interaktiv

Studentenleben live

Oase, Wein und Meer

Autor:
Anni

Rubrik:
studium

30.06.2015

Wenn man nicht gerade wandern gehen möchte, gibt es nicht allzu viele schöne Ausflugsziele in der Nähe von Lima. Das Örtchen Ica stellt mit seinen beiden Nachbardörfern Paracas und Huacachina daher gewissermaßen einen Pflichtausflug dar.
In Paracas lohnt sich vor allem der Besuch der „Islas Ballestas“, die gerne auch als die Galapagosinseln für Arme bezeichnet werden. Wenngleich diese Aussage etwas übertrieben scheint, lohnt sich der Ausflug mit dem Schnellboot zur Beobachtung von Robben, Vogelkolonien und Krabben. Auf dem Weg dorthin kommt man zudem an in Stein gemeißelten Linien vorbei, die einen Kandelaber (Armleuchter) darstellen, die ich sehr rätselhaft finde und die ein nettes Fotomotiv abgeben.
Wieder zurück im Hafen bin ich am gleichen Tag noch nach Ica zurückgefahren, um eines der Weingüter der Umgebung zu besuchen. Peruanischer Wein ist dabei echt eine Nummer für sich, da die Trauben extrem süß sind. Die Lese und Verarbeitung soll laut unserem Reiseführer jedes Jahr ein rauschendes Fest sein.
Zuletzt ging es den Tag noch mit dem Taxi in die letzte Wüstenoase Lateinamerikas: Huacachina. Dort lebt praktisch niemand, der nicht im Tourismusbereich arbeitet. Eine Nacht kann man dort aber ganz gut aushalten. Mit Buggys kann man in die Dünen fahren, sandboarden oder auch einfach nur den schönen Sonnuntergang beobachten. Das ist definitiv eine schöne Alternative zum Wandern.

Diesen Artikel teilen