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Studentenleben live

Gute Entscheidung

Autor:
Noelle

Rubrik:
studium

14.10.2014

Mein Auslandstrip steht! Okay, nichts Großes. Nur zehn Tage in Großbritannien. Aber für mich wird das etwas ganz Neues sein, denn noch nie zuvor war ich alleine in einem anderen Land – mit etwa vierzig fremden Leuten von überall auf der Welt.

Aber von Anfang an. Wie ich ja bereits berichtet habe, war ich im letzten Semester durch meine mündliche Englischprüfung durchgefallen. Und das nicht, weil ich zu wenig gelernt gehabt hätte, was für mich doppelt ärgerlich war. Mir fehlte schlicht und einfach die Praxis und an dieser Stelle muss ich einmal meiner Mutter Recht geben, wenn sie sagt, dass man doch eine gewisse Zeit in dem Land verbringen sollte, dessen Sprache man studiert. Aber wie? Die zwei „Oral Practice“-Kurse werde ich wiederholen, auch wenn meine Motivation zugegebenermaßen ziemlich im Keller ist. Doch das alleine ist nicht alles: Im Dezember werde ich eine durch England und Schottland machen und, obwohl ich auch eine große Portion Bammel davor habe, freue ich mich jetzt schon riesig!

„Das ist doch Urlaub!“, meint mein Vater. Und vielleicht hat er da recht – irgendwie. Ich werde nämlich mit einem Reiseveranstalter unterwegs sein, der sich auf Trips für 18- bis 35-Jährige spezialisiert hat und mit dem auch schon meine Mutter und meine Tante in ihrer Jugendzeit gereist sind – und begeistert waren.

Los geht’s am 6. Dezember in London. Von da aus geht es dann unter anderem nach Liverpool, York, Glasgow und Edinburgh. Wir schlafen in Hotels, wo ich mir mein Zimmer mit einer anderen Teilnehmerin teilen werde. Dabei geht es vor allem darum, gemeinsam neue Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln. Und ich hoffe, dass ich neue Freundschaften schließen und mein Englisch verbessern kann. Denn wir werden uns die ganze Zeit über nur auf Englisch unterhalten. Das merkte ich schon, als ich die Buchung am Telefon durchführen musste. Es war nicht gerade einfach, da die Mitarbeiterin am anderen Ende der Leitung einen ziemlich starken amerikanischen Akzent hatte. Außerdem werde ich bloß englische Bücher mitnehmen Hoffentlich hilft mir das, die Prüfung im nächsten Semester zu bestehen!

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