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Studentenleben live

Praktikum bei der GIZ

Autor:
Anni

Rubrik:
orientieren

24.04.2015

Ich mache derzeit ein Praktikum bei der Deutschen Gesellschaft für Entwicklungszusammenarbeit (GIZ) in einem Projekt zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Das Projekt arbeitet mit staatlichen Einrichtungen, der Zivilgesellschaft und dem privatwirtschaftlichen Sektor zusammen. Es hat Zweigstellen in Peru, Bolivien, Paraguay und Ecuador. Ich bin im Büro der Hauptstelle in Lima, wo die überregionale Koordinatorin sitzt.

Dieses Praktikum ist definitiv nicht so „easy going“ wie viele andere. Meine Arbeit wird fest mit eingeplant und ich habe einige regelmäßige Aufgaben. Dazu gehören Übersetzungen, das Protokoll der wöchentlichen Sitzung anzufertigen, die Verwaltung des Web-Fotoarchivs und Beiträge für einen Weblog zu verfassen. Letzteres ist auch der einzige Punkt, bei dem ich mich inhaltlich mit Themen vertieft beschäftigen kann.

Darüber hinaus liegt es an mir, mir selbst interessante Tätigkeiten zu suchen und mich dafür zu melden. Wenngleich mir das „sich selbst Vorschlagen“ nicht sonderlich schwerfällt, ist der entscheidende Knackpunkt für mich zu durchschauen, was interessant sein könnte. Leider fühlt sich hier niemand so richtig verantwortlich dafür, dass ich etwas lerne, und häufig stelle ich erst nach einem Event fest, dass da eine Aktivität gelaufen ist, bei der ich etwas hätte mitnehmen können. Das ist tatsächlich ein bisschen frustrierend und ich hoffe, dass ich das über die nächsten Monate noch besser hinbekommen werde, zumal ich mittlerweile sehr gut weiß, wer die Schlüsselpersonen sind.

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