interaktiv

Studentenleben live

Mein eigenes Start-up-Unternehmen

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

13.10.2014

Diese Bezeichnung höre ich in meinem engeren Umfeld immer häufiger. Ein ehemaliger Kommilitone aus meinem Bachelorstudium hat dies schon Wirklichkeit werden lassen. Er hat sich nun selbstständig gemacht und zieht gerade sein eigenes kleines Unternehmen hoch – sein Baby sozusagen. Der Mann von einer Arbeitskollegin hat sogar gleich Drillinge! Er ist ein sehr kreativer Mensch und voller Tatendrang. Eine gewisse Neigung zur Risikobereitschaft muss er auch haben. Anders könnte ich es mir nicht erklären. Ich frage mich, ob dieser Gedanke bei ihm auch schon im Rahmen seines Studiums gereift ist? In meinem Bachelorstudium hatten wir nämlich die Möglichkeit, das Modul „Entrepreneurship“ (Unternehmertum) zu belegen. Perfekt für all diejenigen, die davon träumen, nach dem Studium selbst mit im Haifischbecken der Wirtschaft umherzuschwimmen – hoffentlich ohne unterzugehen. Man muss nur eine zündende Idee haben.

Apropos: Gestern fand ich einen Glückskeksspruch im Büro: „Ihre Ideen zünden. Sie sind nicht aufzuhalten.“ Na, wenn das mal kein gutes Omen ist, könnte man denken. Aber so interessant ich Entrepreneurship auch finde, für mich ist es nach meinem Studium keine Option. Zumindest nicht direkt im Anschluss. Ich sehe mich zunächst einmal als Angestellte durch die Wirtschaftswelt kraxeln. Möglichst noch viel Berufserfahrung auf verschiedenen Ebenen sammeln – auch im Ausland – und so auf der Karriereleiter weiter nach oben steigen. Der Glückskeksspruch passt aber auch hier perfekt. Als Schlachtruf sozusagen. Im Sinne von „Nehmt euch in Acht, jetzt komme ich!“. Ohne Start-up, aber dafür mit viel Kreativität und Tatendrang, um meinen zukünftigen Arbeitgeber mit erfolgreichen Marketing-Strategien zu versorgen. Das mit dem Start-up kann ja später noch kommen. Vielleicht.

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