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Studentenleben live

Praktikum bei der GIZ

Ich mache derzeit ein Praktikum bei der Deutschen Gesellschaft für Entwicklungszusammenarbeit (GIZ) in einem Projekt zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Das Projekt arbeitet mit staatlichen Einrichtungen, der Zivilgesellschaft und dem privatwirtschaftlichen Sektor zusammen. Es hat Zweigstellen in Peru, Bolivien, Paraguay und Ecuador. Ich bin im Büro der Hauptstelle in Lima, wo die überregionale Koordinatorin sitzt.

Dieses Praktikum ist definitiv nicht so „easy going“ wie viele andere. Meine Arbeit wird fest mit eingeplant und ich habe einige regelmäßige Aufgaben. Dazu gehören Übersetzungen, das Protokoll der wöchentlichen Sitzung anzufertigen, die Verwaltung des Web-Fotoarchivs und Beiträge für einen Weblog zu verfassen. Letzteres ist auch der einzige Punkt, bei dem ich mich inhaltlich mit Themen vertieft beschäftigen kann.

Darüber hinaus liegt es an mir, mir selbst interessante Tätigkeiten zu suchen und mich dafür zu melden. Wenngleich mir das „sich selbst Vorschlagen“ nicht sonderlich schwerfällt, ist der entscheidende Knackpunkt für mich zu durchschauen, was interessant sein könnte. Leider fühlt sich hier niemand so richtig verantwortlich dafür, dass ich etwas lerne, und häufig stelle ich erst nach einem Event fest, dass da eine Aktivität gelaufen ist, bei der ich etwas hätte mitnehmen können. Das ist tatsächlich ein bisschen frustrierend und ich hoffe, dass ich das über die nächsten Monate noch besser hinbekommen werde, zumal ich mittlerweile sehr gut weiß, wer die Schlüsselpersonen sind.

Autor: Anni  |  Rubrik: orientieren  |  Apr 24, 2015
Autor: Anni
Rubrik: orientieren
Apr 24, 2015

Studentenleben live

Neues Semester, neues Glück

Es ist wieder soweit. Die Unistadt Freiburg erwacht zu neuem Leben. Nicht nur, weil die Temperaturen nun endlich frühlingshafter werden – es beginnt auch ein neues Semester. Besonders deutlich kann man den Neustart an den Fahrradständern vor den Unigebäuden erkennen, die so voll sind, dass sich die Drahtesel förmlich stapeln. Manche spielen auch Fahrrad-Domino: Wie viele Räder kann man aneinander lehnen, ohne dass die ganze Reihe umfällt?

Außerdem habe ich schon am ersten Tag viele Bekannte wiedergetroffen, die ich zum Teil fast zwei Jahre nicht gesehen hatte. Das geht schnell, bei der Mobilität von heute. Sie waren im Ausland, ich war im Ausland, die waren im Schulpraxissemester, ich war im Schulpraxissemester – und schon sind mindestens anderthalb bis zwei Jahre rum.

Auf die Frage, in welchem Semester ich bin, muss ich erstmal ein bisschen überlegen. In welchem Fach jetzt genau? Und mit dem Auslandssemester, oder ohne? Früher hatte ich das besser im Blick. Ich komme mir vor wie eine Mittfünfzigerin, die überlegen muss, ob sie 54, 55 oder 56 wird, wohingegen ein kleines Kind noch voller Stolz zählt, in wie vielen Tagen es ein Jahr älter wird. An der Uni gibt es ja (zum Glück) auch keine feste Klasse, mit der man alle Kurse parallel hat und mit der man gemeinsam abschließen muss. Man kann sich also kaum an anderen orientieren, um zu wissen, wie weit man eigentlich ist.

Auch meine Verwandten und Bekannten, die nicht in den Unialltag involviert sind, fragen sich und mich: „Und wie lange musst du jetzt noch studieren? Müsste ja eigentlich bald rum sein.“ Naja, ganz so schnell sind die zehn Semester Regelstudienzeit dann doch nicht vorbei. Zumindest nicht, wenn man mittendrin steckt. Und im Berufsleben später werde ich sicher noch oft an meine Studienzeit zurückdenken, die doch viel zu schnell vergangen ist.

Autor: Rose  |  Rubrik: studium  |  Apr 23, 2015
Autor: Rose
Rubrik: studium
Apr 23, 2015

Studentenleben live

Frust an der Bewerbungsfront

Ich weiß, dass das Bewerben kein Zuckerschlecken ist. Ich kenne niemanden, der sagt: „Ach, Bewerbungen schreiben ist quasi mein Hobby!“ Woran das liegt? Zunächst einmal beginnt es mit dem stundenlangen Durchforsten diverser Jobbörsen. Zwar erleichtert die Filterfunktion die Suche, aber mir passiert es öfter, dass sich trotzdem die eine oder andere Stellenanzeige in meine Ergebnisse schleicht, die so gar nicht dem entspricht, was ich zuvor ausgewählt habe. Was aber noch viel frustrierender ist, ist die Tatsache, dass ich nun schon seit knapp zwei Wochen keine neuen Stellenausschreibungen entdeckt habe, die mich interessieren. Da ist man schon mal motiviert und stöbert die Portale durch und findet einfach nichts, wo man denkt: „Das ist genau das, wonach ich gesucht habe!“ Noch nicht einmal: „Das hört sich super an – ich bin genau die Richtige für diesen Job!“ Nicht gerade förderlich für die Motivation. Bin ich womöglich zu ungeduldig? Vermutlich ja. Denn ich bin bei weitem nicht die Einzige, die nicht direkt im Anschluss an ihr Studium in ein Vollzeit-Angestelltenverhältnis wechselt. Die durchschnittliche „Wartezeit“ unter meinen Freunden beträgt rund drei Monate. Ich habe noch nicht einmal meine mündliche Prüfung hinter mir – streng genommen hat die Uhr also noch nicht zu ticken begonnen, und ich sollte vielleicht einen Gang zurückschalten. Meine perfekte Vakanz wird sicher noch kommen!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Apr 22, 2015
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Apr 22, 2015