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Studentenleben live

Besuch in Huancayo

Autor:
Anni

Rubrik:
studium

08.06.2015

Huancayo ist eine Kleinstadt, über die kein Reiseführer viele Worte verliert. Trotzdem hatten wir in dem Ort ein geniales Wochenende. Es begann damit, dass wir der Familie eines Freundes einen Besuch abstatteten. Auch wenn dieser Freund nicht selbst da war, wurden wir sehr herzlich mit einem regional typischen, sehr deftigen Frühstück empfangen: Es gab Schafssuppe mit Kartoffeln und Brötchen mit Schweinefleisch.

Über die Familie wurden wir dann an Ricardo vermittelt, der als Taxifahrer arbeitet und uns einen guten Preis für eine Tagestour machte. Unsere erste Station war eine Lagune in der Nähe des Ortes. Bei strahlendem Sonnenschein machten wir dort eine gemütliche Bootstour. Danach ging es weiter zur regionalen Molkerei, wo es gutes Softeis und sehr leckeren Käse gab. Unsere dritte Station war ein Franziskaner Kloster, wo uns ein lustiger Mönch mit brauner Kutte, bunter Sonnenbrille und Rangerhut durch das noch junge Kloster mit seiner Sammlung ausgestopfter Amazonastiere und uriger Werkstätten führte. Außerdem besichtigten wir eine Forellenzuchtstation, einen Kunsthandwerkermarkt und eine Sombrero-Werkstatt. Abends fanden wir im Zentrum noch eine Pizzeria mit Livemusik. Es war ein sehr voller, interessanter und erfüllter Tag, an dem wir Huancayo definitiv etwas besser kennenlernen konnten. Eigentlich schade, dass sich so selten Autoren von Reiseführern dorthin verirren.

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