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Studentenleben live

Coming home

Weihnachtszeit – die Zeit, in der ich traditionell nach Hause komme. Ich schlafe ungewohnterweise wieder in meinem alten Kinderzimmer, treffe alte Freunde, lebe mein altes Leben. Es ist schön, die Leute zu sehen, ein paar entspannte Tage mit der Familie zu genießen und ein bisschen zur Ruhe zu kommen. Aber mein richtiges Zuhause ist das nicht mehr. Da bin ich erst, wenn ich die Tür zu meiner WG aufschließe und in mein leeres Zimmer komme, in dem ich mich sofort so wohl fühle wie vor einem halben Jahr. Die Fotos meiner Reisen hängen noch, der Ausblick aus dem Zimmer hat sich nicht verändert und nach einer halbtägigen Auf- und Einräumaktion ist alles beim Alten. Zumindest fast, denn hier und da haben sich ein paar afrikanische Souvenirs eingeschlichen.

Weil Hamburg feiertagstechnisch nicht viel zu bieten hat, geht bei uns die Uni schon am 04. Januar los. Doch kein Grund für schlechte Laune, denn das bedeutet, dass ich meine ganzen Freunde früher wieder sehe. Die ersten paar Wiedersehen habe ich ja schon in Oxford und Paris hinter mich gebracht, und auch hier arbeite ich mich langsam zur „großen Wiedervereinigung“ vor. Ein paar erste Treffen, bei denen ich gar nicht weiß, womit ich anfangen soll, zu fragen oder zu erzählen, doch trotzdem ist irgendwie alles wie immer. Und auch, wenn ich ein bisschen Bammel vor den nächsten Jahren habe – Hausarbeiten, Seminararbeit, Schwerpunktprüfungen, Examensvorbereitung und schließlich die Krönung, das Examen – sagt mir mein Herz, dass ich endlich wieder zu Hause angekommen bin.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Jan 22, 2015
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Jan 22, 2015

Studentenleben live

Neujahrsprognose: großer Gegner

Die allseits beliebte Tradition des Bleigießens sorgt doch jedes Jahr aufs Neue für Lacher am Neujahrstag. Um es treffend à la “Dinner for One” zu sagen: „Same procedure as every year”. Und so fand sich auch an diesem ersten Tag im neuen Jahr meine Familie zusammen, um herauszufinden, was 2015 wohl für uns bereit halten wird. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle erwähnen, dass ich nicht so wirklich daran glaube, dass eine kleine abstrakte Bleifigur die Zukunft voraussagt. Ich gehöre eher zu der Kategorie Mensch, die denkt, dass sich jedes vorausgesagte Ereignis auf irgendein bestimmtes Erlebnis im Jahr beziehen lässt. Man findet also immer etwas, von dem man behaupten kann: „Oh ja, das passt wie die Faust aufs Auge! Das war ganz sicher damit gemeint.“ Ein paar kleine Beispiele aus der Realität: Im diesjährigen Bleigießen offenbarte sich meinem Vater die Botschaft „Neue, spannende Aufgaben“ – passt perfekt, da er ab Januar einen neuen Job hat. Bei meiner Schwester hieß es „Immer standhaft bleiben“ – das ließe sich bei ihr auf sehr, sehr viele Situationen beziehen, da sie manchmal nicht sehr entscheidungsfreudig ist. Ich dagegen erhielt die Botschaft „großer Gegner“ – passt ebenfalls bestens, da ich im Februar meine Masterarbeit abgeben werde. Das Ergebnis der letzten vier bis fünf Monate Recherche, Analysen und Auswertungen dürfte diese Bezeichnung mehr als berechtigt tragen, denn mich hat diese Arbeit das eine oder andere Mal schon an den Rand des Wahnsinns gebracht. Irgendwann kann man es einfach nicht mehr sehen. Ich freue mich schon sehr darauf, wenn ich die Arebit endlich abgeben kann. Denn dann heißt es: Der große Gegner ist bezwungen!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jan 22, 2015
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jan 22, 2015

Studentenleben live

Technik als Sklaventreiber

In den letzte Wochen habe ich enorm oft vor meinem Laptop gesessen und mich mit dem Schreiben meiner Bachelorarbeit beschäftigt. Das Textdokument, in dem ich unter anderem arbeite, ist mittlerweile mein größter Feind und leider stürzt Word immer und immer wieder ab.

Um der Sache auf den Grund zu gehen, habe ich schon richtig viel probiert: Office Reparaturfunktion anwenden, die Daten auf verschiedenen Datenträgern abspeichern, Desktop aufräumen und andere zeitaufwändige Sachen. Als letzte Maßnahme habe ich das Gerät in die PC-Garage der Uni gebracht. Dort habe ich es verständig aussehenden Männern zur Reparatur in die Hände gegeben. Sie sollten das Ding innerhalb einer Woche hoffentlich wieder heile machen. Nach Hause bin ich dann natürlich ohne meinen Laptop. Als ich so allein und verloren in der Küche stand, kam mir ein Gedanken an meine Bachelorarbeit: „Mensch, hat mir mein Betreuer eigentlich schon zurück geschrieben? Da müsst ich doch schnell mal nachschauen.“ Tja, aber das konnte ich natürlich nicht, meinen Laptop hatte ich ja abgegeben. Zehn Minuten später dann der nächste Geistesblitz „Ach, wie es wohl bei der eBay-Auktion ausschaut?“ Auch das konnte ich aber nicht überprüfen. Die darauf folgende Erkenntnis erfreute mich sehr. Ich hatte plötzlich richtig viel Zeit. Es setzte ein Gefühl der Freiheit ein. Ich schmiedete Pläne, wollte mal wieder ein Buch lesen oder, ganz verrückt, ein Bild malen. Letztlich entschied ich mich dann doch für Aufräumen und tat der Wohnung etwas Gutes.

Da sieht man mal, wie versklavt man mittlerweile von Computern ist. Ob mit ihnen wirklich alles immer schneller und einfacher geht wage ich zu bezweifeln. Dennoch hoffe ich, dass mein persönlicher Sklaventreiber wieder fit wird. Einen Neuen wollte ich mir nämlich eigentlich erst nach Ende der Bachelorarbeit zulegen. Das wären dann noch acht Wochen. Puh, langsam werde ich nervös!

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Jan 21, 2015
Autor: Mia
Rubrik: studium
Jan 21, 2015