Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Endlich Ferien

Es ist vollbracht! Fünf Wochen, drei Hausarbeiten, ein Essay und 12.585 Wörter später ... endlich Ferien! Am liebsten würde ich gerade singend durch die Bibliothek tanzen, denn ich kann es immer noch nicht so ganz fassen. Vor zehn Minuten habe ich endgültig die letzte Mail an meine Morphologie-Dozentin verschickt und jetzt ist es endlich soweit. Keine Recherche mehr, keine Nervenzusammenbrüche wegen nicht funktionierender Technik. Nur noch Ruhe und Entspannung.

Obwohl die Semesterferien bereits vor sechs Wochen angefangen haben, gab es für meine Freunde und mich eigentlich noch keine Minute zum Verschnaufen. Hausarbeiten, Blockseminare, Praktika … Manche glauben gar nicht, womit man seine vorlesungsfreie Zeit in Wirklichkeit so verbringt. Manchmal ist das sogar stressiger als das Semester selbst. Zum Glück hat man aber eigentlich immer genug Zeit, alle Arbeiten bis zur Deadline fertigzubekommen – vorausgesetzt man leidet nicht an der, unter Studenten sehr verbreiteten chronischen Krankheit Aufschieberitis.

Ich durfte diesmal leider nicht allzu viel trödeln und so musste ich das alles, wofür ich eigentlich noch locker zwei, drei Wochen länger gehabt hätte, in kürzester Zeit durchprügeln. Aus diesem Grund habe ich viele Abende damit verbracht, mich durch die ausgeliehene Sekundärliteratur zu wühlen, und saß wochenlang Tag für Tag alleine bei uns im Lern- und Studiengebäude. Anfangs lief das Ganze noch ganz gut und so schaffte ich die ersten beiden Hausarbeiten in gerade mal zwei Wochen. Doch spätestens danach ließ nicht nur mein Konzentrationsvermögen, sondern auch meine Motivation ziemlich nach.

Aber jetzt bin ich endlich fertig. In einer Woche fahre ich zusammen mit meinem Papa in den Urlaub und da brauche ich mir dann keine Gedanken mehr um irgendwas zu machen. Drei Wochen mit dem Wohnmobil. Frankreich. Irland. Großbritannien. Ferien, ich komme!

Autor: Noelle  |  Rubrik: studium  |  Mar 24, 2015
Autor: Noelle
Rubrik: studium
Mar 24, 2015

Studentenleben live

Mit Inhalt füllen

In den letzten Monaten haben sich die Schlagzeilen über Terrorakte, die mit islamischen Extremisten in Verbindung gebracht werden, gemehrt. Immer wieder heißt es, dass sich die muslimische Gemeinde von diesen Akten der Gewalt distanziert, während andere Gruppen vor einer Islamisierung des Abendlandes warnen. Deutschland ist für kurze Zeit in Aufruhr: Die einen sind gegen den Islam, die anderen sprechen sich für eine offene und tolerante Gesellschaft aus. Was fehlt? Eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Islam. Aus diesem Grund hatte ich mit einem Freund die Idee, einen Vortrag zum Thema „Islamisches Recht“ zu organisieren.

Gespannt beobachten wir, wie sich der Raum nach und nach mit Menschen füllt, bis sogar Stühle aus den Nachbarräumen geholt werden müssen. Dann beginnt die charismatische Iranerin, die am Max-Planck-Institut zum „Islamischen Recht im Wandel“ forscht, mit ihrem Vortrag. Sie nimmt das Islamische Recht auseinander und entfernt die Stigmata von vorurteilsbesetzten Schlagwörtern. Das, was wir alle schon lange wussten – dass der Islam einfach wahnsinnig viele Auslegungsmöglichkeiten bietet – endlich mal mit Inhalt gefüllt.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Mar 23, 2015
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Mar 23, 2015

Studentenleben live

Interpreting for Europe

Allein der Gebäudekomplex des Europaparlaments ist riesig und beeindruckend. Ein kalter Glasbau in Brüssel, eine Parallelwelt zum Rest der Stadt, eine internationale Blase im kleinen Belgien. Und hier wird die ganz große Politik gemacht. Anzugträger wirbelten neben Strickpullovern umher, Trainees und Praktikanten neben Abgeordneten, Französisch, Englisch und Deutsch waberten durch die Flure und vermischten sich. Dazwischen Militär und Maschinenpistolen, denn nur kurz zuvor war angesichts der Attentate in Frankreich die Sicherheitsstufe verstärkt worden. Ich muss sagen, ich war etwas überfordert von meinem ersten Besuch im Europaparlament in Brüssel.

Die Generaldirektion Dolmetschen hatte zu einem Vortrag eingeladen, der über die Vorteile, die Notwendigkeit, aber auch die Tücken des Dolmetschens aufklären sollte. So befand ich mich an einem Montagmorgen in einem Fraktionssaal des Europaparlaments und lauschte gebannt der Niederländerin, die in absolut akzentfreiem Englisch die Vorzüge des Dolmetschens erläuterte.

Im Anschluss ging es für jeden der Teilnehmer kurz in die Dolmetschkabine. Es galt eine Rede von Francois Hollande oder David Cameron zu verdolmetschen. Glücklich schätze sich, wer die Herausforderung sucht!

Tatsächlich bekommt der Beruf des Dolmetschers langfristig Konkurrenz, denn Computertechnologien oder Lingua Franca setzen sich schneller durch als gedacht. Aber bis die Verständigung auf diesem Weg reibungslos funktioniert, wären wir ohne Dolmetscher wohl recht aufgeschmissen. Denn auch wenn es fast überall geleugnet wird: In seiner Muttersprache kann man sich nun mal besser ausdrücken. Und der Schlüssel zur zwischenmenschlichen Verständigung zu sein, ist schon eine Ehre und Verantwortung!

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Mar 20, 2015
Autor: Inga
Rubrik: studium
Mar 20, 2015