Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Inklusion in Italien

Vergangene Woche war ich auf einer Exkursion in Brixen und Bruneck, um italienische Schulen anzuschauen und einen Vergleich zwischen dem italienischen und dem deutschen Bildungssystem ziehen zu können. In Italien wird nämlich schon seit einer Ewigkeit Inklusion „betrieben“. Es gibt keine Unterteilung in Gymnasium, Realschule, Haupt- und Sonderschule, sondern (zumindest bis zum 14. Lebensjahr) nur eine Schule für alle. Jeder geht auf die Schule in seinem Einzugsgebiet, es sei denn, er möchte auf eine besondere Privatschule. Die Schule muss dann dafür sorgen, dass alle Kinder sinnvoll unterrichtet werden können – also in einzelnen Fällen einen Integrationslehrer engagieren, der die „normale“ Lehrkraft unterstützt. Idealvorstellung ist, dass ein sogenanntes Teamteaching zwischen Fach- und Integrationslehrer stattfinden kann, der Integrationslehrer ebenfalls als „normale“ Lehrperson akzeptiert wird und für alle Kinder zuständig ist, ob behindert oder nicht. Die Schüler, die Schwächen in einem Bereich haben, bekommen zudem ein entsprechendes Hilfsangebot – im Unterricht sowie in Klassenarbeiten. Zum Beispiel dürfen dyskalkule Kinder einen Taschenrechner benutzen oder Kinder mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche eine Prüfung mündlich abhalten und so weiter. Zudem werden alle „zieldifferent“ bewertet, das heißt, dass es keinen innerhalb der Klasse geltenden Notenspiegel geben kann, sondern derjenige eine Eins (beziehungsweise in Italien eine 10) bekommt, der genau das abliefert, was ihm möglich ist. Jeder wird nur an sich selbst und an seinen Fähigkeiten gemessen. Im Prinzip eine logische Sache – wie sollte man auch ein körperbehindertes Kind in Sport bewerten? Oder ein taubstummes in Musik? In der Praxis funktioniert es leider noch nicht perfekt. Auch dieses System hat seine Lücken und Schwachstellen. Trotzdem bin ich beeindruckt, dass es Länder gibt, in denen Inklusion in dieser Form gelebt wird.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Jun 26, 2015
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Jun 26, 2015

Studentenleben live

Abstecher ans Meer (Teil 2)

Schweren Herzens ließ ich meine Surfbretter und die Neoprenanzüge daheim und machte mich nur mit leichtem Gepäck auf in mein Lieblings-Urlaubsland. Alles klappte wunderbar und als ich ankam, waren sämtliche Zweifel wie weggeblasen. Im Nu war ich total in Urlaubsstimmung. Zum entspannten Lesen, ausgiebigen Schlemmen und süßen Nichtstun gibt es meiner Meinung nach einfach nichts Schöneres als kleine französische Küstenorte. Besonders mag ich die Märkte mit frischem Obst und Gemüse und die Fisch-Händler, die ihre fangfrische Ware anpreisen, die Wein-Stände und Käse-Läden … was will man mehr? Und wenn man das alles dann auch noch genießen kann, ohne sich ständig fragen zu müssen, ob das diesen Monat noch im Budget drin ist, weil man seine Eltern dabei hat, die auch das Kochen übernehmen, dann ist das noch viel besser.

Ihr seht schon: Ich habe eine Woche lang sprichwörtlich gelebt wie Gott in Frankreich, Kraft und Pfunde gesammelt und musste dann leider viel zu früh wieder in den tristen Uni-Alltag zurückkehren. Meine Eltern brachten mich zum Bahnhof, der TGV nach Paris und von dort war ich in weniger als fünf Stunden zurück in Münster. Am nächsten Tag, in Gedanken noch bei Fisch, Wein und Käse, marschiere ich bestens gelaunt in meinen Pathologie-Kurs, als mir ein übler Gestank entgegen weht. Das war es dann auch schon wieder mit dem Urlaubsfeeling.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Jun 26, 2015
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Jun 26, 2015

Studentenleben live

Yeah, ich habe den Job!

Ein Anruf, der das Leben verändert: „Sie haben den Job!“ So ähnlich klang das bei mir vor einigen Tagen. Es dauerte einen kleinen Moment, bis die Botschaft bei mir ankam: Sie wollen mich – mich – in ihrem Online-Marketing-Team! Ich kann es noch gar nicht so richtig glauben. Das Ganze ging jetzt doch sehr schnell. Eines war sicher: Ich musste einen guten Eindruck hinterlassen haben, denn andernfalls hätte man sich wohl nicht so bemüht, mich schnell ins Boot zu holen. Die Nachricht ereilte mich übrigens genau zur richtigen Zeit: Noch am selben Tag besuchte mich meine beste Freundin für ein lange geplantes Mädelswochenende – was konnte es besser einläuten als eine Jobzusage?!

Damit ist der Eintritt ins „richtige“ Berufsleben offiziell besiegelt. Mit „richtig“ meine ich, dass es sich nach meiner Studienzeit nun um den ersten Vollzeit-Angestelltenjob meines Lebens handelt. Bis jetzt habe ich „nur“ als Praktikantin oder Werkstudentin gearbeitet, und zwar immer mit dem Studium im Nacken. Jetzt ist das Studium beendet und ich bin bereit für die neuen, spannenden Herausforderungen des Berufsalltags. Endlich beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Ich bin wirklich ungemein motiviert und würde am liebsten sofort anfangen. Bis zum offiziellen Start bleiben mir aber noch einige Tage und ich kann euch versichern, dass ich diese freie Zeit noch einmal ordentlich auskosten werde. Und dann kommt er auch schon, mein erster Tag bei meinem neuen Arbeitgeber. Hoffentlich kann ich mit vielen kreativen Ideen dazu beitragen, das Online-Marketing innovativ zu gestalten.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jun 25, 2015
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jun 25, 2015