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Studentenleben live

Bewerbungskrise, die Zweite

Die Bewerbungsmail war abgeschickt. Alles sollte gut sein und ich ging stolz schlafen. Dann rief ich am nächsten Tag meine Mails ab. Und fand eine von ELiSe: „Die Schule Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium hat Ihre Bewerbung auf die Praktikumsstelle angenommen. Bitte nehmen Sie Kontakt zur Schule auf.“

Der erste Satz ließ mein Herz höher schlagen und als ich schnell auf ELiSe meinen Bewerbungsstatus abrief, stand dort auch wunderschön nicht mehr nur „abgeschickt“, sondern „akzeptiert“. Was genau „akzeptiert“ bedeutet, war und ist mir bisher allerdings nicht ganz klar, die Statusoptionen umfassen nämlich neben dem unmissverständlichen „durch die Schule abgelehnt“ und „Bewerbung durch den Bewerber zurückgezogen“ auch „durch die Schule vorgemerkt“.

Der zweite Satz hingegen irritierte mich. Warum kam diese Mail jetzt? Ich hatte mich doch am Tag zuvor gemeldet? Reicht das nicht aus? Nervös wusste ich mal wieder nicht, was ich tun sollte, und nahm das Wochenende als Schonfrist. Zwei Tage, an denen ich jeden, der mich nicht unmittelbar unterbrach, mit meiner zweiten Bewerbungskrise zuquatschte: von Internetfreundinnen über meinen Freund, meine beste Freundin am Telefon, meine Schwester am Tablet, meinen schlafenden Bruder, der immerhin nicht weglaufen konnte, bis hin zu meinen Eltern. Für letztere war die Sache klar: „Du rufst Montag da an und fragst nach.“

Anrufen. Eine Schule. Ihr kennt ja meine Telefon-Phobie. Mir war aber klar, dass die einzige Alternative lautete: „Ich rufe nicht bei der Schule an und bringe mich in den nächsten Wochen um meinen Seelenfrieden, weil ich mich Tag für Tag fragen werde, ob ich mich ein zweites Mal hätte melden sollen.“

Beim sechsten Versuch kam ich endlich durch und eine nette Frau sagte mir, ich müsse mir keine Sorgen machen, es würde sich jemand bei mir melden.

Beruhigt bin ich jetzt, dennoch überprüfe ich alle paar Tage meinen Bewerbungsstatus und jeden Tag meine Mails. Jetzt ist Warten angesagt.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Oct 23, 2014
Autor: Janna
Rubrik: studium
Oct 23, 2014

Studentenleben live

Campusleben

Wenn man von einer kleinen Universität mit ganzen 500 Studenten kommt, ist das Leben an der University of Cape Town ziemlich beeindruckend. Hier würde meine Uni knapp 21 Mal reinpassen – mit 25.500 Studierenden ist die UCT fast eine Kleinstadt! Dazu ist sie noch die älteste Universität Südafrikas und laut dem Universitäts-Ranking der Times die beste auf dem Kontinent.

Wenn ich auf den Stufen vor der ehrwürdigen und englisch angehauchten James Hall sitze, genieße ich die Aussicht über die Stadt, denn die Uni ist ziemlich hoch auf dem Tafelberg gelegen. Um die Mittagszeit tummeln sich hier Studenten aller Art, während kleine Vorträge gehalten werden oder in der angrenzenden Halle ein Radiokonzert gespielt wird. 20 Prozent der Studierenden sind Ausländer, aber auch mit den elf Nationalsprachen Südafrikas wäre der Sprachenmix auf dem Campus perfekt. 50 Prozent der Studierenden sind Schwarze, was auf den ersten Blick ein gutes Licht auf die Gleichstellung in Südafrika wirft.

Und so genieße ich das wirklich bunte Treiben an der Uni und freue mich über Gespräche mit interessanten Leuten aller Nationalitäten und Hintergründe.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Oct 23, 2014
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Oct 23, 2014

Studentenleben live

Fazit nach den ersten Wochen

Nach den ersten Wochen kann ich sagen – Überraschung – es wird besser. Inzwischen fühle ich mich in meiner WG mehr zu Hause und weniger als Gast, bin mit meinen Mitbewohnern vertrauter und kann mich besser entspannen. Ich habe bereits mehrmals meine Kommilitonen auf einen Kaffee oder auf ein Bier getroffen und war auch schon mit meinen Mitbewohnern unterwegs.

Die Einführungsveranstaltungen der Uni waren eher unnötig, da man als Masterstudent eigentlich nicht mehr erklärt bekommen muss, was ein Kommilitone ist. Nächste Woche kommen dann die für mein Fach relevanten Veranstaltungen, es gibt eine Stadt- und Kneipentour von der Fachschaft und auch meine ersten Bekannten in Tübingen wollen mir die Stadt zeigen.

Der erste Eindruck meines neuen Wohnortes ist sehr positiv. Die Altstadt ist wunderschön, sehr gut erhalten und mit vielen alten Fachwerkhäusern. Es ist eher übersichtlich, aber dafür gibt es an jeder Ecke ein Café oder eine Bar. Was mir auch gut gefällt ist, dass die Stadt sehr umweltfreundlich ist. Angeblich ist sie sogar die umweltfreundlichste Deutschlands. Das merkt man zum Beispiel daran, dass es ein übermäßig großes Angebot an Bio- und regionalen Lebensmitteln und gibt und man sehr viele vegetarische oder vegane Restaurants oder Imbisse sieht. Die Uni gehört meiner Meinung nach zu den besten Deutschlands und auch wenn ich mich nach der Bachelorarbeit noch etwas schwer tue an Leistungsnachweise zu denken, freue ich mich jetzt auch auf das Uni-Leben.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Oct 22, 2014
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Oct 22, 2014