchen, ohne dafür auf Leistungen und Komfort verzichten zu müssen.

Für Langschläfer ist der Trip dabei nichts, wurden wir doch um drei Uhr früh abgeholt, um rechtzeitig um acht Uhr morgens – auf 3.200 Metern Höhe – den Aussichtspunkt belagern zu können. Wir wollten den größten Vogel der Südhalbkugel bewundern. Mit gut drei Metern Spannweite gehört der Condor – ein Aasfresser – definitiv zu den imposanteren Tieren unseres Planeten.

Darauf folgte der eigentlich spannende Teil der Tour, die Wanderung: Fast 1.100 Meter stiegen wir auf den Grund des Canyons hinab, wo wir am Flussufer, an einer Oase unter Palmen, unser Nachtlager aufschlugen. Auch der nächste Tag hatte es in sich, denn der Kilometer nach oben läuft sich nicht von alleine: Früh um halb sechs marschierten wir los, um der sengenden Hitze zu entgehen. Dabei sahen wir beim Aufstieg den untergehenden Mond, verblassende Sterne und schließlich die Sonne, die sich den Weg in das Tal erkämpfte. Alles in allem Momente, die für alle Strapazen entlohnen!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Oct 13, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Oct 13, 2014

Studentenleben live

Schlussstrich unterm Sommer

Wer den Schaden hat, der braucht für den Spott nicht zu sorgen. Darth Vader (wegen meiner schwarzen Schiene an der Hand), Krüppelchen und einarmiger Bandit waren die liebsten Kosenamen, die mir im Laufe der nächsten sechs Wochen zuteil wurden. Plötzlich brauchten alle eine helfende Hand, alles lag auf der Hand und war handsome. Zugegeben, ich finde dumme Wortwitze auch lustig. Aber nur, weil ich mir die linke Hand gebrochen hatte. Mit einem Gips an der rechten wäre das nämlich alles ein bisschen problematischer geworden.
Ich tourte also von meinem Workcamp in Frankreich direkt zu einem zweiwöchigen Sprachkurs nach Tschechien und dann zum zweiten Teil meiner deutsch-französischen Jugendleiterausbildung (siehe Blog „Animateur in Frankreich“). Insgesamt war ich fünf Wochen unterwegs und jetzt, wo der Sommer vorbei ist, muss ich sagen: Das reicht dicke. Ich ging (endlich!) zum Arzt. Der bestätigte mir, dass alles gut verheilt ist und ich warf meine schwarze Schiene achtkantig in die Ecke.
Knochenbruch verheilt, Sommer vorbei, auf geht’s in neue Kapitel meiner Geschichte – nämlich mein Studium in Prag! Ich fühle mich gänzlich unvorbereitet, aber das ist ja nichts Neues. Ich habe noch ein Wochenende Zeit, mich in tschechische Vorlesungsverzeichnisse, Vokabeln, Grammatik und meine neue Stadt hineinzudenken. Das muss reichen. Ob ich aufgeregt bin? Ein bisschen schon ...

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Oct 10, 2014
Autor: Inga
Rubrik: studium
Oct 10, 2014