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Studentenleben live

Zum Thema Kisten

Autor:
Mia

Rubrik:
studium

02.01.2015

Ich bin jetzt schon seit über einem Jahr nicht mehr umgezogen und habe deshalb seltener mit Umzugskisten zu tun. In meinem Freundeskreis gab es aber in letzter Zeit zwei Umzüge, bei denen ich auch ein bisschen mithalf. Anfangs war bei beiden der Plan: Diesmal wird alles besser! Diesmal organisieren wir alles so optimal, dass keine Zeit verloren geht und wir reibungslos von Wohnort A nach Wohnort B gelangen. In der Praxis sah es dann anders aus. Wir saßen zusammen am Frühstückstisch vor dem großen Räumen und mussten bescheiden einsehen, dass schon jetzt die normalen Essenskonventionen nicht mehr galten: Es gab einfach keine Teller mehr.

Beim Kisten tragen kamen mir dann Kartons mit Kleidung und Uni-Unterlagen entgegen. Ich schleppte Kartons mit Aufschrift „Küche“, „Deko“ oder „Kinderzimmer“. Alles wunderbar, aber dann kam der Moment, in dem irgendwie keine Ordnung mehr herrschte. Verzweifelt schaute ich in einen Umzugskarton, in dem sowohl Bürokram als auch Deko waren. Moment, die Dekokisten sind doch schon weg. Was also tun? In solchen Momenten denke ich: Es muss doch eh alles in die neue Wohnung. Also stopfte ich noch eine Vorhangstange dazu und ab ging die Post. Ein: „Das brauche ich aber noch“ ließ ich einfach nicht gelten. In den meisten Fällen hat sich diese Notwenigkeit schnell erledigt. Dann packe ich die Vorhangstange eben zum Bürokram und runde die ganze Komposition noch mit etwas Hochzeitsdeko ab. Beim Auspacken kann es ja durchaus sein, dass die Ordner hinter einem Vorhang verschwinden sollen (die Stange ist dann schon da) und oben auf das Regal noch ein wenig Firlefanz zum Verschönern soll (dafür dann die Hochzeitsdeko). Wenn das mal nicht System hat!

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