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Studentenleben live

Frust an der Bewerbungsfront

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

22.04.2015

Ich weiß, dass das Bewerben kein Zuckerschlecken ist. Ich kenne niemanden, der sagt: „Ach, Bewerbungen schreiben ist quasi mein Hobby!“ Woran das liegt? Zunächst einmal beginnt es mit dem stundenlangen Durchforsten diverser Jobbörsen. Zwar erleichtert die Filterfunktion die Suche, aber mir passiert es öfter, dass sich trotzdem die eine oder andere Stellenanzeige in meine Ergebnisse schleicht, die so gar nicht dem entspricht, was ich zuvor ausgewählt habe. Was aber noch viel frustrierender ist, ist die Tatsache, dass ich nun schon seit knapp zwei Wochen keine neuen Stellenausschreibungen entdeckt habe, die mich interessieren. Da ist man schon mal motiviert und stöbert die Portale durch und findet einfach nichts, wo man denkt: „Das ist genau das, wonach ich gesucht habe!“ Noch nicht einmal: „Das hört sich super an – ich bin genau die Richtige für diesen Job!“ Nicht gerade förderlich für die Motivation. Bin ich womöglich zu ungeduldig? Vermutlich ja. Denn ich bin bei weitem nicht die Einzige, die nicht direkt im Anschluss an ihr Studium in ein Vollzeit-Angestelltenverhältnis wechselt. Die durchschnittliche „Wartezeit“ unter meinen Freunden beträgt rund drei Monate. Ich habe noch nicht einmal meine mündliche Prüfung hinter mir – streng genommen hat die Uhr also noch nicht zu ticken begonnen, und ich sollte vielleicht einen Gang zurückschalten. Meine perfekte Vakanz wird sicher noch kommen!

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