Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Klassenfahrt

Lang lang ist‘s her, dass ich auf meiner letzten Klassenfahrt war – fast ein halbes Jahrzehnt! Umso mehr Wehmut und Nostalgie kommen auf, als ich am Freitagmorgen am Altonaer Bahnhof auf meine Kommilitonen warte. Mit dem gesamten Schwerpunkts-Kurs gehen wir auf Seminarfahrt nach Sylt, und spätestens beim Einchecken in der Jugendherberge sind wir alle in bester Klassenfahrts-Stimmung.

Während der Freitag noch „frei“ ist, finden am Samstag und Sonntag die Vorträge zu unseren Seminararbeiten statt. Erst stehe ich dem Ganzen ziemlich skeptisch gegenüber – zuhören ist so gar nicht mein Ding. Und dann soll ich elf zwanzigminütige Vorträge mit anschließender ausgiebiger Diskussion über mich ergehen lassen? Aber da erweist sich meine Schwerpunktwahl mal wieder als goldrichtig: Mit den Themen, die von Walfang über die Teilung Koreas bis zur Asylpolitik Australiens reichen, wird einem das Zuhören richtig leicht gemacht. Beim Diskutieren freut sich unser Professor endlich, dass wir nicht mehr nur wie stumme, konsumierende Fische in der Vorlesung sitzen, sondern auch mal ein bisschen Kontroversität zeigen. Und beim Grillen und Chillen am Strand lernt man nicht nur die Kommilitonen, mit denen man sonst nicht so viel zu tun hat, von einer anderen Seite kennen, sondern auch den Dozenten, der ab jetzt die volle Sympathie unseres Kurses genießt.

Ein Hoch auf Klassenfahrten!

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Jul 6, 2015
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Jul 6, 2015

Studentenleben live

Die besten Wanderrouten Perus

Wer die Erfahrung schon mal gemacht hat, weiß, wovon ich rede, wenn ich vom Elend eines umgeknickten Knöchels erzähle. Der Unfall ist nun schon eineinhalb Monate her, doch statt auszuheilen, ist es wieder schlechter geworden. Der Arzt hat mir nun Krücken und Physiotherapie verschrieben. Das ist schon nervig genug, doch richtig störend ist, dass ich bald auf eine zweimonatige Reise durch Peru, Ecuador und Bolivien aufbrechen möchte und mittlerweile ernsthaft überlegen muss, meine Trekkingrouten durch bewegungsarme Alternativen zu ersetzen. Und das möchte ich auf keinen Fall!

Schließlich liegen die besten Wanderrouten von Peru rund um Cusco und den nordlich von Lima gelegenen Cordilleras Blancas – und genau da möchte ich hin! Wenngleich der Inkatrail vielleicht am bekanntesten ist, gibt es von Cusco aus eine ganze Fülle von Routen nach Machu Picchu und in die Umgebung. Die Cordilleras Blancas sind hingegen eher das Ziel für Naturliebhaber mit Panoramabildkameras. Die Fülle von Bergseen und tollen Landschaften strahlen auf vielen Fotos. Doch auch von vielen anderen Städten gibt es immer ein paar Wanderwege in die Umgebung.

Es wäre schon eine Schmach, sich dies alles entgehen lassen zu müssen. Fakt ist aber auch, dass alle diese Routen starke körperliche Anstrengungen bedeuten, da mit ihren Auf- und Abstiegen und der dünnen Luft nicht zu spaßen ist. So ganz ohne Vorbereitung zu trekken, ist wahrscheinlich nicht die beste Idee. So heißt es also erstmal: Daumen drücken und hoffen, dass der Fuß wieder in Ordnung kommt!

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Jul 6, 2015
Autor: Anni
Rubrik: studium
Jul 6, 2015

Studentenleben live

Oase, Wein und Meer

Wenn man nicht gerade wandern gehen möchte, gibt es nicht allzu viele schöne Ausflugsziele in der Nähe von Lima. Das Örtchen Ica stellt mit seinen beiden Nachbardörfern Paracas und Huacachina daher gewissermaßen einen Pflichtausflug dar.
In Paracas lohnt sich vor allem der Besuch der „Islas Ballestas“, die gerne auch als die Galapagosinseln für Arme bezeichnet werden. Wenngleich diese Aussage etwas übertrieben scheint, lohnt sich der Ausflug mit dem Schnellboot zur Beobachtung von Robben, Vogelkolonien und Krabben. Auf dem Weg dorthin kommt man zudem an in Stein gemeißelten Linien vorbei, die einen Kandelaber (Armleuchter) darstellen, die ich sehr rätselhaft finde und die ein nettes Fotomotiv abgeben.
Wieder zurück im Hafen bin ich am gleichen Tag noch nach Ica zurückgefahren, um eines der Weingüter der Umgebung zu besuchen. Peruanischer Wein ist dabei echt eine Nummer für sich, da die Trauben extrem süß sind. Die Lese und Verarbeitung soll laut unserem Reiseführer jedes Jahr ein rauschendes Fest sein.
Zuletzt ging es den Tag noch mit dem Taxi in die letzte Wüstenoase Lateinamerikas: Huacachina. Dort lebt praktisch niemand, der nicht im Tourismusbereich arbeitet. Eine Nacht kann man dort aber ganz gut aushalten. Mit Buggys kann man in die Dünen fahren, sandboarden oder auch einfach nur den schönen Sonnuntergang beobachten. Das ist definitiv eine schöne Alternative zum Wandern.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Jun 30, 2015
Autor: Anni
Rubrik: studium
Jun 30, 2015