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Studentenleben live

Abgabe

Autor:
Mia

Rubrik:
studium

12.03.2015

Es ist endlich geschafft! Nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich, bei strahlendem Frühlingssonnenschein, meine Bachelorarbeit abgegeben. 48 Seiten über die vielversprechende neue Energiepflanze „Sambucus ebulus“ umfasst mein naturwissenschaftliches Abschlusswerk für meine universitäre Gesellenprüfung. Ich bin so froh und dankbar, dass ich es nach vielen Hochs und vor allem ausgedehnten Tiefs nun doch noch fertiggebracht habe. Als ich mit einem USB-Stick vor dem Copy-Shop stand, war ich schon ziemlich nervös und irgendwie war mir auch schlecht. Aber ich wollte es endlich hinter mich bringen. Im Laden wurde mir gesagt, ich solle erst mal alles durchchecken und dann eine Seite zur Probe ausdrucken. Wenn die passt, soll ich erst einmal nur ein Exemplar der Arbeit ausdrucken (beim Prüfungsamt müssen drei Exemplare abgeben werden) und auch das ganz sorgfältig prüfen. Noch bevor ich die erste Probeseite gedruckt habe, ist mir aufgefallen, dass zum Schluss doch noch etwas mit den Seitenzahlen schief gegangen ist. Mitten in der Arbeit gibt es einen Sprung von drei Seiten. Na toll. Was nun? Nochmal nach Hause an den PC und eine weitere Kampfsitzung mit meinem persönlichen Panikprogramm MS Word 2013 starten? Ich entschied mich dagegen und habe die Arbeit mit Seitenfehler fünf Mal ausgedruckt. Nach dem Drucken sollte man auf keinen Fall mehr in die Arbeit schauen. Zu fatal wäre es, dann doch noch einen Fehler zu finden – und den findet man unter Garantie. Daran habe ich mich gehalten.

Und nun ist es vorbei. Verrückt. Zur positiven Verstärkung bin ich direkt nach der Abgabe im Prüfungsamt zum Uni-Shop gegangen und habe mir einen kuscheligen Uni-Bayreuth-Pullover gegönnt. So kann ich endlich auch ein bisschen Zugehörigkeitsgefühl zeigen. Ich denke, die Abgabe der Bachelorarbeit ist dafür ein gut gewählter Moment, denn an diesem Tag ist man unheimlich glücklich und stolz und fühlt sich der Uni ganz schön nah. Mit Stolz werde ich ihn tragen, denn er wird mich an einen guten Tag erinnern.

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