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Studentenleben live

Die Woche der Umfragen

Im Rahmen meiner Masterarbeit habe ich diese Woche gleich drei Umfragen verschickt. Mein Ziel war es, die unterschiedlichen Wahrnehmungen von Kontaktpunkten, die Kunden mit einem Unternehmen beziehungsweise einem Produkt haben, zu untersuchen. Hierzu habe ich eine Umfrage an die Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens geschickt und eine weitere an zwei unterschiedliche Kundengruppen. Momentan läuft die Umfrage noch, aber ich konnte es mir nicht verkneifen, mir schon einmal die ersten Ergebnisse anzusehen. Ich hatte natürlich berücksichtigt, dass nicht alle Empfänger an meiner Umfrage teilnehmen würden und entsprechend mehr einkalkuliert.

Trotzdem war ich total überrascht, als ich bereits am nächsten Tag schon fast meine Wunschanzahl erreicht hatte. Die Öffnungs- und Klickraten meiner Online-Umfrage waren der reinste Wahnsinn – also im positiven Sinne. Am Wochenende werde ich mich an die Auswertung setzen. Wird bestimmt richtig spannend! Am meisten gespannt bin ich natürlich darauf, welche signifikanten Gemeinsamkeiten und Unterschiede es gibt. Für die Auswertung macht es sich sicher bezahlt, dass ich während meines Bachelors einen Excel-Kurs belegt habe. Denn mit diesem Programm kann man die Daten richtig schön aufbereiten.

Da ein weiterer Teil meiner Arbeit auf diesen Ergebnissen aufbaut, bin ich selbstverständlich auch gespannt, wohin mich die Erkenntnisse führen werden: Wo gibt es akuten Handlungsbedarf? Welche Zielsituation sollte angestrebt werden und wo muss ich deshalb mit meinem Konzept ansetzen? Die Woche der Umfragen wird also mit einem Wochenende der Einblicke enden. Hoffentlich gibt es ein Happy End.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Dec 16, 2014
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Dec 16, 2014

Studentenleben live

Quaterlife Crisis

Seit ich denken kann, war ich immer die Jüngste in meinem Umfeld. Mit fünf Jahren eingeschult zu werden, sorgt dafür, dass man immer erst ein paar Monate nach den Klassenkameraden länger draußen bleiben, in Clubs feiern und alleine Auto fahren darf. Es lag aber sicher nicht nur am Alter, dass ich in der Abizeitung mit deutlichem Vorsprung den 1. Platz beim Ranking zu „Wer wird nie erwachsen?“ belegte.

Jetzt bin ich 21 und fühle mich alt. Viele Popstars, Schauspieler und Models sind teilweise mehrere Jahre jünger als ich. Neulich im Bus war ich wirklich geschockt, als eine Studentin zur anderen meinte, sie sei 1996 geboren. Die 1996er waren doch immer so klein … Jetzt haben sie plötzlich Abitur und studieren. Die ehemaligen Fünftklässler, für die ich in der Oberstufe Tutorin war, sind mittlerweile größer als ich und trinken heimlich auf Partys Bier. Selbst das Kind, bei dem ich früher Babysitter war, kommt nächstes Jahr schon auf die weiterführende Schule.

Ich fühle mich alt und weiß, wie lächerlich das klingt, weil ich gerade einmal Anfang 20 bin. Aber ich habe Angst davor, Entscheidungen zu treffen, die womöglich mein ganzes späteres Leben verändern und dabei vielleicht andere gute Optionen zerstören. Eigentlich weiß ich genau, was ich will, aber dann denke ich oft genug auch darüber nach, was ich mache, wenn ich feststelle, dass ich vielleicht nicht als Lehrerin geeignet bin oder am Mathe-Studium scheitere. Manchmal wünsche ich mir, die Zeit ein paar Jahre zurückdrehen zu können, um noch einmal dahin zurückzukehren, als alles deutlich einfacher war und meine einzigen Zukunftssorgen die Englischarbeit der nächsten Woche oder die noch zu formulierende SMS an den aktuellen Lieblingsjungen betrafen.

Nostalgie, Persönlichkeitsunsicherheit, Zukunftsangst: Laut Wikipedia drei mögliche Symptome einer Quarterlife Crisis, der Krise, die kommt, wenn rund ein Viertel des Lebens um ist. Die gute Nachricht ist: Ich bin nicht die einzige mit einer Lebenskrise pünktlich zum Anpfiff des zweiten Lebensquartals. Die Tatsache, dass die „Quarterlife Crisis“ eine eigene Wikipedia-Seite hat, zeigt ja schon, dass es nicht nur mir so geht. Und die Freundin, die diesen Blogeintrag für mich gegenlesen durfte, kommentierte nur: „Absolut, was ich auch denke.“

Normalerweise dauern meine Lebenskrisen selten länger als eine Stunde – die Quarterlife Crisis bricht mit mittlerweile einer Woche sämtliche Rekorde – und auch diese wird sich spätestens wohl dann legen, wenn ich meinen Zukunftsplan gefestigt habe. Dabei helfen wohl nur die Zeit, Gespräche mit Menschen, die gerade dasselbe durchmachen, und die Courage, Entscheidungen zu treffen – trotz Risiko.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Dec 12, 2014
Autor: Janna
Rubrik: studium
Dec 12, 2014

Studentenleben live

Es weihnachtet sehr

In Brüssel werden langsam die Weihnachtslichter angemacht. Lichterketten zieren die alten Straßen, vereinzelt sieht man Tannenbäume und auch die hereinbrechende Kälte sagt einem, dass es bis zum Heiligen Abend nicht mehr lange dauern wird. Endlich mal stehen für mich keine Klausuren Ende Dezember an. Es ist also eigentlich die perfekte Gelegenheit, um die Vorweihnachtszeit ein bisschen zu genießen. Aber auch wenn ein Praktikum oft viel Freizeit verspricht, verbringe ich viele Stunden in den Sitzungssälen des Europäischen Rates oder auf diversen Abendveranstaltungen, über die man in Brüssel oft den Überblick verliert. Aber was soll ich mich beschweren? Der eine oder andere Nikolausempfang ist auch hier dabei, die Einladungen zu Weihnachtsfeiern in Botschaften häufen sich und mancher Kollege bringt auch schon mal Kekse für alle mit. Und nach Touren durch London und Paris verbringe ich endlich auch mal ein Wochenende in der Hauptstadt Belgiens, um die Stadt zu erkunden, in der ich momentan zwar lebe, von der ich aber noch nicht so viel gesehen habe, und um eine echte belgische Waffel mit Glühwein auf dem Grande Place mit riesigem Weihnachtsbaum zu genießen. Das ist definitiv besser als Klausurvorbereitung!

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Dec 11, 2014
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Dec 11, 2014