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Studentenleben live

Nachtschicht

Autor:
Noelle

Rubrik:
studium

24.07.2015

Wieso hat der Tag eigentlich nur 24 Stunden? Das reicht doch vorne und hinten nicht. 30 Stunden, das wäre doch perfekt. Man könnte zwei Stunden länger schlafen und dann bliebe immer noch genug Zeit für den ganzen Rest. Vielleicht würde ich dann ja auch endlich mal alles schaffen, was auf meiner To-do-Liste steht.

Offiziell haben die Semesterferien begonnen. Eigentlich. Denn nach „Ferien“ fühlt es sich ganz und gar nicht an. Zwar ist es eine riesige Erleichterung, nicht mehr in irgendwelchen Kursen anwesend sein zu müssen, weil ich endlich mal Zeit habe, mich um all das zu kümmern, was in den letzten Wochen so liegen geblieben ist: Hausarbeit, Rezension, Bachelorarbeit, Papierkram. Abends und an den Wochenenden muss ich in meinem Nebenjob ran und ein bisschen Zeit für Freunde und Familie will man ja irgendwann auch noch haben. Die Lösung: Nachtschichten schieben. Und genau das mache ich auch gerade. Es ist halb zwei und während ich darauf warte, dass die Waschmaschine fertig wird, lade ich noch schnell den gefühlt 130 Millionen Wörter umfassenden Referenzkorpus hoch, mit dem ich gleich noch ein bisschen an meiner Hausarbeit herumwerkeln will. Dass ich morgen um zehn eine Klausur schreibe, muss ich für den Moment ausblenden …

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