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Studentenleben live

Neues Jahr, neues Glück

Autor:
Luisa

Rubrik:
studium

09.02.2015

Der erste Motivationsschub kam gleich am Montagmorgen. Ein Alumnus, den ich vor ein paar Jahren in Berlin kennen gelernt hatte, erzählte mir von seiner erfolgreichen Aufnahme in den Auswärtigen Dienst. Und bot mir gleich an, mir seine Vorbereitungsunterlagen zu geben und mit mir einmal das mündliche Auswahlverfahren durchzusprechen. Bis zu meinem Aufnahmeverfahren dauert es zwar bestimmt noch drei Jahre, aber ein paar Tipps können ja nicht schaden!

Und auch wenn der Unterschied zwischen abstrakter und konkreter Motivation groß ist (in die Bib quäle ich mich immer noch sehr widerstrebend), machen mir meine Kurse dieses Jahr sehr viel Spaß. So viel, dass ich schon wieder viel zu viele Extra-Kurse belege, statt mich endlich mal auf das zu konzentrieren, weswegen ich eigentlich hier bin – Jura. Aber der französische und englische Übersetzungskurs bietet analytische Überlegungen über die Sprache, die ich einfach zu überzeugend finde. Und auch die Internationalisierung des Rechts mit den Themen Globalisierung, Staatsbankrott und dem Zusammenspiel der Währungen ist einfach viel zu interessant, um ihn einfach so abzuwählen.

Dafür bietet der Völkerrechts-Schwerpunkt, den ich gewählt habe, eine tolle Balance zwischen Politik und Jura – auch wenn Juristen das Thema eher herablassend als Politik abstempeln und Politikwissenschaftler genervt von diesem ach so juristischen Fach „Völkerrecht“ reden. Und im Examensvorbereitungsprogramm wiederholen wir die ersten beiden Jahre Jura. Das ist die Möglichkeit, einen Überblick über das „große Ganze“ zu bekommen und mal das Gefühl zu haben, Jura ein bisschen zu verstehen. Auch wenn das tiefgreifende Verständnis bei dem rasanten Tempo, das wir jetzt drauf haben – statt 25 Stunden Vorlesung im Grundstudium jetzt drei Stunden für ein Thema – manchmal ein bisschen auf der Strecke bleibt.

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