interaktiv

Studentenleben live

Jonglieren mit Leistungspunkten

Autor:
Mia

Rubrik:
studium

10.12.2014

Nach meiner Zeit im Krankenhaus hab ich mir überlegt, ob ich nicht vielleicht doch ein Urlaubssemester einlegen soll. Schließlich hab ich mich jedoch dagegen entschieden, weil mir eigentlich nur noch die Bachelorarbeit fehlt. Eines schönen Tages sitze ich also vor meinen Unterlagen, um nochmal nachzuprüfen, ob ich wirklich alle Scheine zusammen und mehr Punkte als nötig habe. Und dann, Moment! Ich war immer davon ausgegangen, dass ich 168 Leistungspunkte für den Bachelor brauche, das steht nämlich auch auf dem Datenblatt mit den aufgeführten Leistungen. Beim Blättern durch die Studienordnung sehe ich aber die Zahl 180. Das kann doch wohl nicht wahr sein?! Mein Herz bleibt für einen Moment stehen. Ich war irgendwie in dem Irrglauben gefangen, dass es mit 168 Punkten getan ist. Nochmal rechne ich nach, auf welche Punktzahl ich komme, wenn ich noch die eine Hausarbeit abgebe und, so Gott will, die Bachelorarbeit bestehe. WAS? 179 Punkte? Mir würde also noch genau ein Punkt fehlen? Na toll! Ist denn nicht irgendwo ein kleines Pünktchen aufzufinden?

Ein paar Tage später finde ich mich bei einem Dozenten wieder, der unseren Studiengang mit betreut. Ich schildere ihm meine Lage, dass ich lange krank war und jetzt alles ein bisschen drunter und drüber geht. Zusammen rechnen wir nochmal durch. Und? Puh, zu meiner großen Erleichterung habe ich in meinem Modulhandbuch eine Leistungspunktequelle übersehen. Im Rahmen der Bachelorarbeit (12 ECTS) kommt nämlich noch eine Wissenschaftliche Projektarbeit (2 ECTS) dazu. Halleluja!

Vorsichtshalber habe ich aber doch noch eine Vorlesung belegt, zwar auch nicht ganz regulär, weil ich so spät im Semester eingestiegen bin, aber sicher ist sicher!

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