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Studentenleben live

Vorstellungsgespräch - so lief's

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

26.05.2015

In meinem letzten Blogbeitrag habe ich euch ja von meiner ersten Einladung zum Vorstellungsgespräch in Hannover erzählt. Ihr erinnert euch sicher, dass ich von der richtigen Vorbereitung berichtet habe. Im Nachhinein kann ich nun behaupten, dass es jede Sekunde wert war: Ich wurde wirklich mit der einen oder anderen kniffligen Frage konfrontiert. Zum einen ging es um die altbewährte Überprüfung, ob sich der Bewerber – in diesem Falle ich – auch tatsächlich über das Unternehmen und die entsprechenden Marketingaktivitäten informiert hatte. Das hatte ich natürlich und ließ mich davon nicht aus der Ruhe bringen. Da es sich bei der ausgeschriebenen Position um einen sehr kreativen Job handelte, wurde auch sogleich überprüft, ob ich diese Eigenschaft mitbringe. Ich erhielt ein paar Eckdaten und sollte daraus spontan Konzepte und Maßnahmen ableiten. Auch hier konnte ich meiner Meinung nach punkten, denn mir fiel sofort eine ansprechende Idee ein – kein langes Zögern meinerseits und keine negative Kritik meines Gegenübers. Obwohl ich kurz vor dem Gespräch von der Nervosität überrannt wurde, ließ ich mir nichts anmerken. Nach den ersten Sätzen war sie auch schon wie weggeblasen. Das Gespräch war nach knapp einer Stunde zu Ende. Alles in allem habe ich den Raum mit einem guten Gefühl verlassen. Ich habe mein Bestes gegeben und meine Stärken auch gut unter Beweis stellen können. Wie es meinen Mitbewerbern ergangen ist, weiß ich natürlich nicht. Fachwissen und Kompetenz sind ja das eine. Softskills und Persönlichkeit spielen aber auch eine große Rolle. Nur wenn all diese Komponenten in das Bild des Unternehmens passen, hat man eine Chance. Ich hoffe und drücke mir selbst beide Daumen, dass dem in meinem Falle so ist, denn ich hätte wirklich große Lust auf diesen Job: Er vereint genau die Aufgaben, die ich mir als Marketing-Managerin immer gewünscht habe. Drückt auch ihr mir also die Daumen, dass es bald heißt: „Sie haben den Job!“

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