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Studentenleben live

In den Bergen

Autor:
Maja

Rubrik:
studium

28.11.2014

Nachdem wir in Spanien schon einen Stadt- und einen Strandaufenthalt gehabt hatten, fehlten nur noch die Berge. Praktischerweise liegt Santander in der Nähe der „Picos de Europa“. Unpraktischerweise fährt allerdings kein einziger Bus dorthin, wo man in einen Wanderweg einsteigen könnte. Kurzerhand haben wir deshalb ein Auto gemietet und sind abends aufgebrochen. Nach einer ziemlich ungemütlichen Nacht im Auto starteten wir früh morgens. Das Wetter war fantastisch und die Landschaft beeindruckend. Der Weg schlängelte sich an den Bergrücken entlang und man hatte eine tolle Aussicht.

Nach unserer Wanderung sind wir abends noch zu einem See ganz oben in den Bergen gefahren. Schon die Straße dorthin war ein Abenteuer. Ich war sehr froh, dass die Freundin, die gefahren ist, schon wegen ihrer Skilehrerausbildung viel in den Bergen unterwegs gewesen war und wusste, wie man reagiert, wenn einem ein Bus mit Vollgas entgegenkommt. Oben angekommen war ich baff: grüne Hügel, Hochnebel, Kühe und Ziegen. Der See strahlte eine ganz ungewöhnliche Ruhe aus. Man durfte nicht darin baden, aber das hätten wir auch nicht gewollt, schließlich war es sehr kalt dort oben. Wir haben dann noch einen Kaffee in einer Hütte getrunken und sind anschließend nach Oviedo gefahren.

Dort habe ich mich von meinen beiden Freundinnen verabschiedet, weil sie schneller mehr Strecke machen wollten, um ein paar Tage später schon von Portugal aus wieder nach Hause zu fliegen. Ich wollte dagegen lieber langsam reisen und noch ein paar Freunde besuchen. Also erkundete ich Oviedo allein. Das ist wirklich eine sehr süße Stadt mit verwinkelten Gässchen, einer wunderbaren Markthalle und einem sehr spannenden Kulturladen, in dem ich viel über alternative Wirtschaftsformen gelernt habe.

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