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Studentenleben live

Besuch im Klinikum

Autor:
Anni

Rubrik:
studium

17.06.2015

Wenngleich ich in Peru bisher richtig Glück hatte und weder nennenswerte Magenprobleme noch sonstige Erkrankungen hatte, habe ich all diese „Versäumnisse“ an nur einem Tag nachgeholt. Nachdem ich den Fahrradunfall relativ unbeschadet überstanden hatte, zerrte ich mir am gleichen Abend noch den Fuß. Ich hatte ein Loch in der Straße übersehen und knickte böse um.

Tags darauf holte ich mir aus der Apotheke einige Medikamente und einen Verband gegen den Schmerz. Hier in Peru sind alle Medikamente frei erhältlich, so etwas wie eine Verschreibungspflicht existiert nicht. Da es die folgenden Tage trotz Minimalbelastung (Homeoffice sei Dank) jedoch nicht besser wurde, bin ich doch ins Klinikum gegangen. Ich war sehr dankbar, dass mich meine Mitbewohnerin begleitete.

Die Prozedur war dann doch sehr einfach. Am Schalter brauchte ich nur kurz schildern, was passiert war, und die Consulta, die Erstbegutachtung, zu bezahlen. Später kamen noch die Medikamente hinzu. Die Ärztin beschaute den Fall und schrieb mir anschließend eine lange Liste von Arzneimitteln auf. An drei aufeinander folgenden Tagen musste ich nochmal hin, um mir ein arg brennendes Medikament spritzen zu lassen. Eine Praxis, die hier ganz beliebt zu sein scheint, wie ich aus späteren Gesprächen mit Freunden schließen konnte. Doch so unangenehm die Spritzen auch waren, so haben sie doch ihre Wirkung getan. Nun hilft wohl nur noch ruhen und in ein paar Wochen ist der Fuß wieder wie neu.

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