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Studentenleben live

Neustart

Vergangene Woche bin ich nach Tübingen gezogen. Am Dienstag sind meine Eltern mit dem Transporter gekommen und am Mittwoch haben wir alle meine Sachen in mein neues Zimmer in einer WG im zweiten Stock gewuchtet. Den ganzen Tag waren wir beschäftigt und danach völlig erledigt. Eine meiner Mitbewohnerinnen war auch da und wir konnten uns gleich nett unterhalten. Aber irgendwann kommt dann natürlich der Moment, in dem man alleine ist, alle Kisten soweit ausgepackt hat und zur Ruhe kommt. Diese Ruhe macht mir im Moment aber Angst, ich möchte mich noch nicht so wirklich damit auseinandersetzen, dass mein Leben in Koblenz vorbei ist. Lieber konzentriere ich mich auf die Dinge, die es in Tübingen gibt und schaue erst zurück, wenn ich hier genügend entdeckt habe, was mir Freude bereitet.

Trotzdem merke ich natürlich, dass meine Vertrauten nicht da sind. Auch wenn hier alle nett sind – das geborgene Gefühl fehlt und das macht mich ein wenig einsam. Aber ich weiß ja, dass sich das ganz schnell legen wird, vor allem, wenn ich auf meine neuen Kommilitonen treffe, denen es bestimmt genauso geht. Wie damals vor dem Bachelor haben wir uns auch dieses Mal wieder vor Beginn der Uni über Facebook in einer Gruppe zusammengetan und ein erstes Treffen ausgemacht. Ich bin gespannt. Gleichzeitig schreiben mir auch ständig meine „alten“ Freunde, sodass ich mich nicht ganz so allein fühle. Und die ersten Besucher haben sich auch schon angekündigt.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Oct 15, 2014
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Oct 15, 2014

Studentenleben live

Gute Entscheidung

Mein Auslandstrip steht! Okay, nichts Großes. Nur zehn Tage in Großbritannien. Aber für mich wird das etwas ganz Neues sein, denn noch nie zuvor war ich alleine in einem anderen Land – mit etwa vierzig fremden Leuten von überall auf der Welt.

Aber von Anfang an. Wie ich ja bereits berichtet habe, war ich im letzten Semester durch meine mündliche Englischprüfung durchgefallen. Und das nicht, weil ich zu wenig gelernt gehabt hätte, was für mich doppelt ärgerlich war. Mir fehlte schlicht und einfach die Praxis und an dieser Stelle muss ich einmal meiner Mutter Recht geben, wenn sie sagt, dass man doch eine gewisse Zeit in dem Land verbringen sollte, dessen Sprache man studiert. Aber wie? Die zwei „Oral Practice“-Kurse werde ich wiederholen, auch wenn meine Motivation zugegebenermaßen ziemlich im Keller ist. Doch das alleine ist nicht alles: Im Dezember werde ich eine durch England und Schottland machen und, obwohl ich auch eine große Portion Bammel davor habe, freue ich mich jetzt schon riesig!

„Das ist doch Urlaub!“, meint mein Vater. Und vielleicht hat er da recht – irgendwie. Ich werde nämlich mit einem Reiseveranstalter unterwegs sein, der sich auf Trips für 18- bis 35-Jährige spezialisiert hat und mit dem auch schon meine Mutter und meine Tante in ihrer Jugendzeit gereist sind – und begeistert waren.

Los geht’s am 6. Dezember in London. Von da aus geht es dann unter anderem nach Liverpool, York, Glasgow und Edinburgh. Wir schlafen in Hotels, wo ich mir mein Zimmer mit einer anderen Teilnehmerin teilen werde. Dabei geht es vor allem darum, gemeinsam neue Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln. Und ich hoffe, dass ich neue Freundschaften schließen und mein Englisch verbessern kann. Denn wir werden uns die ganze Zeit über nur auf Englisch unterhalten. Das merkte ich schon, als ich die Buchung am Telefon durchführen musste. Es war nicht gerade einfach, da die Mitarbeiterin am anderen Ende der Leitung einen ziemlich starken amerikanischen Akzent hatte. Außerdem werde ich bloß englische Bücher mitnehmen Hoffentlich hilft mir das, die Prüfung im nächsten Semester zu bestehen!

Autor: Noelle  |  Rubrik: studium  |  Oct 14, 2014
Autor: Noelle
Rubrik: studium
Oct 14, 2014

Studentenleben live

Mein eigenes Start-up-Unternehmen

Diese Bezeichnung höre ich in meinem engeren Umfeld immer häufiger. Ein ehemaliger Kommilitone aus meinem Bachelorstudium hat dies schon Wirklichkeit werden lassen. Er hat sich nun selbstständig gemacht und zieht gerade sein eigenes kleines Unternehmen hoch – sein Baby sozusagen. Der Mann von einer Arbeitskollegin hat sogar gleich Drillinge! Er ist ein sehr kreativer Mensch und voller Tatendrang. Eine gewisse Neigung zur Risikobereitschaft muss er auch haben. Anders könnte ich es mir nicht erklären. Ich frage mich, ob dieser Gedanke bei ihm auch schon im Rahmen seines Studiums gereift ist? In meinem Bachelorstudium hatten wir nämlich die Möglichkeit, das Modul „Entrepreneurship“ (Unternehmertum) zu belegen. Perfekt für all diejenigen, die davon träumen, nach dem Studium selbst mit im Haifischbecken der Wirtschaft umherzuschwimmen – hoffentlich ohne unterzugehen. Man muss nur eine zündende Idee haben.

Apropos: Gestern fand ich einen Glückskeksspruch im Büro: „Ihre Ideen zünden. Sie sind nicht aufzuhalten.“ Na, wenn das mal kein gutes Omen ist, könnte man denken. Aber so interessant ich Entrepreneurship auch finde, für mich ist es nach meinem Studium keine Option. Zumindest nicht direkt im Anschluss. Ich sehe mich zunächst einmal als Angestellte durch die Wirtschaftswelt kraxeln. Möglichst noch viel Berufserfahrung auf verschiedenen Ebenen sammeln – auch im Ausland – und so auf der Karriereleiter weiter nach oben steigen. Der Glückskeksspruch passt aber auch hier perfekt. Als Schlachtruf sozusagen. Im Sinne von „Nehmt euch in Acht, jetzt komme ich!“. Ohne Start-up, aber dafür mit viel Kreativität und Tatendrang, um meinen zukünftigen Arbeitgeber mit erfolgreichen Marketing-Strategien zu versorgen. Das mit dem Start-up kann ja später noch kommen. Vielleicht.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Oct 13, 2014
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Oct 13, 2014