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Studentenleben live

Nach den Prüfungen kommen die Ferien

Ich komme mit meinem Studium eigentlich sehr gut zurecht und bin während des Semesters meist ziemlich entspannt. Nur in den letzten Semesterwochen wird es etwas stressig, denn da finden die Prüfungen statt. Eigentlich ist es zwar unmöglich, eine Klausur nicht zu bestehen, aber trotzdem geben alle ihr Bestes, schließlich wollen fast alle noch einen Master machen. und wenn man im Bachelor keine Eins vor dem Komma hat, muss man wohl recht flexibel sein, um noch einen Masterplatz zu bekommen. Aber das ist eine andere Sache. Jedenfalls sind deswegen die letzten Wochen vor den Ferien immer sehr anstrengend. Zusätzlich zum Lernstress hatte ich leider auch noch eine äußerst nervige, lärmende Baustelle vor der Haustür, weil gegenüber ein Haus gebaut wird.

Immerhin habe ich drei von vier Prüfungen mitgeschrieben: Kognitive Psychologie 2, Persönlichkeitspsychologie sowie Statistik und MKN. Kognitive Psychologie 1 habe ich geschoben, weil alle vier Prüfungen in einer Woche angesetzt waren und mir das zu viel war. Ich kann das Fach aber September nachschreiben. Insgesamt habe ich, glaub‘ ich, ganz gut abgeschnitten. Nur bei Statistik und Methoden der kognitiven Neurowissenschaften habe ich kein so gutes Gefühl. Das Problem war gar nicht der Stoff an sich, sondern vielmehr, dass es eigentlich zwei Prüfungen in einer sind und es die letzte Klausur war. Außerdem war die Zeit ziemlich knapp bemessen und ich konnte gar nicht alle Aufgaben bearbeiten.

Aber das ist jetzt rum und es sind Semesterferien. Da ich das ganze Semester über ziemlich beschäftigt war, habe ich noch nicht besonders viel Zeit gehabt, um Ferienpläne zu schmieden. Das habe ich aber in den letzten Tagen nachgeholt: Erst mal fahre ich mit meinem Freund zu meiner Familie nach Nürnberg, dann wollen wir mit dem Fahrrad von Passau aus nach Wien fahren. Und irgendwann im September werde ich noch mit Schulfreundinnen nach Triest, Bosnien und vielleicht Slowenien reisen, aber das ist alles noch recht vage. Ich freue mich jetzt erst mal, viel Zeit zu haben für die schönen Dinge im Leben.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Aug 5, 2015
Autor: Maja
Rubrik: studium
Aug 5, 2015

Studentenleben live

Chancen

Es ist drei Jahre her, dass ich mein Abiturzeugnis entgegen genommen habe, aber irgendwie fühle ich mich gerade wieder ein bisschen wie damals mit 18. Ich bin ein bisschen lockerer geworden, weil ich jetzt schon weiß, wie der Hase läuft, aber trotzdem durchlebe ich wieder in derselben Situation: Bis zum 15. Juli konnte ich mich an Unis bewerben, jetzt heißt es auf Rückmeldung warten. Ein bisschen besser als die Studienanfänger habe ich es trotzdem, es gibt für mich nämlich viel mehr Möglichkeiten, mich zu bewerben.

Die erste Option, direkt in den Master-Studium zu starten, habe ich ziemlich bald verworfen. Theoretisch wäre es zwar möglich, allerdings hätte ich nur ein Jahr Zeit, um alle mir fehlenden Credit Points aus dem Bachelorstudium aufzuholen. Für den Lehramts-Bachelor sind zudem zwei Praktika im Vorfeld vorgesehen – den Stress möchte ich mir nicht antun.

Da ich im Bewerbungszeitraum noch kein Bachelorzeugnis hatte, musste ich mich auch nicht für ein Zweitstudium bewerben, sondern konnte mich ganz normal als Erststudentin eintragen. So weit, so gut. In Bonn, was immer noch meine erste Wahl ist, stehen meine Chancen in meinen Wunschfächern jedoch leider nicht besonders gut. Für das Erststudium ist mein Abischnitt relevant und der war zwar gut, aber nicht überragend.

Zum Glück gibt es die Möglichkeit, in ein höheres Semester einzusteigen. Deutsch und Sozialwissenschaften sind zwar auch da zulassungsbeschränkt, meine Chancen erhöhten sich dadurch allerdings trotzdem. Die Fristen für die Bewerbung laufen zum Glück auch erst im September aus, sodass ich noch genug Zeit habe, alle nötigen Unterlagen auszufüllen und zusammenzutragen. Neben der Bachelorarbeit wird das daher wohl meine Hauptbeschäftigung in den nächsten Wochen sein.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Aug 3, 2015
Autor: Janna
Rubrik: studium
Aug 3, 2015

Studentenleben live

Nachtschicht (Teil 2)

An Abenden wie heute merke ich mal wieder, wie nervenaufreibend und zeitintensiv so ein Studium eigentlich sein kann. Gerade dann, wenn das Semester zu Ende geht, wird es noch einmal besonders stressig. Plötzlich stehen Klausuren und Hausarbeiten auf dem Plan, die einem die ganze Konzentration abverlangen. Wenn die Temperaturen tagsüber dann auch noch über 30 Grad erreichen, hilft einem das bei der ganzen Lernerei auch nicht wirklich weiter. Das ist ein Vorteil der Nachtschicht: Man kann auch mal durchlüften, um in seinem Kopf Ordnung zu schaffen. Ein großes Problem ist aber, dass der Schlaf dabei auf der Strecke bleibt. Vollkommen übermüdet ist man nämlich zu keinen Höchstleistungen fähig.

Umso wichtiger ist es, sich auch mal eine Pause zu gönnen. Und genau das werde ich ab morgen tun. Ich muss zwar noch die Landeskunde-Klausur hinter mich bringen, aber dann geht es ab in den Urlaub. Eine Woche Adria: Was könnte es Schöneres geben? Ich hoffe nur, dass ich es wirklich schaffe, in dieser Zeit den Kopf freizubekommen. Ich werde den ganzen Tag lang nichts anderes tun, als am Pool zu liegen und zu lesen, das habe ich mir fest vorgenommen. An die Uni will ich dabei keinen einzigen Gedanken verschwenden. Aber natürlich nur, damit ich im August frisch und entspannt wieder zurück nach Göttingen kommen kann. Dann geht es nämlich los mit der Bachelorarbeit. Aber es wäre doch gelacht, wenn ich das nicht auch irgendwie hinbekommen würde. Die eine oder andere Nachtschicht gibt es dann jedenfalls ganz bestimmt.

Autor: Noelle  |  Rubrik: studium  |  Jul 31, 2015
Autor: Noelle
Rubrik: studium
Jul 31, 2015