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Studentenleben live

Meisterklasse

Es ist Frühling, die Kirschbäume blühen ganz zauberhaft, der erste gemütliche Grillabend liegt bereits hinter und jede Menge guter Wünsche und Hoffnungen für das Sommersemester vor mir. Mir geht es zur Zeit richtig gut. Und: Ich habe mich für den Master entschieden. Komplett unorganisiert bin ich in dieses erste Mastersemester hineingestolpert. Beim Stundenplan habe ich mich komplett an das gehalten, was meine Freundin für sich zusammengestellt hat. Mir war das Suchen im Vorlesungsverzeichnis zu kompliziert und irgendwie hatte ich vor lauter Freiheitsgefühl nach Abgabe der Bachelorarbeit wirklich keine Lust, mich in das Modulhandbuch hineinzufuchsen.

Einen Schwerpunkt habe ich mir dann aber doch gesteckt: Umweltrecht. Innerhalb einer Woche habe ich mir eine Vielzahl Gesetzestexte zugelegt, die sich nun absolut geheimnisumwoben vor mir auf dem Schreibtisch stapeln. Das ist ein ganz schöner Brocken und ich muss zugeben, dass ich in der ersten Propädeutischen Übung zu Umweltrecht (das klingt total hochtrabend, oder?) eigentlich gar nichts verstanden habe. Mag vielleicht auch daran liegen, dass ich unvorbereitet, zu spät und ohne Gesetzestext erschien. Aber mir kommt es so vor, dass ich jetzt, mit den dicken Rechtsschinken, auch nicht viel schlauer bin. Mal schauen, wie mir der Einstieg gelingt. In jedem Fall haben sich diese ersten zwei Wochen im Master richtig angenehm angefühlt. Ich bin entspannt und freue mich darauf, wie es weitergeht.

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Apr 28, 2015
Autor: Mia
Rubrik: studium
Apr 28, 2015

Studentenleben live

Verzögerung

Für die Kurse jedes Moduls gibt es einen festgelegten Arbeitsbeginn. Bei den meisten liegt er direkt am Anfang des Semesters, weshalb die Kursmaterialien oft einige Tage vor Semesterbeginn in der Post liegen. Dieses Mal begann das Semester jedoch ohne überquellenden Briefkasten. Da ich von einigen Kommilitonen gehört hatte, dass bei ihnen auch noch nichts angekommen war, entschloss ich mich, vorerst noch abzuwarten. Und schließlich klärte sich auch alles durch eine E-Mail von der Fernuni.

Zu Beginn des Semesters wurde anscheinend eine neue Sortieranlage in Betrieb genommen, die jedoch beim letzten Testlauf einige Mängel aufwies. Einigen Studierenden konnte ihr Lernmaterial deshalb nicht rechtzeitig zugestellt werden. Das ist aber nur halb so schlimm, da die Fernuni ihren Studierenden auch eine Online-Plattform zur Verfügung stellt, auf der man die Unterlagen als PDF-Datei abrufen kann.

Dabei gibt es für manche Studierende – mich eingeschlossen – jedoch ein Problem. Viele, mit denen ich mich ausgetauscht habe, lernen lieber mit gedruckten Materialien, anstatt alles direkt vom Bildschirm zu lesen. Das bedeutet, ich müsste mir alle Skripte daheim ausdrucken. Bei 200 bis 400 Seiten pro Kursband käme da ganz schön was zusammen. Möchte man Geld sparen, bleibt den „Altmodischen“ unter uns also nur, sich wohl oder übel in ihr Schicksal zu ergeben und vorerst sehr viel mehr Zeit als gewollt vor dem Bildschirm zu verbringen.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Apr 28, 2015
Autor: Nele
Rubrik: studium
Apr 28, 2015

Studentenleben live

Kampf den Hausarbeiten

Es ist Semesterbeginn, man wurde gerade erst mit Hausarbeiten, Praktika oder dem ausgedehnten Ferienjob fertig, die ersten warmen Sonnenstrahlen scheinen vom Himmel, die Eisdielen öffnen – und schon wird man wieder aus dem kurzen Tagtraum gerissen. Nix mit Chillen, jetzt geht’s wieder richtig los!

In den letzten Semestern habe ich oft den Fehler gemacht, den Arbeitsaufwand zu Beginn möglichst gering zu halten. Wozu auch dieser unnötige Stress? Den Stundenplan achtmal umzuschmeißen und sich in den Seminarstoff einzuarbeiten, kostet sicherlich genug Nerven. Doch wie es immer so ist, kam das böse Erwachen bald danach. Gerade in der Mitte des Sommersemesters, wenn das Freibad und der Grill locken, heißt es dann Referate erstellen. Und zwar am besten fünf auf einmal, weil man ja noch keines gemacht hat und die Klausuren-Phase naht – die sollte man sich möglichst frei halten. Da bin ich dann immer mächtig unzufrieden mit mir selbst und ärgere mich jedes Mal aufs Neue.

Doch dieses Semester wird alles anders: Kampf den Referaten! Ich habe es mir vorgenommen und ziehe es jetzt durch. Gleich für die ersten drei Wochen habe ich mir alle meine Referate des Semesters eintragen lassen. Klar, jetzt rotiere ich ganz schön, denn ich will ja auch qualitativ gute Beiträge abliefern. Doch mit dem Gedanken im Kopf, dass ich nichts vor mir herschiebe, während ich am sonnigsten Junitag an den Badesee radeln werde, macht mir das gar nicht aus. Im Gegenteil: Ich habe festgestellt, dass ich mich gleich intensiv mit dem Seminarstoff auseinandersetze und leichter in die Thematik des Semesters finde. Ein Einstieg, auf dem ich aufbauen kann – sowohl Wissen als auch Freizeit.

Autor: Sabrina  |  Rubrik: studium  |  Apr 27, 2015
Autor: Sabrina
Rubrik: studium
Apr 27, 2015