Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Machu Picchu

Wenngleich die alte Inkastätte Machu Picchu innerhalb von Peru das Touristenziel schlechthin ist, gehört es auch zu meinen persönlichen Reise-Highlights. Schon die Anreise nach Aguas Calientes ist wegen der atemberaubenden Berglandschaften ein Abenteuer. Wer nicht den stark überteuerten Zug nehmen will, kann, wie wir, mit dem Bus bis zu einem Wasserwerk fahren, um von dort aus zehn Kilometer entspannt entlang der Schienen bis ins Machu-Picchu-Dorf zu wandern.

Der ganze Ort ist komplett auf Tourismus eingestellt. Es wirkt als würde die ganze Stadt allein deshalb existieren, um Touristenmassen zu bedienen: Hier reihen sich Hotels, Gaststätten und Souvenirgeschäfte aneinander. Für unseren Aufstieg nach Machu Picchu sind wir schon um 4 Uhr morgens aufgestanden, um den Sonnenaufgang über den Ruinen zu sehen. Da aber über 100 andere Touristen die gleiche Idee hatten, verloren wir viel Zeit am ersten Kontrollposten und schafften den eineinhalbstündigen Aufstieg leider nicht vor Sonnenaufgang. Der Fußweg hat es dabei echt in sich, denn kleine Treppenstufen wechseln sich mit Monsterstufen ab, die scheinbar nie enden wollen.

Oben angekommen, nahmen wir uns einen „Guide“, der uns den Symbolismus und die erstaunlichen naturwissenschaftlichen Kenntnisse der Inka näherbrachte. Anschließend liefen wir den Wayna Picchu hinauf und genossen einen atemberaubenden Ausblick auf die Ruinenstadt. Und diesmal hatten wir Glück: Dort dürfen nämlich nur 400 Personen pro Tag hinauf – das frühe Aufstehen hat sich also doch gelohnt!

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Aug 5, 2015
Autor: Anni
Rubrik: studium
Aug 5, 2015

Studentenleben live

Nach den Prüfungen kommen die Ferien

Ich komme mit meinem Studium eigentlich sehr gut zurecht und bin während des Semesters meist ziemlich entspannt. Nur in den letzten Semesterwochen wird es etwas stressig, denn da finden die Prüfungen statt. Eigentlich ist es zwar unmöglich, eine Klausur nicht zu bestehen, aber trotzdem geben alle ihr Bestes, schließlich wollen fast alle noch einen Master machen. und wenn man im Bachelor keine Eins vor dem Komma hat, muss man wohl recht flexibel sein, um noch einen Masterplatz zu bekommen. Aber das ist eine andere Sache. Jedenfalls sind deswegen die letzten Wochen vor den Ferien immer sehr anstrengend. Zusätzlich zum Lernstress hatte ich leider auch noch eine äußerst nervige, lärmende Baustelle vor der Haustür, weil gegenüber ein Haus gebaut wird.

Immerhin habe ich drei von vier Prüfungen mitgeschrieben: Kognitive Psychologie 2, Persönlichkeitspsychologie sowie Statistik und MKN. Kognitive Psychologie 1 habe ich geschoben, weil alle vier Prüfungen in einer Woche angesetzt waren und mir das zu viel war. Ich kann das Fach aber September nachschreiben. Insgesamt habe ich, glaub‘ ich, ganz gut abgeschnitten. Nur bei Statistik und Methoden der kognitiven Neurowissenschaften habe ich kein so gutes Gefühl. Das Problem war gar nicht der Stoff an sich, sondern vielmehr, dass es eigentlich zwei Prüfungen in einer sind und es die letzte Klausur war. Außerdem war die Zeit ziemlich knapp bemessen und ich konnte gar nicht alle Aufgaben bearbeiten.

Aber das ist jetzt rum und es sind Semesterferien. Da ich das ganze Semester über ziemlich beschäftigt war, habe ich noch nicht besonders viel Zeit gehabt, um Ferienpläne zu schmieden. Das habe ich aber in den letzten Tagen nachgeholt: Erst mal fahre ich mit meinem Freund zu meiner Familie nach Nürnberg, dann wollen wir mit dem Fahrrad von Passau aus nach Wien fahren. Und irgendwann im September werde ich noch mit Schulfreundinnen nach Triest, Bosnien und vielleicht Slowenien reisen, aber das ist alles noch recht vage. Ich freue mich jetzt erst mal, viel Zeit zu haben für die schönen Dinge im Leben.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Aug 5, 2015
Autor: Maja
Rubrik: studium
Aug 5, 2015

Studentenleben live

Chancen

Es ist drei Jahre her, dass ich mein Abiturzeugnis entgegen genommen habe, aber irgendwie fühle ich mich gerade wieder ein bisschen wie damals mit 18. Ich bin ein bisschen lockerer geworden, weil ich jetzt schon weiß, wie der Hase läuft, aber trotzdem durchlebe ich wieder in derselben Situation: Bis zum 15. Juli konnte ich mich an Unis bewerben, jetzt heißt es auf Rückmeldung warten. Ein bisschen besser als die Studienanfänger habe ich es trotzdem, es gibt für mich nämlich viel mehr Möglichkeiten, mich zu bewerben.

Die erste Option, direkt in den Master-Studium zu starten, habe ich ziemlich bald verworfen. Theoretisch wäre es zwar möglich, allerdings hätte ich nur ein Jahr Zeit, um alle mir fehlenden Credit Points aus dem Bachelorstudium aufzuholen. Für den Lehramts-Bachelor sind zudem zwei Praktika im Vorfeld vorgesehen – den Stress möchte ich mir nicht antun.

Da ich im Bewerbungszeitraum noch kein Bachelorzeugnis hatte, musste ich mich auch nicht für ein Zweitstudium bewerben, sondern konnte mich ganz normal als Erststudentin eintragen. So weit, so gut. In Bonn, was immer noch meine erste Wahl ist, stehen meine Chancen in meinen Wunschfächern jedoch leider nicht besonders gut. Für das Erststudium ist mein Abischnitt relevant und der war zwar gut, aber nicht überragend.

Zum Glück gibt es die Möglichkeit, in ein höheres Semester einzusteigen. Deutsch und Sozialwissenschaften sind zwar auch da zulassungsbeschränkt, meine Chancen erhöhten sich dadurch allerdings trotzdem. Die Fristen für die Bewerbung laufen zum Glück auch erst im September aus, sodass ich noch genug Zeit habe, alle nötigen Unterlagen auszufüllen und zusammenzutragen. Neben der Bachelorarbeit wird das daher wohl meine Hauptbeschäftigung in den nächsten Wochen sein.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Aug 3, 2015
Autor: Janna
Rubrik: studium
Aug 3, 2015