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Studentenleben live

Nachtschicht (Teil 2)

An Abenden wie heute merke ich mal wieder, wie nervenaufreibend und zeitintensiv so ein Studium eigentlich sein kann. Gerade dann, wenn das Semester zu Ende geht, wird es noch einmal besonders stressig. Plötzlich stehen Klausuren und Hausarbeiten auf dem Plan, die einem die ganze Konzentration abverlangen. Wenn die Temperaturen tagsüber dann auch noch über 30 Grad erreichen, hilft einem das bei der ganzen Lernerei auch nicht wirklich weiter. Das ist ein Vorteil der Nachtschicht: Man kann auch mal durchlüften, um in seinem Kopf Ordnung zu schaffen. Ein großes Problem ist aber, dass der Schlaf dabei auf der Strecke bleibt. Vollkommen übermüdet ist man nämlich zu keinen Höchstleistungen fähig.

Umso wichtiger ist es, sich auch mal eine Pause zu gönnen. Und genau das werde ich ab morgen tun. Ich muss zwar noch die Landeskunde-Klausur hinter mich bringen, aber dann geht es ab in den Urlaub. Eine Woche Adria: Was könnte es Schöneres geben? Ich hoffe nur, dass ich es wirklich schaffe, in dieser Zeit den Kopf freizubekommen. Ich werde den ganzen Tag lang nichts anderes tun, als am Pool zu liegen und zu lesen, das habe ich mir fest vorgenommen. An die Uni will ich dabei keinen einzigen Gedanken verschwenden. Aber natürlich nur, damit ich im August frisch und entspannt wieder zurück nach Göttingen kommen kann. Dann geht es nämlich los mit der Bachelorarbeit. Aber es wäre doch gelacht, wenn ich das nicht auch irgendwie hinbekommen würde. Die eine oder andere Nachtschicht gibt es dann jedenfalls ganz bestimmt.

Autor: Noelle  |  Rubrik: studium  |  Jul 31, 2015
Autor: Noelle
Rubrik: studium
Jul 31, 2015

Studentenleben live

Ayacucho

Die kleine, verschlafene Andenstadt Ayacucho lässt sich gut besuchen, wenn man auf dem Weg nach Cusco ist. Bekannt ist sie vor allem für ihre Osterfeierlichkeiten mit Stierläufen, Festumzügen und einem großen Fest, zu dem Besucher aus dem ganzen Land anreisen. Ich war in der Nebensaison dort und traf nur auf ein paar Amerikanerinnen.

Wenngleich die Stadt ein hübsches Zentrum hat, habe ich mich dort ziemlich gelangweilt und darüber geärgert, dass Pizza erst nach Sonnenuntergang verkauft wird. Auch die Märkte kamen mir ziemlich verschmutzt vor und das Kunsthandwerk x-beliebig. Andere Reisende haben uns später von der Stadt vorgeschwärmt – sie hatten sie wohl komplett anders wahrgenommen. Ich denke, es kommt sehr drauf an, was man gerade sucht – wer Ruhe und Entspannung braucht, mag dort gut aufgehoben sein.

Das Highlight von Ayacucho ist meines Erachtens das Museum zur Erinnerung an die Zeit des Terrorismus. Dieses wird von der kleinen Nichtregierungsorganisation ANFASEP betrieben, die von den Hinterbliebenen verschwundener Familienmitglieder ins Leben gerufen wurde. Das Museum besteht nur aus zwei Räumen und einem kleinen Geschäft, gibt jedoch einen ersten Eindruck von dem bewaffneten Konflikt. Wirklich empfehlenswert.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Jul 31, 2015
Autor: Anni
Rubrik: studium
Jul 31, 2015

Studentenleben live

Das Raumschiff ist gelandet

Bläulich schwarz glänzt sie schon seit längerem in Freiburgs Innenstadt: die neue Universitätsbibliothek. Ein bisschen sieht sie aus wie ein Raumschiff von einem anderen Planeten, das mitten in der Innenstadt gelandet ist. Wie bei allen Großprojekten gab es auch hier viel Ärger und Fehlplanungen. Wie viel Geld genau in den Bau geflossen ist, möchte ich gar nicht wissen. Seit Anfang der Woche kann man nun auch rein, der Probebetrieb hat begonnen. Das Gesprächsthema unter Studis zur Zeit: Warst du schon in der neuen UB? Als allererstes fällt die angenehme Kühle auf. Ein Gebäude mit Klimaanlage ist ein Segen für die Prüfungsphase im Sommer. Leider blickt einem innen überall der blanke graue Beton von Säulen und Wänden entgegen. Aber ich glaube, das war so geplant. Es lebe der Waschbeton! Das neue Café hat zwar das gleiche Angebot wie die anderen Cafés, die von der Uni betrieben werden, aber es ist eben neu und hat eine Preisliste im Hipsterdesign. Und erst der kreative Name: „Libresso“. 100 Punkte bekommen von mir auch die Sessel, in denen man wunderbar faulenzen und aus dem Fenster gucken kann. Viel Gutes habe ich auch von den Gruppenarbeitsplätzen gehört. Gesehen habe ich sie aber noch nicht.

Also alles super? Naja. Eines der größten Probleme, die sich schon jetzt zeigen, ist der mangelnde Platz. Schon in der ersten Woche war die Bibliothek spätestens ab 9 Uhr morgens voll. Und die Fahrradständer davor waren alle belegt. Wo kommen plötzlich all diese Leute her? Sind das alles Schaulustige? Nicht nur. Einige Fachbibliotheken wurden geschlossen, sodass alle Studierenden dieser Fächer nun ebenfalls hierher kommen müssen. Und ansonsten? Vielleicht haben sich auch ein paar derjenigen, die sonst daheim lernen, entschlossen, ins Raumschiff einzusteigen.

Autor: Rose  |  Rubrik: studium  |  Jul 28, 2015
Autor: Rose
Rubrik: studium
Jul 28, 2015