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Studentenleben live

Die Abhängigkeit vom Internet

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

20.03.2015

Vor einigen Wochen bin ich endgültig nach Hannover gezogen. Eigentlich verlief alles reibungslos: Es gab fleißige Helfer, die sowohl beim Be- als auch Entladen des Umzugstransporters mit anpackten – inklusive des Hochtragens der Möbel und Kartons in den dritten Stock. Soweit alles gut.

Leider gab es in der kommenden Woche ein zunächst kleines Problem, das sich mittlerweile zu einer echten Katastrophe entwickelt hat: Das Internet funktioniert nicht. Scheinbar ist zwar von technischer Seite alles in Ordnung, doch der Anbieter schafft es einfach nicht, ein entsprechendes Signal zu senden – und das, obwohl ich den Umzugsantrag überpünktlich beantragt hatte.

In einer solchen Situation merkt man erst einmal, wie sehr man sich vom World Wide Web abhängig gemacht hat. Aber was soll man machen? Mittlerweile läuft so vieles über das Internet, wie z.B. die Jobsuche und Bewerbungsprozesse. Blöd nur, wenn man gerade seine Master-Thesis abgegeben hat, auf das Kolloquium wartet und sich die Wartezeit mit fleißigem Bewerben vertreiben möchte.

Was tun, wenn das Internet zu Hause nicht funktioniert? In den überfüllten Free WiFi-Zonen findet man sicherlich nicht die nötige Ruhe, um sich konzentriert durch Online-Bewerbungsmasken und
-abläufe zu hangeln. Die einzige Möglichkeit ist also, sich bei Freunden oder Familienmitgliedern einzunisten oder den Shop seines Vertrauens aufzusuchen, um die Abhängigkeit mit einem Internet-Stick weiter auszuleben. Das Bewerben erst einmal auf Eis zu legen, bis alles wieder funktioniert, ist in meinen Augen nämlich keine Option. Wer weiß, wie lange der ganze Spuk noch dauert.

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