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Studentenleben live

Die besten Wanderrouten Perus

Wer die Erfahrung schon mal gemacht hat, weiß, wovon ich rede, wenn ich vom Elend eines umgeknickten Knöchels erzähle. Der Unfall ist nun schon eineinhalb Monate her, doch statt auszuheilen, ist es wieder schlechter geworden. Der Arzt hat mir nun Krücken und Physiotherapie verschrieben. Das ist schon nervig genug, doch richtig störend ist, dass ich bald auf eine zweimonatige Reise durch Peru, Ecuador und Bolivien aufbrechen möchte und mittlerweile ernsthaft überlegen muss, meine Trekkingrouten durch bewegungsarme Alternativen zu ersetzen. Und das möchte ich auf keinen Fall!

Schließlich liegen die besten Wanderrouten von Peru rund um Cusco und den nordlich von Lima gelegenen Cordilleras Blancas – und genau da möchte ich hin! Wenngleich der Inkatrail vielleicht am bekanntesten ist, gibt es von Cusco aus eine ganze Fülle von Routen nach Machu Picchu und in die Umgebung. Die Cordilleras Blancas sind hingegen eher das Ziel für Naturliebhaber mit Panoramabildkameras. Die Fülle von Bergseen und tollen Landschaften strahlen auf vielen Fotos. Doch auch von vielen anderen Städten gibt es immer ein paar Wanderwege in die Umgebung.

Es wäre schon eine Schmach, sich dies alles entgehen lassen zu müssen. Fakt ist aber auch, dass alle diese Routen starke körperliche Anstrengungen bedeuten, da mit ihren Auf- und Abstiegen und der dünnen Luft nicht zu spaßen ist. So ganz ohne Vorbereitung zu trekken, ist wahrscheinlich nicht die beste Idee. So heißt es also erstmal: Daumen drücken und hoffen, dass der Fuß wieder in Ordnung kommt!

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Jul 6, 2015
Autor: Anni
Rubrik: studium
Jul 6, 2015

Studentenleben live

Oase, Wein und Meer

Wenn man nicht gerade wandern gehen möchte, gibt es nicht allzu viele schöne Ausflugsziele in der Nähe von Lima. Das Örtchen Ica stellt mit seinen beiden Nachbardörfern Paracas und Huacachina daher gewissermaßen einen Pflichtausflug dar.
In Paracas lohnt sich vor allem der Besuch der „Islas Ballestas“, die gerne auch als die Galapagosinseln für Arme bezeichnet werden. Wenngleich diese Aussage etwas übertrieben scheint, lohnt sich der Ausflug mit dem Schnellboot zur Beobachtung von Robben, Vogelkolonien und Krabben. Auf dem Weg dorthin kommt man zudem an in Stein gemeißelten Linien vorbei, die einen Kandelaber (Armleuchter) darstellen, die ich sehr rätselhaft finde und die ein nettes Fotomotiv abgeben.
Wieder zurück im Hafen bin ich am gleichen Tag noch nach Ica zurückgefahren, um eines der Weingüter der Umgebung zu besuchen. Peruanischer Wein ist dabei echt eine Nummer für sich, da die Trauben extrem süß sind. Die Lese und Verarbeitung soll laut unserem Reiseführer jedes Jahr ein rauschendes Fest sein.
Zuletzt ging es den Tag noch mit dem Taxi in die letzte Wüstenoase Lateinamerikas: Huacachina. Dort lebt praktisch niemand, der nicht im Tourismusbereich arbeitet. Eine Nacht kann man dort aber ganz gut aushalten. Mit Buggys kann man in die Dünen fahren, sandboarden oder auch einfach nur den schönen Sonnuntergang beobachten. Das ist definitiv eine schöne Alternative zum Wandern.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Jun 30, 2015
Autor: Anni
Rubrik: studium
Jun 30, 2015

Studentenleben live

Präsidentin

Wie ich bereits berichtet habe, bin ich wieder bei „oikos“, dem studentischen Verein für nachhaltiges Wirtschaften, der auf der ganzen Welt vertreten ist und in dem ich in Koblenz bereits aktiv war. Obwohl ich erst vier Mal im Tübinger Chapter dabei war, bin ich schon zur Präsidentin ernannt worden. Das macht mir etwas Angst, weil ich weder die Leute wirklich kenne, noch deren Vereinsstruktur. Außerdem kenne ich mich mit dem wirtschaftlichen Schwerpunkt noch nicht aus, den der Verein in Tübingen hat. Ab dem Wintersemester werde ich dann im Amt sein und bis dahin ist ja noch etwas Zeit. Dann werde ich die wöchentlichen Treffen anleiten, Projekte koordinieren, bei externen Veranstaltungen für den Verein sprechen und im Oktober vermutlich nach St. Gallen zum „Presidents Meeting“ fahren, wo ich die Präsidenten der anderen Chapter treffe. Laut der Homepage von „oikos international” sieht das Treffen wie folgt aus: „The Presidents' Meeting is one of the most enriching meetings for oikos members that enables them to learn more about oikos, listen to inspiring experts and improve their journey towards becoming more responsible leaders and inspire others.“

Da ich bereits im nächsten Sommersemester meine Masterarbeit schreiben möchte, übernehme ich das Amt nur für ein Semester und nicht für ein Jahr, wie das sonst üblich ist. Das Studium darf schließlich nicht zu kurz kommen. Da die Arbeit bei „oikos“ allerdings das Gefühl gibt, etwas Sinnvolles zu tun, wäre es für mich auch nicht so schlimm, wenn ich deshalb ein kleines bisschen länger für mein Studium brauchen würde.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Jun 30, 2015
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Jun 30, 2015