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Studentenleben live

Von der MA-Verteidigung in den Flieger

In meinem Kopf hatte ich es immer wieder vermieden weiter darüber nachzudenken, doch nun lässt es sich nicht mehr verdrängen: Die Verteidigung der Masterarbeit will noch geschafft werden als letzter Schritt auf dem Weg zum Studienabschluss. Da die Ausreise für mich schon viel präsenter ist, musste ich mich immer wieder daran erinnern, dass am folgenden Donnerstag meine Anwesenheit in der Uni nochmal erwünscht war. Unter diesen Umständen fiel es mir auch reichlich schwer, mich auf die Prüfung konzentriert vorzubereiten, da sie mir trotz ihrer relativen Wichtigkeit (im CP-System) sehr nebensächlich vorkam.

Als der Tag dann endlich da war, war ich doch tatsächlich aufgeregt, was es mir leichter machte, mich endlich auf das Kommende zu fokussieren. Im Nachhinein hat die Prüfung sogar Spaß gemacht, da sie mir endlich die Gelegenheit gab, über die Inhalte, die ich monatelang alleine und ohne große Rückkoppelung bearbeitet hatte, zu sprechen. Zum Teil kamen auch einige gewiefte Fragen; doch nichts, was sich mit einigem Nachdenken nicht meistern ließ.

Das war es erst mal mit der Uni. Bye, bye schönes Studentenleben, bye, bye Forschung. Es geht wieder etwas Neues los ... Statt Arbeitssuche lautet mein nächstes Projekt erst einmal: Lima. Bald fange ich dort ein sechsmonatiges Praktikum an.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Feb 24, 2015
Autor: Anni
Rubrik: studium
Feb 24, 2015

Studentenleben live

Alles eine Frage des Geldes

Ich möchte wirklich gerne ein Praktikum machen und habe zwei im Hinterkopf, die ich wirklich vielversprechend finde: bei Thalia und beim Deutschen Taschenbuch Verlag in München. Klingt doch super! Also los, Ansprechpartner ermitteln und raus mit den Bewerbungen.

Zumindest von Thalia kam ziemlich schnell eine Antwort und das Vorstellungsgespräch im hauseigenen Café war auch sehr entspannt und anregend. Der einzige Haken: das Praktikum wäre unbezahlt. Puh, das versetzt der Motivation natürlich erstmal einen ziemlichen Dämpfer. Selbstverständlich sollte es an erster Stelle um die neuen Erfahrungen gehen, die man während solch einer Anstellung sammeln kann, aber drei Tage die Woche voll arbeiten und mit leeren Taschen nach Hause gehen? Eine schöne Vorstellung ist das ja irgendwie nicht. Dabei geht es gar nicht unbedingt ums Geldverdienen, sondern viel eher um das Gefühl, für seine Arbeit und Anstrengungen entlohnt zu werden. Meine Mutter war sauer „Das ist doch Ausbeutung. Wieso solltest du das denn dann überhaupt machen wollen? Da kannst du ja genauso gut woanders arbeiten gehen.“ Naja, irgendwo hat sie damit recht. Aber ich schätze, dass die stupide Arbeit an der Supermarkt-Kasse oder das Ausschenken von Bier in einer Kneipe mich beruflich auch nicht wirklich weiterbringen – zumindest, wenn ich irgendwann mal etwas mit meinem Studium anfangen will.

Das ist auch der Grund, weshalb ich mich dazu entschieden habe, in den sauren Apfel zu beißen und das Praktikum bei Thalia anzutreten. Dass eine Anstellung wie diese vergütet wird, ist heutzutage ja leider eher eine Ausnahme als die Regel und sollte bei meiner Entscheidung ja nun auch wirklich nicht der ausschlaggebende Punkt sein. Stattdessen freue ich mich auf die Einblicke in den Buchhandel und die vielen, neuen Eindrücke, die damit verbunden sind. Außerdem werde ich nicht nur in die vielfältigen Teilbereiche der Buchhandlung hineinschnuppern können, sondern darf auch einen Schwerpunkt wählen, der mich besonders interessiert, und das wäre natürlich die Kinder- und Jugendbuchliteratur! Wer weiß, vielleicht hilft mir dieses neue Wissen ja mal weiter.

Autor: Noelle  |  Rubrik: studium  |  Feb 23, 2015
Autor: Noelle
Rubrik: studium
Feb 23, 2015

Studentenleben live

Der Masterplan

Kleines Zwischenfazit: Das Psychologie-Studium ist zwar definitiv nicht so stressig wie Medizin, aber so entspannt wie ich gedacht hatte, ist es zumindest in der Prüfungszeit auch nicht. Die Prüfungen zu bestehen, ist bei Psychologie hingegen gar kein Problem, wie ich finde. Hier ist die große Herausforderung eher, möglichst gut zu sein und eine Eins vor dem Komma zu erreichen. Denn mit einer Zwei wird es schwierig, einen Platz für den Master zu finden – und den möchte ich eigentlich schon gern machen.

Das Psychologie-Studium macht mir nämlich sehr viel mehr Spaß als das Medizin-Studium. Die Inhalte liegen mir viel mehr und auch die Art wie man lernt kommt mir total entgegen: Es geht weniger um Detailwissen, sondern eher um das Verstehen etwas größerer Zusammenhänge. Trotzdem muss man sie natürlich auch auswendig lernen. Man lernt aber mit einem anderen Fokus, weil die Prüfungen Freitext-Antworten verlangen und nicht im Multiple-Choice-Modus abgehalten werden. Deshalb lerne ich nicht nur stupide auswendig, sondern so, dass ich das Gelernte wiedergeben, verknüpfen oder sogar übertragen kann. Doch auch wenn mir die drei Module des ersten Semesters (Einführung in die Psychologie, Biopsychologie und Statistik) Spaß gemacht haben, bin ich jetzt froh, die Prüfungen hinter mit zu haben und endlich wieder frei zu sein.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Feb 20, 2015
Autor: Maja
Rubrik: studium
Feb 20, 2015