Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Au Backe

Wenn die heißeste Woche des Jahres in die Zeit fällt, in der man wegen einer entzündeten Zahnwurzelspitze beim Kieferchirurgen unters Messer kommt, dann nennt man das mieses Timing. Opfer dieser misslungenen Terminplanung wurde ich letzte Woche. Am Montag hatte ich einen Termin beim Doktor. Er hat mir zwei Löcher in den Kiefer gebohrt, die blutige Entzündung entfernt, meine Wurzelspitze abgesägt und das ganze wieder gut zugenäht. Die Geräusche, die ich währenddessen ertragen musste, glichen dem, was ich mir vorstelle, wenn einem in einem Sägewerk langsam der Schädel durchgesägt wird. Ich war total fertig. Mir war Sport verboten, Sonnenbaden untersagt und zu mir nehmen konnte ich nur Brei und Suppen. Au Backe.

Ich hab es mit meiner Zahngesundheit überhaupt nicht gut erwischt. Zwar sind meine Beißer schön weiß und gerade, dafür aber weiche Wecken und zunehmend löchrig wie Schweizer Käse. Ich brauche auf jeden Fall eine Zahnzusatzversicherung, denn die von der Krankenkasse bezahlten Maßnahmen hinken Jahrzehnte hinter dem her, was medizinisch mittlerweile möglich ist. Leider muss ich für jede Kompositfüllung (eine Art Plastik) rund 100 Euro hinblättern, da ich mir nicht das kassenärztliche Amalgam einfüllen lassen will, das Quecksilber enthält und abgibt.

Seit Freitag geht es mir jedenfalls wieder besser, ich kann wieder normal essen und die Fäden wurden schon gezogen. Oh, was würde ich dafür geben, wenn das für die nächsten Jahre die letzte Zahnbehandlung bei mir gewesen wäre! Leider sieht die Realität aber anders und schrecklich aus: In sechs Wochen steht nämlich schon der nächste Zahnarzttermin an …

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Jul 8, 2015
Autor: Mia
Rubrik: studium
Jul 8, 2015

Studentenleben live

Auf Wiedersehen!

Vor knapp sieben Jahren erschien hier mein allererster Blogbeitrag. Zu dieser Zeit war ich gerade 18 Jahre alt und Schülerin in der Oberstufe eines Gymnasiums in meiner Heimatstadt. Ich hatte zwar schon ein paar Vorstellungen, was ich nach der Schule gerne beruflich machen wollte, aber hundertprozentig sicher war ich mir noch nicht. Und so machte ich es mir zur Aufgabe, eine Antwort auf die Frage „Was tun nach dem Abi?“ zu finden. Ihr konntet immer verfolgen, wie es mir dabei erging. Ich fand heraus, dass mein Herz schon damals für Marketing schlug und begann ein BWL-Studium mit Marketing als Schwerpunkt. Ich berichtete euch nicht nur von den ersten hundert Tagen in meinem Bachelor-Studentenleben, sondern auch von den ersten Praktikumserfahrungen und der ersten großen Abschlussprüfung, meiner Bachelorarbeit. Ihr habt mich auch auf meinem Weg nach Berlin begleitet, wo ich zunächst ein weiteres Praktikum begann, bevor ich mein Masterstudium aufnahm und schließlich erfolgreich zu Ende brachte. Während all dieser Zeit musste ich wichtige Entscheidungen treffen, scheinbar unüberwindbare Hürden meistern oder einfach mal nur das Schüler- beziehungsweise Studentenleben genießen. Es war eine tolle Zeit und ich werde immer gerne darauf zurückblicken und mich freuen, meine Gedanken und Erfahrungen mit euch geteilt zu haben – in der Hoffnung, dass ich euch und anderen damit auf der jeweils eigenen Reise von der Schule in den Beruf helfen kann. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass diese Reise voller Überraschungen steckt. Manchmal muss man auch einen kleinen Umweg in Kauf nehmen, um ans Ziel zu kommen. Dennoch sollte man immer an seinen Träumen festhalten. Ich habe mir meinen Traum erfüllt und starte jetzt als Projektmanagerin im Online-Marketing ins Berufsleben. Ich hoffe, dass auch ihr euch eure Berufsträume erfüllt und wünsche euch auf diesem Wege alles Gute! Ihr schafft alles, was ihr euch vornehmt!

Eure Jacqueline

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jul 7, 2015
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jul 7, 2015

Studentenleben live

Klassenfahrt

Lang lang ist‘s her, dass ich auf meiner letzten Klassenfahrt war – fast ein halbes Jahrzehnt! Umso mehr Wehmut und Nostalgie kommen auf, als ich am Freitagmorgen am Altonaer Bahnhof auf meine Kommilitonen warte. Mit dem gesamten Schwerpunkts-Kurs gehen wir auf Seminarfahrt nach Sylt, und spätestens beim Einchecken in der Jugendherberge sind wir alle in bester Klassenfahrts-Stimmung.

Während der Freitag noch „frei“ ist, finden am Samstag und Sonntag die Vorträge zu unseren Seminararbeiten statt. Erst stehe ich dem Ganzen ziemlich skeptisch gegenüber – zuhören ist so gar nicht mein Ding. Und dann soll ich elf zwanzigminütige Vorträge mit anschließender ausgiebiger Diskussion über mich ergehen lassen? Aber da erweist sich meine Schwerpunktwahl mal wieder als goldrichtig: Mit den Themen, die von Walfang über die Teilung Koreas bis zur Asylpolitik Australiens reichen, wird einem das Zuhören richtig leicht gemacht. Beim Diskutieren freut sich unser Professor endlich, dass wir nicht mehr nur wie stumme, konsumierende Fische in der Vorlesung sitzen, sondern auch mal ein bisschen Kontroversität zeigen. Und beim Grillen und Chillen am Strand lernt man nicht nur die Kommilitonen, mit denen man sonst nicht so viel zu tun hat, von einer anderen Seite kennen, sondern auch den Dozenten, der ab jetzt die volle Sympathie unseres Kurses genießt.

Ein Hoch auf Klassenfahrten!

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Jul 6, 2015
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Jul 6, 2015