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Studentenleben live

Umweltpsychologie - was ist das?

Autor:
Maja

Rubrik:
studium

02.06.2015

Als ich noch Medizin studiert habe, habe ich von Bekannten gehört, dass sie auf einem Seminar zum Thema Umweltpsychologie waren. Das Thema fand ich damals schon spannend und da ich jetzt selber Psychologie studiere, habe ich mich ein darüber informiert: Umweltpsychologie besteht aus den beiden Zweigen Architekturpsychologie (Wie wirken Räume auf Menschen?) und Umweltschutzpsychologie. Für letztere Teilrichtung interessiert sich vor allem der Verein „Initiative Psychologie im Umweltschutz“ (kurz: IPU). Die IPU organisiert jedes Semester einen viertägigen Kongress zu einem umweltschutzpsychologischen Thema. Dieses Mal ging es um „commons“, zu Deutsch um die Allmende, das ist Gemeinschafts- oder Genossenschaftsbesitz abseits der in Fluren aufgeteilten Nutzflächen. Und da wollte ich hin.

Der Kongress fand im Harz in einer wunderschönen Jugendherberge statt. Es gab reichlich Programm: Nach dem Frühstück gab es immer eine Art Vorlesung und danach einen Workshop. Nach dem Mittagessen standen erneut ein Vortrag und ein Workshop auf dem Plan. Nach dem Abendessen gab es mal ein Lagerfeuer, mal eine Kleidertauschparty und mal Diskussionsrunden. Die Themen der Vorträge und Workshops waren sehr spannend. Man konnte sich beispielsweise über Gerechtigkeitstheorien, Spieltheorien, Bioenergiedörfer, Kommunen und ihre Organisation oder die Ökonomie des Vertrauens informieren.

Ich freue mich schon auf nächstes Jahr, wenn es um das Thema „Umweltpsychologie und Politik“ geht – ich werde nämlich garantiert wieder hinfahren.

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