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Studentenleben live

V wie Vorstellungsgespräch

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

18.05.2015

„Bewerbung absenden“ – mit diesem Button beendete ich erst kürzlich wieder einen Bewerbungsprozess für die Position als Marketing-Manager. Drei Tage später erhielt ich von diesem Unternehmen eine E-Mail. Die Betreffzeile war neutral formuliert. „Ihre Bewerbung vom xx“ hieß es da. Meine Mundwinkel wanderten automatisch nach unten. Sicher eine Absage, dachte ich. Doch als ich die E-Mail öffnete, wurde ich eines besseren belehrt, denn es handelte sich um eine Einladung zum Vorstellungsgespräch, yes! Ich sagte sofort zu.

Einige Tage später begann ich mit den Vorbereitungen: Unternehmens- und Produktrecherche, Kurzvorstellung vs. detaillierte Vorstellung, Stärken-Schwächen-Auseinandersetzung etc. – das volle Programm. Auch wenn viele Personaler heutzutage gar nicht mehr direkt nach Stärken und Schwächen fragen, so rate ich jedem, sich doch für den Fall der Fälle darauf vorzubereiten. Irgendwie wird diese Information nämlich immer entlockt. Noch einmal einen intensiven Blick auf die Stellenausschreibung zu werfen gehört übrigens auch dazu. Schließlich liegt es nahe, gefragt zu werden, wie man sich den Berufsalltag bei dieser Position vorstellt, also welche Aufgaben wohl konkret dazugehören könnten und dergleichen.

Last but least ist die Vorbereitung von eigenen Fragen unverzichtbar. Erstens sollte man stets Interesse und ein gewisses Maß an Neugier zeigen und zweitens kann es natürlich sein, dass einige Informationen im Gespräch noch nicht kommuniziert wurden. Beispiele sind hier die Frage nach Kernarbeitszeiten, Teamaufstellungen, Urlaubsregelung, Dresscode oder Arbeitszeiterfassung – gibt es ein Gleitzeitkonto und wie wird mit Überstunden umgegangen? Bald geht es los. Ich werde euch auf jeden Fall berichten, wie es gelaufen ist – drückt mir die Daumen!

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