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Studentenleben live

Wann war nochmal Muttertag?

Ich gehöre definitiv zu den Leuten, die selbst wiederkehrende Termine auch mal vergessen. Wann war nochmal genau Ostern? Wann haben die Großeltern Geburtstag? Wann ist Halloween? Und wann Muttertag?

Es ist nicht so, dass ich diese Daten nicht wichtig finde (nun ja, mal abgesehen von Halloween, das hat mich noch nie sonderlich interessiert), ich bin einfach außerstande, mir diese Termine zu merken. Wieso? Weiß ich wirklich nicht. Wenn nicht in allen Medien und Supermärkten frühzeitig dafür geworben werden würde: Den Muttertag hätte ich höchstwahrscheinlich verpennt.

Wobei dieser ganze Aufwand einem natürlich auch auf die Nerven gehen kann. Wenn ich meiner Mutter einfach mal so einen Gutschein für irgendwas schenke, liebe ich sie dann weniger, weil ich es nicht am Muttertag gemacht habe? Selbstverständlich finde ich es gut, einen Ehrentag für Mütter (und Väter) zu haben, allerdings sehe ich genügend Leute um mich herum, die sonst eher wenig mit ihren Eltern zu tun haben. Geht es allerdings auf Mutter- beziehungsweise Vatertag zu, werden sie panisch und brauchen unbedingt ein Geschenk.

Ich weiß nicht, wie das bei anderen ist, aber ich denke eigentlich oft an meine Eltern. Das fängt beim Einkaufen an („Den Tee trinkt Mama doch so gern“) und hört beim Fernsehen („Den Film schaut sie sich jetzt höchstwahrscheinlich an“) nicht auf. Ich kenne meine Eltern. Schließlich habe ich jahrelang mit ihnen zusammengelebt. Und ich finde es auch ganz normal, Zeit mit ihnen zu verbringen und ihnen zu zeigen, wie viel sie mir bedeuten. Das mache ich allerdings das ganze Jahr über und nicht nur am Muttertag.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Jun 1, 2015
Autor: Nele
Rubrik: studium
Jun 1, 2015

Studentenleben live

Praktikumspleite? (Teil 2)

Wie bereits erwähnt, suchte ich schon nach drei Tagen Praktikum im Buchladen das Gespräch mit der Filialleiterin. Ich war einfach unzufrieden mit meinen Aufgaben und wollte die kurze Zeit doch nutzen, um etwas zu lernen. Putzen kann ich daheim auch. Die Filialleiterin schien von meiner Frustration jedoch vollkommen überrumpelt. Was ich mir denn vorgestellt hätte, fragte sie mich. Außerdem sagte sie, dass es nach gerade einmal drei Tagen ja viel zu früh sei, um eine Bilanz zu ziehen. Na ja, meinte ich, immerhin hatte ich ja damit gerechnet, auch einen Einblick ins System gewinnen zu dürfen, schließlich war mein Ziel des Praktikums ja gewesen, den Kunden behilflich sein zu können, anstatt immer nur hinter ihnen herzuräumen. Doch diese Arbeiten seien in meinem Praktikum zunächst nicht vorgesehen gewesen. Man müsse sich erst einmal beweisen, bevor man irgendeine höhere Arbeit zugewiesen bekomme. Und da begann ich zu zweifeln. Reagierte ich über? Gab ich wirklich zu früh auf? Aber ich entschied: Nein! Ziel eines Praktikums sollte doch sein, seine theoretischen Kenntnisse praktisch anwenden zu können und seine Fähigkeiten auszubauen. Das sah ich hier nicht gegeben. Und das sagte ich auch. Ich kam mir schlichtweg blöd vor, immer nur Bücher wegräumen zu müssen, aber den Kunden, die vielzählig auf mich zukamen, nicht wirklich helfen zu dürfen. Noch nie war mir so wenig Vertrauen entgegengebracht, noch nie so wenig zugetraut worden. Also schmiss ich hin.

Im Nachhinein fragt sich ein Teil von mir immer noch, ob ich vielleicht zu zimperlich war. Ist doch klar, dass man nicht von Anfang an jede Arbeit ausführen darf. Andererseits habe ich schon alleine ein Ausflugslokal gemanagt und während meiner Aushilfszeit bei einem großen Kaufhaus lautete die Devise: learning by doing. Natürlich macht man Fehler. Das ist normal. Aber es ist doch auch keine Schande, im Falle eines Falles nachzufragen. Meine Freunde jedenfalls sind stolz auf mich, dass ich den Mund aufgemacht habe, und das allein ist Bestätigung genug für mich. Praktikum hin oder her. Aber für eine lausige Zeile im Lebenslauf muss man nicht alles mit sich machen lassen.

Autor: Noelle  |  Rubrik: studium  |  May 29, 2015
Autor: Noelle
Rubrik: studium
May 29, 2015

Studentenleben live

Unhöfliche Studierende (Teil 2)

Ihr wollt mehr Beispiele für unhöfliche Studierende? Bitteschön: Ich sitze im Seminar Reformpädagogik bei einem meiner Lieblingsdozenten. Die Leistungsanforderungen sind angemessen, die Themen sind interessant und ich kann es mir vielleicht sogar für mein Lehramtsstudium anrechnen lassen. Einziger Haken ist die Uhrzeit: 8.30 Uhr morgens. Laut Klischee schläft der durchschnittliche Student um diese Zeit noch oder steht zumindest gerade erst auf. Trotzdem sollte man, wenn man ein Seminar um diese Uhrzeit gewählt hat, doch zumindest halbwegs auf Pünktlichkeit achten. Dass man lieber einen Bus später nimmt, um 20 Minuten länger schlafen zu können, ist verständlich. Und eine Verspätung von ein paar Minuten ist auch kein Ding, schließlich kommt der Dozent auch ab und zu erst ein paar Minuten nach offiziellem Beginn. Dass es aber tatsächlich Leute gibt, die jede Woche frühestens um neun Uhr auftauchen, und dass unter diesen Leuten auch einige sind, von denen ich genau weiß, dass sie in dem Studentenwohnheim direkt auf dem Campus wohnen, von wo aus es höchstens fünf Minuten bis zum Seminarraum sind, finde ich schon ziemlich unhöflich.

Sie stören damit die Aufmerksamkeit aller anderen, denn alle Blicke wandern natürlich zur Tür, wenn diese immer wieder aufgeht und jemand hereinkommt. Aber nicht nur das: Es ist irgendwie auch nicht nett dem Dozenten gegenüber, der dadurch immer wieder in seinem Vortrag gestört wird. Diese Leute sollen doch lieber ganz wegbleiben oder sich ein anderes Seminar suchen, das zu einer späteren Uhrzeit stattfindet.

Wie Leute mit solchen Einstellungen überhaupt ihr Abitur geschafft haben, frage ich mich manchmal. Einfach früher zu gehen, später zu kommen oder während des Unterrichts durchgehend zu quatschen, ging zumindest auf meiner Schule nicht ohne die eine oder andere Ermahnung. An der Uni kann man dahingehend nicht mehr so streng sein – ich hoffe trotzdem, dass diese Ereignisse Ausnahmeerscheinungen der ersten paar Wochen des Semesters sind, sodass es bis zur nächsten Folge „Janna regt sich über ihre Kommilitonen auf“ noch sehr lange dauert!

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  May 28, 2015
Autor: Janna
Rubrik: studium
May 28, 2015