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Studentenleben live

Das Spiel geht von vorne los

Autor:
Nele

Rubrik:
studium

22.05.2015

Neues Semester, neues Glück. Auf eine Note warte ich immer noch, von einer anderen war ich sehr enttäuscht. In diesem Semester hatte ich mich eigentlich wieder für eine Klausur und eine Hausarbeit entschieden. Das Einführungsmodul im Bereich Literaturwissenschaften kann man sogar nur mit einer Klausur abschließen und beim Modul „Arbeit und Familie im vorindustriellen Europa“ war ich mir eigentlich sicher, gleich vier gute Hausarbeitsthemen aufgetan zu haben. Ich musste mich eigentlich nur noch auf eines festlegen und es mit dem Professor absprechen. Eigentlich.

Ich kam mit einem Stapel Bücher aus der örtlichen Bücherei nach Hause und schlug sogleich meinem Professor mein bis dato favorisiertes Thema vor. Seine Reaktion fiel jedoch leider anders als gewünscht aus: Das Thema, das ich mir vorgestellt hatte, ging nicht. Also las ich mich noch ein wenig ein und war mir bei meinem zweiten Vorschlag relativ sicher. Allerdings kam der auch nicht besonders gut an. Die beiden anderen Themen hatte ich im Laufe meiner Recherchen verworfen, da sie sich als nicht praktikabel herausstellten.

Allmählich war ich ein bisschen frustriert. Dieses Gefühl, wenn man wirklich begeistert von einer Idee ist, die abgelehnt wird, kennt, glaube ich, jeder. Das fühlt sich nicht gut an. Zumal ich mir jetzt etwas hilflos vorkomme, denn mir sind die Themenvorschläge ausgegangen. Nun stellt sich natürlich die Frage: Soll ich weiter recherchieren oder doch die Prüfungsform ändern? Bei einer mündlichen Prüfung würde wahrscheinlich dieselbe Problematik aufkommen, eine Klausur scheint mir hingegen ziemlich langweilig zu sein. Aber wenigstens könnte ich jetzt schon anfangen, mich gezielt darauf vorzubereiten, denn den Lernstoff habe ich ja bereits zu Hause. Ich glaube, ich brauche noch ein paar Tage Bedenkzeit …

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