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Studentenleben live

Praktikum im Master

Das erste Semester im Master ist vorbei und ich kann ein erstes Fazit ziehen: Das Studium hier stellt mich sehr zufrieden. Ich habe Grundlegendes zur Medienwissenschaft gelernt, habe viele wissenschaftliche Studien gelesen und bewertet, habe in der Gruppe ein empirisches Instrument (einen Fragebogen) erstellt, einen Radiobeitrag gemacht, gelernt, journalistisch zu recherchieren, und ein Feature geschrieben.

In den Ferien schreibe ich nun zwei Hausarbeiten und habe ganz kurzfristig ein Praktikum bekommen. Im Master Medienwissenschaft sind drei Monate Praktikum Pflicht. Ich habe auf Job- und Praktikaseiten und auch auf den Websites der Unternehmen selbst unter dem Stichwort „Unternehmenskommunikation“ nach Angeboten gesucht. Gefunden habe ich ein Angebot als PR-Praktikantin in der Unternehmenskommunikation bei einer Unternehmensgruppe, zu der ein renommierten Verlag gehört. Theoretisch mein Traumpraktikum. Sehr kurzfristig wurde ich zum Bewerbungsgespräch eingeladen und bekam auch eine Zusage. Ich war sehr aufgeregt, aber es war ein nettes Gespräch, in dem ich von mir erzählen sollte und in dem mir meine zukünftigen Aufgaben vorgestellt wurden. Leider ist das Praktikum in zwei Blöcke aufgeteilt, weil das sonst mit den Ferien der Uni nicht anders zu vereinbaren gewesen wäre. Zu meinen Aufgaben wird die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gehören, die Pflege des Extranets, die Medienbeobachtung, die Bearbeitung von Journalistenanfragen, redaktionelle Arbeit, Recherche und die Organisation von Veranstaltungen. In einer Woche geht es schon los und ich bin sehr gespannt!

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Feb 13, 2015
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Feb 13, 2015

Studentenleben live

Neues Jahr, neues Glück

Der erste Motivationsschub kam gleich am Montagmorgen. Ein Alumnus, den ich vor ein paar Jahren in Berlin kennen gelernt hatte, erzählte mir von seiner erfolgreichen Aufnahme in den Auswärtigen Dienst. Und bot mir gleich an, mir seine Vorbereitungsunterlagen zu geben und mit mir einmal das mündliche Auswahlverfahren durchzusprechen. Bis zu meinem Aufnahmeverfahren dauert es zwar bestimmt noch drei Jahre, aber ein paar Tipps können ja nicht schaden!

Und auch wenn der Unterschied zwischen abstrakter und konkreter Motivation groß ist (in die Bib quäle ich mich immer noch sehr widerstrebend), machen mir meine Kurse dieses Jahr sehr viel Spaß. So viel, dass ich schon wieder viel zu viele Extra-Kurse belege, statt mich endlich mal auf das zu konzentrieren, weswegen ich eigentlich hier bin – Jura. Aber der französische und englische Übersetzungskurs bietet analytische Überlegungen über die Sprache, die ich einfach zu überzeugend finde. Und auch die Internationalisierung des Rechts mit den Themen Globalisierung, Staatsbankrott und dem Zusammenspiel der Währungen ist einfach viel zu interessant, um ihn einfach so abzuwählen.

Dafür bietet der Völkerrechts-Schwerpunkt, den ich gewählt habe, eine tolle Balance zwischen Politik und Jura – auch wenn Juristen das Thema eher herablassend als Politik abstempeln und Politikwissenschaftler genervt von diesem ach so juristischen Fach „Völkerrecht“ reden. Und im Examensvorbereitungsprogramm wiederholen wir die ersten beiden Jahre Jura. Das ist die Möglichkeit, einen Überblick über das „große Ganze“ zu bekommen und mal das Gefühl zu haben, Jura ein bisschen zu verstehen. Auch wenn das tiefgreifende Verständnis bei dem rasanten Tempo, das wir jetzt drauf haben – statt 25 Stunden Vorlesung im Grundstudium jetzt drei Stunden für ein Thema – manchmal ein bisschen auf der Strecke bleibt.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Feb 9, 2015
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Feb 9, 2015

Studentenleben live

Die Bachelorarbeit

Umgeben von Büchern und Zetteln schreibe ich diese Zeilen an meinem Schreibtisch. Ich stecke im Moment mitten in den Schreibarbeiten für meine Abschlussarbeit. Und wenn ich mir so meinen Schreibtisch anschaue, wird es Zeit, dass ich langsam mal fertig werde. Ich freu mich schon drauf, wieder Platz für andere Dinge zu machen. Aber ich freue mich auch, dass ich mir im Moment die Zeit nehmen darf, um „einfach nur“ die Arbeit zu schreiben, schließlich trage ich das Päckchen schon seit über einem halben Jahr mit mir herum.

Es gibt so viel Denkarbeit, Fleißarbeit und Motivationsarbeit, die mit so einer Arbeit verbunden ist – und es gibt Tage oder gar Wochen, in denen gefühlt einfach gar nichts geht. Da kommen dann Gedanken hoch wie: „Oh man, ich werde das nie hinkriegen“, „Ich sollte das Studium abbrechen“, „Bescheuertes Methanpotenzial, bescheuerter Zwergholunder, alles bescheuert, mir hängt mein Thema zum Hals raus“ oder einfach „Ich mag nicht mehr“. In diesen Notsituationen sollte man nicht allein bleiben, denn im ehrlichen Gespräch mit anderen, die auch unter den Freuden und Qualen einer Abschlussarbeit zu leiden haben, stellt sich heraus: Alle erleben tiefergreifende Schrecken rund um die Arbeit. Viele haben ebenfalls Angst, nicht fertig zu werden und diverse Schreckmomente, wenn Word, Excel oder einfach der ganze PC abschmiert, große Wutausbrüche beim Einfügen von Bildern und kleinere, wenn sie sich nicht entscheiden können welche Schriftart sie verwenden sollen.

In einem Monat ist mein Abgabetermin und eigentlich kann ich wirklich dankbar sein, dass rund um die Versuche meiner Bachelorarbeit gute Ergebnisse für die Biogaserträge des Zwergholunders herausgekommen sind. Das vereinfacht das Schreiben. Jetzt mach ich aber Schluss, denn mein Mann braucht nebenan etwas Unterstützung bei einem Wutausbruch – er formatiert gerade seine Masterarbeit.

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Feb 5, 2015
Autor: Mia
Rubrik: studium
Feb 5, 2015