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Studentenleben live

Der Masterplan

Autor:
Maja

Rubrik:
studium

20.02.2015

Kleines Zwischenfazit: Das Psychologie-Studium ist zwar definitiv nicht so stressig wie Medizin, aber so entspannt wie ich gedacht hatte, ist es zumindest in der Prüfungszeit auch nicht. Die Prüfungen zu bestehen, ist bei Psychologie hingegen gar kein Problem, wie ich finde. Hier ist die große Herausforderung eher, möglichst gut zu sein und eine Eins vor dem Komma zu erreichen. Denn mit einer Zwei wird es schwierig, einen Platz für den Master zu finden – und den möchte ich eigentlich schon gern machen.

Das Psychologie-Studium macht mir nämlich sehr viel mehr Spaß als das Medizin-Studium. Die Inhalte liegen mir viel mehr und auch die Art wie man lernt kommt mir total entgegen: Es geht weniger um Detailwissen, sondern eher um das Verstehen etwas größerer Zusammenhänge. Trotzdem muss man sie natürlich auch auswendig lernen. Man lernt aber mit einem anderen Fokus, weil die Prüfungen Freitext-Antworten verlangen und nicht im Multiple-Choice-Modus abgehalten werden. Deshalb lerne ich nicht nur stupide auswendig, sondern so, dass ich das Gelernte wiedergeben, verknüpfen oder sogar übertragen kann. Doch auch wenn mir die drei Module des ersten Semesters (Einführung in die Psychologie, Biopsychologie und Statistik) Spaß gemacht haben, bin ich jetzt froh, die Prüfungen hinter mit zu haben und endlich wieder frei zu sein.

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